Die Massage: Wellness und Gesundheit

Die Massage: Wellness und Gesundheit

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Rückenschmerzen, böse Verspannungen, schmerzende und verhärtete Muskeln - bei Millionen Menschen ist das wunderbare und ausgeklügelte Zusammenspiel zwischen der Rückenmuskulatur, den Wirbeln, den Bandscheiben, den Nerven, den Bändern und Sehnen völlig aus der Balance geraten. Wir sitzen falsch und zu lange, wir bewegen uns falsch, wir lösen seelische Verspannungen so lange nicht, bis sie zu körperlichen Verspannungen werden. Nirgendwo hat die Zivilisation uns so schwer geschädigt wie auf diesem hoch sensiblen Gebiet: Der Wirbelsäule, dem Rücken und dem Nacken. Die nach wie vor beste Hilfe bieten hier die verschiedenen Formen der Massage - die ein echtes Naturheilverfahren ist.

Es gibt sehr viele verschiedene Arten der Massage. Sie alle wollen folgende Wirkungen erzielen:

  • Der Zellstoffwechsel im Gewebe soll aktiviert werden, Schadstoffe und Abfallprodukte des Stoffwechsels sollen abtransportiert werden.
  • In einer Massage sinken den Blutdruck und die Pulsfrequenz fällt ab - der Körper und der Geist tritt in einen Ruhezustand.
  • Stresshormone die Sie aufputschen werden abgebaut.
  • Wundheilung und Narbenbildung werden durch Massagen positiv beeinflusst.
  • Das Bindegewebe und die Haut werden einerseits entspannt, andererseits durch die Bewegung, durch Druck und Entspannung besser durchblutet.
  • Schmerzen in den betroffenen Körperpartien werden gelindert.
  • Eingeklemmte Nerven werden entlastet, dadurch werden Schmerzen und Behinderungen abgebaut.
  • Die Entspannung und Lockerung der Muskulatur werden gefördert.
  • Das vegetative Nervensystem wird positiv beeinflusst.

Die Hauptarten des Naturheilverfahrens Massage

1. Da hilft die klassische Massage: Regeneration

Sie wird angewendet bei muskulären Verspannungen und Verhärtungen. Mit ihr werden Schmerzen gelindert und die Durchblutung gesteigert. Ist besonders zu empfehlen, wenn die Muskulatur überanstrengt wurde (Sport), bei Muskelschäden, Vergebungen und Muskelkater. Wichtig ist während der Massage eine warme Umgebung, das entspannte Liegen und die angenehme Atmosphäre. Es gibt die Ganskörper- und die Teilmassage. Bei letzterer werden Gesicht, Beine, Rücken, Nacken, Schultern und Arme gesondert massiert.

2. Die Reflexzonenmassage: Schmerzlinderung

Der Zustand innerer Organe kann über die Haut und die Muskulatur beeinflusst werden. Reflexzonen sind bestimmte Bezirke, in denen sich bestimmte Nerven konzentrieren. Bei dieser Massage wären vor allem Schmerzen gelindert. Innerhalb der Reflexzonenmassage kennt man die Bindegewebsmassage, die Kolonmassage (Dickdarmmassage) und die Periostmassage (Knochenhautmassage). Diese Art der Massage ist besonders hilfreich bei Asthma, Durchblutungsstörungen, Darmproblemen und Schmerzen. Diese Massage hat mit der speziellen Fussreflexzonenmassage nichts zu tun.

3. Diese Massage-Griffe helfen

  • Tapotement (Klopfmassage) Bei dieser Massage werden klopfende Bewegungen mit der flachen Hand, den Fingern oder der Handkante durchgeführt. Das fördert die Durchblutung und entspannt die Muskeln. Werden Massagegriffe mit der hohlen Hand in Höhe der Lunge angewendet, dann wird die Schleimlösung in der Lunge gefördert.
  • Friktion (Reibung) Mit den Handballen oder den Fingerspitzen führt der Masseur kleine, kreisende Bewegungen mit kraftvollem Druck auf dem Muskel durch. Hilft bei Verhärtungen und Verspannungen der Muskeln. Löst Einklemmungen von Nerven
  • Vibration (Erschütterung, Zittern) Bei dieser Massagetechnik legt der Therapeut die flache Hand oder die Fingerspitzen auf und erzeugt durch schnelle, flatternde Bewegungen in Muskelzittern. Das reicht bis tief ins Gewebe hinein, kann so die Organe erreichen. Damit werden Verkrampfungen gelöst.
  • Effleurage (Streichung) In dieser Phase wird das Massageöl oder die Creme durch die sanft streichende Hand des Masseurs auf die Haut des Patienten aufgetragen. Das geschieht auch zwischen den stärkeren Griffen - so kann sich die Haut und die Muskulatur erholen. Auch zum Abschluss der Massage wird die Effleurage angewendet.
  • Petrissage (Wallung und Knetung) Dabei werden die Haut und die Muskulatur zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger oder mit der ganzen Hand erfasst und geknetet oder gewalkt. Dadurch üben die Muskeln einen Druck auf die darunter liegenden Knochen aus, Verspannungen lösen sich. Diese Massagegriffe wirken auf die Muskeln und das Bindegewebe der Unterhaut, sie verbessern die Durchblutung.

Nicht immer ist eine Massage angebracht. Sie muss vermieden werden bei:

  • Akuten Entzündungen, Fieber und Gefässerkrankungen
  • Bei Hauterkrakungen (Ansteckungsgefahr)
  • Bei direkten Verletzungen von Muskulatur und Knochen.