Rosmarinöl gegen Muskelkater

Rosmarinöl

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Die Heilkraft des Rosmarin ist vor allem auf seine ätherischen Öle zurück zu führen: Das sind Alpha-Pinene, Eukalyptol, Kampfer, Borneol und Verbenon das dem Rosmarin seinen typischen Geruch gibt. Die Rosmarinsäure sowie die Bitterstoffe Rosmanol und Carnosol sind für den bitteren Geschmack zuständig. Außerdem ist das Kraut reich an den Flavonoiden Luteolin und Apigenin.

Aus dem Zusammenwirken all dieser Inhaltsstoffe besteht die gesundheitliche Wirkung des Rosmarinöls.

Rosmarin aktiviert das Herz und den Kreislauf, hilft bei niedrigem Blutdruck und bei kalten Händen und Füßen. Es wirkt bei Müdigkeit, Erschöpfungszuständen und Trägheit. Es macht Sie fit für den ganzen Tag. Ein Tipp: Reiben Sie sich morgens nach dem Duschen die Fußsohlen mit Rosmarinöl (Apotheke, Reformhaus) ein und trinken Sie eine Tasse Rosmarintee.

Durch Einreibungen mit Rosmarinöl kann man die Durchblutung und damit die Leistung der Muskeln verbessern. Es können so auch rheumatische Schmerzen sowie Nervenschmerzen bekämpft werden. Es macht auch Sinn, Rosmarinöl nach dem Sport gegen Muskelkater einzusetzen.

Rosmarinöl selber machen

Und so bereitet man Rosmarin-Öl selbst zu. Eine Hand voll Rosmarin-Nadeln wird gut gewaschen und mit Küchenrolle-Papier trockengetupft. Dann füllt man die Nadeln in eine verschließbare Flasche und übergießt die Rosmarin-Naden mit kalt gepreßtem, hochwerigem Olivenöl. Man läßt die Flasche nun 6 Wochen lang an einem sonnigen Ort - etwa auf der Fensterbank - stehen und muß täglich schütteln. Nach dieser Zeit durchseihen, in kleinen braune Fläschchen füllen und zum Einreiben in die Haut verwenden.