So vermeiden Sie Schnupfen-Viren

Jetzt geht es wieder richtig los: Schniefen, Halsweh, übler Schnupfen. Das ist kein unvermeidliches Schicksal, das können Sie vermeiden. Die meisten Ansteckungen passieren durch eine Tröpfcheninfektion - ab Sie können die herumschwirrenden Schnupfenviren austricksen. Gute Tipps, wie Sie die Ansteckungszeit heil überstehen.

 

Es schneit, es ist matschig, die Füsse werden nass und kühlen aus. Nun geschieht im Körper folgendes: Die Blutgefässe verengen sich, um den Wärmeabfluss zu verringern. Das bedeutet aber auch, dass die Nasenschleimhäute schlechter durchblutet werden. Das wiederum schwächt deren Abwehrkraft, die Erkältungsviren können sich festsetzen und vermehren - es hat Sie erwischt.

Gutes, festes und möglichst wasserdichtes oder zumindest wasserabweisendes Schuhwerk tragen. Die Schuhe müssen so weit und lang sein, dass Sie dicke Socken (am besten Schafwolle) tragen können. Zuhause unbedingt warme Hausschuhe tragen, denn meistens ist am Boden sehr viel kühler als in Bauch- oder gar Gesichtshöhe.

Erkältungsviren verbreiten sich gerne in engen Räumen, in denen sich viele Menschen dichtgedrängt aufhalten. Wenn da gehustet oder geniest wird, dann schwirren Millionen Viren durch die Luft und können angreifen. Vermeiden Sie möglichst öffentliche Verkehrsmittel in den Hauptverkehrszeiten. Auch Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind gefährlich. Lutschen Sie medizinische Bonbons mit Virenschutz (Eukalyptus, Thymian, Salbei). Tragen Sie Handschuhe, denn die Tür- und Haltegriffe sind meistens total virenverseucht.

Türgriffe in Lokalen, Toiletten, Supermärkten sind absolute Virenträger. Das gilt auch für Handys, Festnetztelefone und Tastaturen. Ein unbesisster Griff an die Nase oder an die Augen (dort siedeln Viren) macht Ihre Hände zu Ansteckungsherden. Waschen Sie sich mindestens fünfmal am Tag die Hände. Benutzen Sie so wenig wie möglich fremde Telefone, Handys oder Tastaturen. Haben Sie selbst ein Geräte an Grämte zur Benutzung abgegeben - danach sorgfältig desinfizieren.

Gut durchblutete und feuchte Schleimhäute sind der beste Schutzschild gegen die herumschwirrenden Viren. Wenn diese aber austrocknen, dann sind die Viren nicht mehr zu stoppen. Das muss verhindert werden. Verhindern Sie, dass Sie für längere Zeit dir knochentrockene Heizungsluft im Büro oder der Wohnung einatmen müssen. Lüften Sie alle zwei bis drei Stunden gründlich: Für fünf bis zehn Minuten alle Fenster richtig auf. Installieren Sie einen Luftbefeuchter. Trinken Sie viel - eigentlich mehr als im Sommer. Legen Sie feuchte Tücher über die Heizung, so dass eine kräftige Verdunstung einsetzt.

Zigarettenrauch vermindert die Schutzfunktion der Schleimhäute, weil er die Blutgefässe verengt. Er beeinträchtigt vor allem die Bewegungen der Flimmerhärchen, so dass eingedrungene Erreger oder entzündlicher Schleim nicht mehr nach aussen transportiert werden kann. Stellen Sie das Rauchen in Erkältungszeiten komplett ein und vermeiden Sie den längeren Aufenthalt in verräucherten Räumen.

Ausdauertraining in frischer, klarer und kalter Winterluft ist eine gute Sache. Aber auch da lauern Gefahren, die Sie vermeiden sollten. Vor allem bei Hochdrucklagen ist die Winterluft extrem trocken. Um die Schleimhäute zu schützen müssen Sie viel trinken. Wenn Sie geschwitzt haben, dann lasen Sie die Kleidung nicht am Körper trocknen, sondern ziehen Sie sich um. Trocknen Sie verschwitzte Haare. Sport nur nach Mass - zuviel des Guten schwächt das Immunsystem.