So erhalten Sie ihre Zähne jung und gesund

So erhalten Sie ihre Zähne jung und gesund

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Das Alter und die Zähne - ein oft trauriges und noch öfter schmerzhaftes Kapitel im Leben. Und leider auch noch ein sehr teures. Gegen den Verschleiß, die vorzeitige Alterung und den Verlust von Zähnen hilft nur Eines: Vorbeugung, Vorbeugung und nochmals Vorbeugung.

Stellen Sie sich vor: Nur bis zum Alter von etwa 28 bis 32 Jahren besitzt der Körper körpereigene Reparaturmöglichkeiten, um Schäden zu reparieren. Und zwar nur die Schäden, die durch Freie Radikale an Zellstrukturen, Eiweißen und Erbinformationen angerichtet wurden. Danach brauchen Sie eine aktive Vorbeugung, um auch im Alter noch mit eigenen Zähnen fest zubeißen zu können - und beim Lächeln Zähne zu zeigen. Denn von da an sind die Zähne in Gefahr. Was ihnen droht, was passieren kann und wie Sie sich schützen können.

 

Es gibt kaum einen Körperteil, der so sehr bedroht ist, wie unsere Zähne. Die Zahl der Risikofaktoren ist enorm groß. Hier die wichtigsten:

1. Rauchen

Bei Rauchern treten chronisch verlaufende Erkrankungen des Zahnfleisches und der die Zähne haltenden Knochen (Parodontitis) deutlich häufiger auf als bei Nichtrauchern. Raucher haben im Durchschnitt im Alter weniger Zähne als Nichtraucher. Vor allem Ihre Implantate sind durch Rauchen gefährdet. Rauchen ist ein wesentlicher Risikofaktor bei Periimplatitis. Dabei entzündet sich das um die Implantate verlaufende Zahnfleisch. Die Folge: Verlust der Implantate. Hinzukommt, daß Rauchen zu häßlichen Verfärbungen von Zähnen oder Zahnersatz führt.

Wenn Sie mit dem Rauchzen aufhören, dann haben Sie die Chance, daß sich die Risiken im Verlauf einiger Jahre zurückbilden.

2. Diabetes

Wenn Sie an Diabetes leiden und schlecht eingestellt sind, dann ist die Gefahr an Parodontitis zur erkranken dreimal höher dreimal so hoch wie für Gesunde. Parodontitis wurde inzwischen als eine der typischen Folgekrankheitenen von Parodontitis erkannt. Dazu kommt eine Wechselwirkung: Durch die Entzündungen im Mund werden sehr oft die Insulinresistenzen der Zellen verstärkt, das kann den Blutzucker in die Höhe treiben.

Wenn Sie an Diabetes leiden, dann müssen Sie Ihre Zahnhygiene verstärken, Ihr Zahnfleisch genau beobachten und Ihren Diabetes genau einstellen lasen.

Menschen mit einer chronischen Parodontitis sind häufiger vom Herzinfarkt betroffen als Menschen mit gesundem Zahnfleisch.

3. Plaque

Plaque ist ein bakterieller Zahnbelag, der entsteht, wenn nach den Mahlzeiten die Zähne nicht richtig gereinigt werden. Die im Zahnbelag lebenden Bakterien vermehren sich und produzieren giftige Stoffe, die zu einer Entzündung des Zahnfleisches führen. Das Zahnfleisch lockert sich und kann den Zahn nicht mehr richtig stützen. Es entsteht eine Zahnfleischtasche. Dort können sich noch mehr Bakterien ablagern und immer weiter in die Tiefe vordringen und mit ihren Giften bewirken, dass nun auch der Kieferknochen langsam zerstört wird. Die Zähne lockern sich und fallen schließlich aus.

4. Verschiedene Verursacher

Das Risiko an Parodontitis zur erkranken, wird durch verschiede Verursacher erhöht. Dazu gehören:

  • Zunehmendes Alter
  • Stress
  • Hormonelle Veränderungen im Körper (Wechseljahre ob bei Mann oder Frau)
  • Ein durch Krankheiten geschwächtes Immunsystem

Bei folgenden Symptomen müssen Sie zum Zaharzt

Zahnfleisch ist gerötet und blutet leicht + Zahnfleisch ist am Zahnhals leicht angeschwollen + Zahnfleischrückgang + Stärkere Schwellungen + Schmerzen beim Zähne putzen + Süßlicher Geschmack im Mund + Lockere Zähne

5. Schlecht sitzende Prothesen

Ihre Mundhöhle ist fast komplett mit Schleimhäuten ausgekleidet. Die schützen vor Verätzungen, Verbrennungen, Erfrierungen. Doch oft werden dieses Schleimhäute durch schlechtsitzende Prothesen und den dadurch entstehenden Druck verletzt. Das müssen Sie unbedingt vom Zahnarzt behandeln lassen.

6. Zu geringer Speichelfluss

Weil Sie im Alter weniger trinken, nimmt der Speichelfluss ab, die Mundhöhle trocknet aus, das Millieu im Mund wir "sauer". Das wirkst sich leider positiv auf den Karies bildenden Zahnbelag aus. Es kommt zu Entzündungen. Dagegen hilft: Mehr trinken, viel kauen, denn das fördert den Speichelfluss. Greifen Sie ruhig zu zuckerfreiem Kaugummi.

7. Karies

Folgende Faktoren sind hauptsächlich für für diese zerstörerische Zahnerkrankung verantwortlich:

  • Vermehrte Plaquebildung auf den Zahnflächen
  • Alle zuckerhaltigen Getränke
  • Häufige Zwischenmahlzeiten mit kohlenhydratreichen Lebensmitteln
  • Zuckerarten wie weißer Haushaltszucker, Fruchtzucker, Milchzucker und Kandiszucker.
  • Lutschen von Bonbons, zuckerhaltigem Kaugummi
  • Calcium- und Fluoridmangel
  • Schlechte Zahnhygiene

So erhalten Sie die Zähne jung und gesund

  • Unbedingt eine regelmäßige Zahnhygiene einhalten: Zähneputzen n a c h den Mahlzeiten.
  • Nach Fleischgerichten die Zähne mit Zahnseide reinigen.
  • Zweimal im Jahr zur Profireinigung zum Zahnarzt gehen.
  • Eine Schutzversiegelung mit Fluor machen lassen.
  • Keine Zahnpasta mit Schlemmkreide verwenden.
  • Ernähren Sie sich gesund und vor allem vitaminreich.
  • Vorsicht bei Zitrusfrüchten (Zitronenlimonaden usw.): Die Säure schadet dem Zahnschmelz.
  • Nicht rauchen.

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