Was hilft mir gegen eine Sonnenallergie

Was hilft mir gegen eine Sonnenallergie

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Jetzt ist Sommer und Sonnenzeit. Denn wir alle wollen im Sommer mit unserer satten und tiefen Bräune „bella Figur“ machen. Doch vielen Sonnenanbetern droht ein böses Übel: Sie bekommen sehr schnell eine Sonnenallergie. Das ist ein stark juckender Ausschlag mit hässlichen, ekelig aussehenden Rötungen, mit Bläschen und Quaddeln. Vor allem an den Beinen, den Oberschenkeln, den Oberarmen, den Schultern, dem Hals und dem Dekolleté werden sie sichtbar. Aus ist es mit dem Sonnenbaden, die Sonnenallergie muss behandelt werden. Was Ihnen gegen eine Sonnenallergie hilft, das erfahren Sie hier.

hr Sonnenschutz darf keine Duftstoffe enthalten

Zuerst: Die Sonnenallergie ist keine echte Allergie wie z. B. Der Heuschnupfen. Sie heißt medizinisch polymorphe Lichtdermatose und entsteht durch die UV-Strahlen der Sonne. Vor allem die langwelligen UV-A-Strahlen sind schuld an der Entstehung einer Sonnenallergie. Besonders schlimm wird es, wenn Kosmetika mit chemischen Inhaltsstoffen verwendete wird. Den besten Schutz bieten Sonnencremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor (30 bis 50) die Ihre Haut vor der UV-A und auch vor der UV-B-Strahlung schützen. Diese Cremes, Gels oder Lotionen sollten keine Duftstoffe oder Konservierungsmittel enthalten. Es können aber auch Reste von Parfümpartikeln auf der Haut mit den UV-Strahlen chemische reagieren und so die Sonnenallergie auslösen. Also: Sorgfältig duschen, bevor Sie den Sonnenschutz gründlich auftragen und in die Sonne gehen. Und danach immer wieder Nachcremen. Noch besser: Bleiben Sie öfter im Schatten als in der Sonne zu braten.

Folien vor den Fenstern schützen vor UV-Strahlen

Die UV-Strahlen durchdringe auch Fensterglas. Es gibt Schutzfolien für Auto- und Hausfenster, die für UV-Strahlen undurchdringliche sind. Durch hauchdünne Bedampfen mit Metall reflektieren sie einen Großteil der Strahlen. Aber die Folien entwickeln bei Sonneneinstrahlung einen Spiegeleffekt und verhindern einen Einblick bei Sonnenbestrahlung. Das mag nicht jeder.

Mit Antihistaminika der Sonnenallergie vorbeugen

Wenn Sie immer wieder bei Sonnenbestrahlung an quälendem Juckreiz oder allergieähnlichen Hautschädigungen leiden, dann können Sie Antihistaminika anwenden. Die blockieren die verstärkte Ausschüttung Ihres körpereigenen Histamins, das für den Juckreiz verantwortlich ist. Diese Hilfsmittel gibt es als Tropfen, Saft oder auch als Tabletten. Mit einer solchen vorbeugenden Kur sollten Sie einige Tage vor dem Urlaub beginnen. Sehr hilfreich ist auch eine UV-Lichtschutzkleidung, die besonders engmaschig gewebt ist. Da sollten Sie auf das Gütesiegel „UV Standard 801“ achten.

Eichenrinde und Ringelblume helfen der Haut

Als natürliche Heilmittel sind Eichenrinde und Ringelblume bewährte Helfer. Die können Sie selbst herstellen. Stellen Sie aus Eichenrinde einen Sud her, lassen Sie diesen abkühlen und tränken Sie damit ein sauberes Baumwoll- oder Leinentuch. Das legen Sie auf die von der Sonnenallergie betroffenen Hautstellen. Ringelblumensalbe können Sie selbst mischen. Sie übergießen 20 g Ringelblumenblätter mit 200 g Olivenöl. Schmelzen Sie je fünf g Bienenwachs und Kakaobutter und geben sie das Gemisch zu dem Öl mit den Ringelblumen. An einem warmen Ort fünf bis sieben Tage ziehen lassen.

Wenn Sie das Sonnenbaden langsam angehen und die Vorsichtsmaßnahmen beachten, dann können Sie braun werden, ohne das einen Sonnenallergie den Urlaub versaut.