Wechseljahre: Naturmittel gegen Mutlosigkeit

Wechseljahre: Naturmittel gegen Mutlosigkeit

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Am häufigsten sind alleinstehende Frauen über 50 davon betroffen, vor allem dann, wenn sie eine schwierige Zeit in den Wechseljahren durchstehen mussten oder immer noch müssen. Sie gehen oft mutlos durchs Leben. Sie tun sich im Umgang mit Ämtern und anderen öffentlichen Institutionen schwer, sind ängstlich, wenn sie mit rechtlichen Problemen konfrontiert werden. Sie haben ein schwer angeschlagenes Selbstwertgefühl und haben Hemmungen im Umgang mit fremden Menschen.

Es fehlt Ihnen sehr oft auch der Mut, den Arzt genau über ihre Krankheit zu befragen. Sie nehmen die verordneten Medikamente und wissen oft gar nicht, warum. Die Situation spitzt sich ganz besonders in der Übergangszeit vom Winter zum Sommer zu, weil da auch noch atmosphärische Spannungen dazu kommen. 

Gegen diese Mutlosigkeit muss man etwas tun, weil sonst die Lebensqualität sehr darunter leidet. Und man kann auch Einiges tun. Es gibt ein Reihe von einfachen Naturrezepten, die man gezielt anwenden kann, damit einem der Mut nicht verlässt.

Wenn man sich auf Grund von Enttäuschungen und Kränkungen nervlich besonders schwach fühlt, sollte man Baldrian-Joghurt zubereiten: Verrühren Sie in einen Becher Natur-Joghurt  2 Teelöffel Wiesenblütenhonig und 10 Tropfen Baldrian-Tinktur ( Apotheke, Reformhaus). Man sollte morgens und nachmittags so eine Portion Baldrian-Joghurt essen.

Ein altes Klosterrezept aus Österreich, das der legendäre österreichische Kräuterpfarrer Hermann Josef Weidinger weitergegeben hat und das bei Mutlosigkeit hilft, schmeckt obendrein auch noch gut: 3 trockene, ungeschwefelte  Feigen werden in einem Viertelliter Rotwein solange gekocht, bis eine Art Sirup entsteht. Diesen lässt man dann abkühlen und nimmt den Sirup über den Tag verteilt Teelöffel für Teelöffel ein. Man kann das Rezept zweimal die Woche anwenden.

Man kann sehr gut Mut aufbauen, wenn man im Frühling und im Sommer ausgedehnte Spaziergänge durch die Natur unternimmt. Und  man sollte sich nicht genieren und Selbstgespräche führen. Auf diese Weise kann man sich Mut für heikle Gespräche machen, die einem bevorstehen.

Es ist nahezu unglaublich, aber ein simples Rezept wurde schon im 18. Jahrhundert gegen Mutlosigkeit mit Erfolg angewendet: Kauen Sie intensiv und langsam 1 Scheibe dunkles Vollkornbrot und dazu einen süßen Apfel, den Sie am besten in mundgerechte, kleine Stücke schneiden. Man nimmt damit viele Vitamine und Mineralstoffe auf, die Kraft geben.

Gegen Mutlosigkeit und Ängstlichkeit ist es auch sinnvoll, 3 Wochen lang Rosenblütenblätter-Tee zu trinken. Holen Sie aus der Apotheke getrocknete Rosenblütenblätter aus biologischem Anbau und übergießen Sie 2 Teelöffel davon mit einem Viertelliter kochendem Wasser. Lassen Sie dann das Ganze zugedeckt  8 Minuten ziehen, süßen mit etwas Honig und trinken dann den lauwarmen Tee langsam in kleinen Schlucken. 

Ein interessantes Rezept ist auch das " Mut-Müsli". Und das wird so zubereitet: 50 Gramm Vollkorn-Haferflocken werden in einem Suppenteller  mit einem geschälten und geriebenen Apfel , 1 Esslöffel ungeschwefelten Rosinen, 1 Esslöffel kleingehackten Walnüssen und 1 Esslöffel Waldhonig vermischt und dann mit  1 Becher Kefir-Milch übergossen. Gut kauen. Das Mut-Müsli morgens zum Start in den Tag essen.

Wenn Sie wieder einmal unterwegs von großer Mutlosigkeit befallen werden und sehr nervös sind, dann sollten Sie einfach 5 Rosinen intensiv kauen. Die hochkonzentrierten Wirkstoffe aus den Trauben werden Ihnen schnell Sicherheit geben und Ihre Nerven stärken.