Weihnachten ohne Bluthochdruck

Die Omega-3-Fettsäuren im Lachs können den Blutdruck senken.

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Mit Fisch gegen Blutdruck: Meeresfische wie Lachs, Makrele, Hering sind grundsätzlich ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen, gesunden Ernährung. Sie senken auch den Blutdruck. Die meiste Kraft steckt da in der frischen Makrele. Daher sprechen Ernährungs-Mediziner auch von einer „Makrelen-Diät“ gegen Bluthochdruck.

Was ist an Meeresfischen - speziell an der Makrele - so wertvoll, dass sie den Blutdruck senken kann? Das ist die Kraft der Omega-3-Fettsäuren, die sich im Fett des Fisches befinden. Diese Omega-3-Fettsäuren werden von unserem Stoffwechsel in hochaktive Reglerstoffe umgewandelt . Und die wirken sich sehr positiv auf den Blutdruck aus. Die Omega-3-Fettsäuren im Fischfett gelangen nach der Verdauung durch die Darmwand in die Blutbahn. Und hier üben sie eine entspannende, weitende Wirkung auf die Wände der Blutgefäße aus. Dadurch sinkt der Blutdruck. Bei einer „Makrelen-Diät“ zum Senken des Blutdrucks isst man 3 Wochen lang jeden Tag 100 bis 200 Gramm Makrele, wobei es dann auch einmal Lachs oder Hering sein darf.

Mit Kalium aus Obst und Gemüse gegen Bluthochdruck

Der Mineralstoff Kalium reguliert auf wunderbare Weise den Blutdruck. Jedes Obst und Gemüse liefert Kalium. Kartoffel, Möhren, Rote Bete, Sellerie, Kohlrabi , Brokkoli, Kopfsalat. Avocados aber besonders viel. Wer zu wenig davon isst, kann leicht einen Kalium-Mangel bekommen. Und der äußert sich an typischen Symptomen: Der Blutdruck steigt.

Ganz wichtig: Wenn Sie zu den Feiertagen Kalium für einen gesunden Blutdruck tanken wollen, dann müssen Sie reichlich frisches Obst und Gemüse essen. Auch Gemüse aus dem Tiefkühlfach ist wertvoll. Nur Gemüse aus der Dose enthält fast kein Kalium mehr.

  • Sie sollten während der Feiertage dem Blutdruck zuliebe jeden Tag ein bis zwei Äpfel aus der Region genießen. Dazu eine Banane am Tag.
  • Richtig würzen für einen gesunden Bluthochdruck. Ein guter Rat: Salz ist sehr oft als Würze entbehrlich. Wir sollten beim Würzen zu den Feiertagen viel mehr Phantasie entwickeln.

Salz durch Kräuter ersetzen

  • Verwenden Sie viele Kräuter frisch oder getrocknet. Am besten als Salz-Ersatz eignen sich Petersilie, Thymian, Lorbeerblätter, Basilikum, Selleriegrün, Kerbel, Estragon. Man kann die Kräuter für Suppen und Eintöpfe auch mischen.
  • Wer für die Suppe viel Suppengrün verwendet, benötigt weniger Salz. Zu einem klassischen Suppengrün gehören Sellergiegrün und Wurzel, Möhren, gelbe Rüben, Lauch, Petersiliegrün und Petersiliewurzeln.
  • Suppen, Soßen, Gemüse , Salat kann man mit Hefe-Extrakt würzen. Oder mit kleingehackten getrockneten Pilzen.
  • Man kann mit Joghurt, Sauerrahm oder Buttermilch Salate und Geflügel würzen.
  • Sehr sinnvoll ist es, Kräutersalz zu verwenden. Das ist eine Mischung mit wenig Salz und vielen geriebenen, getrockneten Kräutern.
  • Würzen Sie mit Knoblauch , Pfeffer, Ingwer oder Curry.