Tipps für gesunde und schöne Haut

Tipps für gesunde und schöne Haut

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Sie kennen das sicher alle: Man schaut in den Spiegel und entdeckt neue Falten und Fältchen. Und man überlegt: Was könnte ich tun, damit diese Furchen in der Haut wieder weniger werden? Fältchen, Falten, ein schlaffer Teint, müde Augenlider und Altersflecken sind heute kein unabwendbares Schicksal mehr. Was Sie dagegen tun können, welche Naturmittel helfen, wer die größten Feinde unserer Haut sind.

So kommen Sie zu Faltenbildung

Dank dermatologischer Forschungen in den letzten Jahren weiß man, wie Falten entstehen und wie man sie in Grenzen halten kann. Ohne Faceliftung und ohne Falten-Unterspritzungen. Nur mit natürlichen Maßnahmen. Man muss zuerst die Frage stellen : Wie entstehen denn nun eigentlich Falten auf unserer Haut ? Da gibt es viele verschiedene Ursachen, die man kennen sollte:

Da sind zuerst einmal die Altersfalten: Sie bilden sich im Verlauf des natürlichen Alterungsprozesses, weil sich die Zellen nicht mehr so schnell teilen und neu bilden und weil das Bindegewebe einer gewissen Degeneration und einem Verschleiß ausgesetzt ist.

Dann gibt es die Falten, die durch Feuchtigkeitsmangel entstehen. Wenn man zu wenig trinkt und der Haut von außen zu wenig Feuchtigkeit zuführt. Wenn man die Haut einer besonderen Hitze und Sonneneinstrahlung - auch im Solarium - aussetzt, dann knittert die Haut und sieht auch bei jungen Menschen alt aus. Auch Klima-Anlagen und trockene Luft in beheizten Räumen trocknen die Haut aus.

Dann gibt es Falten, die durch unsere Mimik entstehen. Man rümpft die Nase, lacht und weint, runzelt die Stirn, zieht die Augenbrauen hoch, verkneift das Gesicht. Dabei werden immer wieder dieselben Muskelfasern beansprucht. Die Spannkraft im Bindegewebe lässt mit der Zeit nach. Es bleiben Falten-Linien.

Es kommt auch zur verstärkten Faltenbildung, wenn in den Wechseljahren die Östrogen-Hormone zurückgehen. Das bedeutet: Die Durchblutung der Haut wird schlechter. Die Regeneration der Haut lässt nach. Es wird nicht mehr soviel Kollagen gebildet. Die Haut kann die Feuchtigkeit nicht mehr so lange halten.

Dann gibt es Falten, die durchs Abnehmen entstehen.Wer sein Körpergewicht reduziert, der muß wissen: Es schmilz dabei auch ein Teil der Fettpölsterchen, die in der Unterhaut eingelagert sind. Wenn man nur ganz wenig abnimmt, paßt sich die Haut relativ schnell den neuen Gegebenheiten an und strafft sich. Wenn man zu schnell und zuviel abnimmt, bleiben die Falten. Man sollte daher, wenn man über 50 ist, langsam und wenig abnehmen.

Hauptfeind der Haut: Die Sonne

Und das sind die größten Gefahren, von denen unsere Haut bedroht wird, so daß sich all diese Falten bilden können :

  • Zuviel Sonne. Wer viel in der Sonne brät, der bekommt eines Tages lederne und faltige Haut. Dasselbe gilt auch für übermäßige Besuche auf der Sonnenbank.
  • Rauchen macht faltige Haut. Das Kohlenmonoxid im Tabak bremst die Sauerstoffversorgung der Haut und entzieht der Haut Feuchtigkeit. Eine 40jährige Frau hat ebenso viel Falten wie eine Nichtraucherin mit 60.
  • Stress fördert die Faltenbildung, weil die Versorgung der Haut mit Nährstoffen - mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen - gestört wird. Außerdem stört Stress den Östrogen-Spiegel bei der Frau .
  • Zu wenig Schlaf macht mehr Falten. Unsere Haut braucht den Schlaf zum Regenerieren, zur Bildung neuer Hautzellen.
  • Zuviel Zucker schadet der Haut und lässt sie schneller altern. Die Erklärung: Zucker blockiert die Aufnahme von Vitaminen, schädigt das Kollagen. Anstelle von Zucker kann man in Maßen Ahornsirup, Zuckerrüben-Melasse und Trockenfrüchte verwenden.

Die richtige Nahrung für eine schöne Haut

Mit die größten Feinde unserer Haut sind - wie auch für unseren gesamten Organismus - die sogenannten freien Radikalen, hochaggressive Moleküle aus Umweltschadstoffen. Dagegen setzt man die sogenannten Antioxidantien ein: Schutzstoffe. Das ist bei der Haut nicht anders. Zu den wichtigsten Schutzstoffen gegen Umwelteinflüsse zählen: die Vitamine C, E und A, das Provitamin Betacarotin, das Spurenelement Selen, der sekundäre Pflanzenstoff Rutin , das Enzym Q 10. Sie alle werden vom menschlichen Organismus selbst hergestellt, sollten aber auch als Nahrungsmittelbestandteile zugeführt werden.

Das bedeutet: Wer sich vor Falten schützen will, der sollte in seinen täglichen Speiseplan folgende Naturprodukte einbauen:

  • Richten Sie Salate mit Weizenkeimöl an. Es liefert Vitamin E, das für den Hautschutz und das Jungerhalten der Haut eine Spitzenposition einnimmt. Auch Nüsse, Sonnenblumenkerne sind wichtig im Kampf gegen Falten.
  • Das Vitamin C liefern Paprika, Petersilie, Schnittlauch, oder frischgepresster Zitronensaft in Wasser als Erfrischungs-Getränk.
  • Das Vitamin A und Betacarotin für eine glatte Haut liefern uns in bester Form Möhren, Papayas und Tomaten, aber auch Melonen.
  • Selen liefert uns der Meeresfisch.
  •  Das Co-Enzym Q 10 ist in Nüssen, Hülsenfrüchten, Fisch und Fleisch enthalten. Q 10 regt die Hautzellen zu verstärkter Aktivität an und schützt sie.
  •  Rutin liefert vor allem der Buchweizen, ist aber auch in Mandarinen enthalten.
  •  Sehr wichtig für den Kampf gegen Falten ist die Alpha-Liponsäure. Sie schützt die Haut gegen Umweltschadstoffe. Interessante Naturprodukte mit Alpha-Liponsäure sind Spinat, Brokkoli, Tomaten, Erbsen und Naturreis sowie Sojasprossen. Die Alpha-Liponsäure bekämpft vor allem Fältchen um die Augen.

Ziegenmilch gegen Fältchen und Falten

  • Essen Sie jeden Tag 3 Granatäpfel. 14 Tage lang. Granatäpfel sind reich an pflanzlichen Östrogenen.
  • Kapseln mit pflanzlichem Vitamin E aufstechen und das Vitamin E auf die Haut auftragen. Das kann feine Fältchen mildern.
  • Eine Woche lang täglich - über den Tag verteilt - 1 Liter Ziegenmilch oder in Wasser aufgelöstes Ziegenmilch-Pulver ( Reformhaus) trinken. Man kann den Erfolg auf der Haut mit freiem Auge vor dem Spiegel sehen. Es gibt heute in vielen Supermärkten Ziegenmilch zu kaufen. Der Wiener Wissenschaftler, Frauenarzt und Hormonspezialist Prof. Dr. Dr. Johannes Huber hat die schützende Wirkung der Ziegenmilch bei Frauen in den Wechseljahren getestet.