Nackenschmerzen: Ursachen und Naturmittel die wirklich helfen

Nackenschmerzen: Ursachen und Naturmittel die wirklich helfen

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Eine typische Situation zuhause und am Arbeitsplatz, vor allem im Büro: Man hat lange in der Küche hantiert, die Wohnung sauber gemacht, oder man hat vor dem Computer gearbeitet, ist viele Stunden hinter dem Schreibtisch gesessen. Oder aber es passiert morgens zuhause, wenn man erwacht und aus dem Bett steigt. Plötzlich sind sie da: unerträgliche Nackenschmerzen, die den Betroffenen oft stundenlang oder sogar den ganzen Tag quälen. Die Frage ist: Wie entstehen sie? Woher kommen sie? Es gibt dafür verschiedene Ursachen und Tipps, die Ihnen helfen.

Nackenschmerzen: Neven werden eingeklemmt

An erster Stelle stehen Muskelverspannungen durch eine monotone Körperhaltung am Schreibtisch, an einer Arbeits-Maschine oder im Auto. Die Nackenmuskeln ermüden, verhärten und verspannen sich. Die ganze Last liegt nun auf den Halswirbel-Knochen und ihren Bandscheiben. Dabei werden sehr oft Nerven eingeklemmt. Besonders gravierend wird das , wenn an dieser Stelle bereits eine Arthrose - ein Gelenks- Verschleiß - vorhanden ist.

Nerven können aber in der Nackenwirbelsäule auch eingeklemmt werden, weil sich die Wirbelkörper und Bandscheiben durch zunehmendes Alter verändert haben. Sie können austrocknen und ihr Volumen verändern. Dadurch werden die Zwischenräume zwischen den Wirbelknochen kleiner. Und da hier Nervenwurzel austreten, kann ein Bandscheiben-Vorfall entstehen.

Nackenschmerzen kündigen Schlaganfall an

Nackenschmerzen  - vor allem am Morgen - können aber auch daher rühren, dass der Betroffene zuhause  nachts auf einer zu alten, abgenützten Matratze liegt oder seinen Kopf auf einem zu hohen Kissen bettet. Nackenschmerzen können auch von einem Unfall stammen. Wenn sich die Schmerzen beim Essen verstärken, kann es sich um eine Erkrankung der Speiseröhre handeln. Wenn sie sich bis in die Arme fortsetzen, kann es eine Erkrankung der Wirbelsäule sein, oder ein Schlaganfall kündigt sich an. Entsteht bei Nackenschmerzen ein Druck in der Brust, kann  es ein Problem am Herzen geben. Umgekehrt aber können starke Verspannungen im Nacken auf Grund von eingeklemmten Nerven eine vorübergehende Harninkontinenz auslösen.   

Daher sollte man  in jedem Fall mit Nackenschmerzen, die länger als 5 Tage andauern, immer zum Arzt. Halten Sie sich immer vor Augen: Wenn Sie nichts gegen Nackenschmerzen unternehmen, kann es zu einer schweren Nervenreizung oder Entzündung kommen. 

Was kann man gegen die harmlosen Nackenschmerzen tun?

  • Erstes Gebot: Bitte  nehmen Sie bei Nackenschmerzen nicht gleich Schmerz-Medikamente.
  • Massieren Sie den Nacken sanft mit einem Luffa-Handschuh (Drogerie). 
  • Setzen Sie sich einige Minuten mit hoch erhobenem Haupt auf einen Stuhl. Wichtig ist dabei die aufrechte Körperhaltung. Heben und senken Sie dabei langsam beide Schultern gleichzeitig. 
  • Lassen Sie - nicht zu nahe- die warme Luft aus einem Haarfön auf den Nacken auftreffen. Oder legen Sie ein erwärmtes Frottee-Tuch in den Nacken. Das lindert die Nackenschmerzen.
  • Den Nackenschmerzen vorbeugen: Schlafen Sie nachts auf einem Gesundheits-Kissen und denken Sie daran: Alle 7 Jahre brauchen Sie eine neue Matratze.
  • Auch Einreibungen mit Propolis-Salbe aus dem Bienenstock oder mit Franzbranntwein ( Apotheke) können helfen. 
  • Machen Sie eine 8-Wochen-Kur mit einem Basenpulver ( Apotheke, Reformhaus), damit sie einer Übersäuerung des Körpers entgegenwirken. Essen Sie frisches, reifes Obst und Gemüse, gehen Sie einige Zeit mit  Fleisch und Süßem sparsam um.