Warum Sie Ihr Bauchfett schnell loswerden sollten

Das Fettgewebe in der Bauchgegend gilt als besonders gefährlich

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Bauchfett loswerden - da werden wir schlanker, sehen besser aus und fühlen uns auch besser. Abnehmen hat aber auch eine wichtige medizinische Bedeutung: Es macht Sie gesünder. Denn mit jedem Kilo Bauchfett das Sie abbauen, verbessern Sie Ihre Gesundheitswerte, verringern Sie die Gefahr an Diabetes, Bluthochdruck, Arthrose oder einer Fettleber zu erkranken. Ab wann und warum ist es so wichtig, Ihr Körpergewicht zu reduzieren - das lesen Sie hier

Bauchfett ist sehr schädlich für Ihre Gesundheit

Lange Jahre galt der BMI (Body-Mass-Index) als d e r Massstab für ihren Gewichtszustand. Er ist einfach zu errechnen: Teilen Sie Ihr Körpergewicht durch Ihre Körpergrösse im Quadrats. Liegen Sie dann über der Zahl 24,9 haben Sie Übergewicht, ab 32 sind Sie fettleibig. Inzwischen haben jedoch medizinische Forschungen ergeben, dass der Bauchumfang ein viel wichtigerer Messwert ist - denn der verrät, ob Sie zu viel Bauchfett haben. Und das ist viel schädlicher als Fett an der Hüfte, am Po oder den Oberschenkeln. Zu viel Bauchfett erhöht das Risiko für einen Diabetes, Bluthochdruck, Ablagerungen in den Gefässen und damit für Schlaganfall und Herzinfarkt.

Bauchumfang mehr als 102 Zentimeter bedeutet Gefahr

So stellen Sie Ihren Bauchumfang fest: Legen Sie ein Meterband am obersten Ende des Hüftknochens waagerecht an und entspannen Sie Ihren Bauch.  Wenn dann der Bauchumfang bei Frauen übe 88 und bei Männern über 102 Zentimetern liegt, dann sind Sie im Risiko Bereich, dann müssen Sie anfangen dass Bauchett abzubauen. Denn dann wird das Bauchfett gefährlich.

Fett an Po und Hüfte ist nicht so gefährlich

Wenn Ihr Körper nicht genügend Fett verbrennt und dieses im Bauchraum - zwischen den Organen (Herz, Lunge Magen, Leber, Nieren und Blase) lagert, dringt es ins Gewebe ein und beginnt wie eine Hormondrüse zu wirken, so das an den Organen und dazwischen Entzündungen entstehen können. Lagert sich jedoch Fett an Hüfte, Po und Oberschenkeln ab, ist das weniger gefährlich, da es auf denn Stoffwechsel keinen Einfluss nimmt.

Bauchbetontes Übergewicht macht Bluthochdruck

Mit einem Übergewicht an Bauchfett ist die Gefahr an Bluthochdruck zu erkranken, deutlich höher. Dadurch werden Organe wie Herz, Nieren und das Gehirn geschädigt. Die "Deutsche Hochdruckliga" hat festgestellt: Menschen mit bauchbetontem Übergewicht entwickeln häufiger Bluthochdruck und Herzleiden als Personen, deren Fett sich vorwiegend an der Hüfte sammelt. Wenn Sie jedoch auch nur ein Kilo Bauchtet verlieren, verbessern Sie damit Ihre Blutdruckwerte schon um einiges.

Leberzirrhose durch Bauchfett

Irgendwann kann der Körper überschüssiges Fett nicht mehr in den Fettzellen unter der Haut speichern. Dann lagert er es in Gewebe, das dafür nicht vorgesehen ist - zum Beispiel in der Leber. Das merken Betroffene zuerst nicht. Fett, das sich am Bauch ansammelt ist ein Risikofaktor. Das Bauchfett produziert Entzündungsbotenstoffe, die über einen Zwischenschritt dazu führen, dass der Körper freie Fettsäuren in der Leber einlagert. Die Folgen: Das Gewebe kann sich entzünden, vernarben, mitunter entsteht eine Zirrhose. In sehr seltenen Fällen bilden sich Tumore. Wenn also Ihr Bauchumfang zu gross ist, müssen Sie Bauchfett abbauen. Die Faustregel: Ab etwa fünf Prozent Gewichtsverlust verschwindet das Fett wieder aus der Leber.

Cholesterinspiegel steigt - Sie müssen Bauchfett reduzieren

Hat sich an Ihrem Bauch zuviel Fett angesammelt, kommt es zu Störungen beim Fettstoffwechsel. Die Leber bringt Triglyceride ins Blut, diese unterdrücken das positive HDL-Cholesterin und fördern das schlechte LDL-Cholesterin. Wenn Sie an Übergewicht und Bauchfett leiden und zehn bis fünf Kilo  abnehmen, verringert sich das Gesamtcholesterin und das LDL Cholesterin und der Triglyceridespiegel sinkt.