Männerkrankheit Bauchspeicheldrüsenkrebs: Symptome und Vorbeugung

Ein Tumor der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist eine sehr aggressive Krebsform. Betroffen sind vor allem Männer zwischen 60 und 80 Jahren. Besonders gefährlich: Buchspeicheldrüsenkrebs verursacht in einem frühen Erkrankungsstadium nur selten Beschwerden. Deshalb wird der Tumor meist sehr spät entdeckt - und in vielen Fälle zu spät. Deshalb hat diese Kreisarzt eine sehr hohe Todesrate. Darum ist es ganz wichtig, auf die Symptome zu achten und eine vorbeugende Lebensführung und Ernährung zu beachten.

Die frühen Symptome von Bauchspeicheldrüsenkrebs

Der Krebs der Bauchspeicheldrüse schleicht sich sozusagen langsam an. Deshalb müssen Sie unbedingt auf folgende Symptome achten:
Im Anfangsstadium verursacht der Krebs einen permanenten Appetitmangel. Sie haben keinen Hunger verspüren kein Bedürfnis zu essen. Vorzeichen kann auch ein Durchfall sein, der Sie scheinbar grundlos befällt. Das gilt auch für Schwächeanfälle, für Übelkeit und Erbrechen. Viele Betroffene berichten auch, sie hätten schon länger ein Druckgefühl im Oberbauch oder Schmerzen im Rücken verspürt. Besonders wenn neu auftretende Bauchschmerzen in den Rücken ausstrahlen und auch nachts wahrnehmbar sind, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Wenn Sie diese Symptome bei sich feststellen, dann ist das noch kein Grund zur Panik: Sie können auch bei anderen Erkrankungen des Verdauungssystems auftreten, zum Beispiel bei Magen-Darm-Infektionen. Auf jeden Fall muss ein Arzt Ihre Beschwerden abklären.

Bei diesen Symptomen ist Gefahr im Verzug

Innerhalb kurzer Zeit (wenige Monate) verlieren Sie deutlich an Gewicht,. Das ist nicht unbedingt ein Grund zur Freude - das kann auch eins ehr deutlicher Hinweis auf einen Bauchspeicheldrüsentumor sein. Das muss unbedingt vom Arzt abgeklärt werden.
Ein weiterer Hinweis auf drohende Gefahr sind Gallenbeschwerden. Durch den Kopf der Bauchspeicheldrüse verläuft der Gallengang, der von der Leber zum Zwölffingerdarm führt. Wir dieser Gang durch einen sich bildenden Tumor eingeengt, kann die in der Leber produzierte Galle nicht ablaufen. Sein Sie betroffen, dann passiert Folgendes: Die Fettverdauung wird gestört - unverdautes Fett wird in Form sogenannter "Fettstühle" ausgeschieden. Der Stuhlgang hat eine hellere Farbe als gewohnt und ist schmierig, klebrig oder glänzend, und riecht besonders unangenehm. Staut sich die Galle. dann gelangt ihr Farbstoff in Blut und lagert sich im Körper ein.  Eine Gelbfärbung der weißen Augenhaut, eine Braunfärbung des Urins und Gelbfärbung und Juckreiz der Haut sind die Folge.
Kommt es bei Ihnen zu plötzlichen Störungen der Insulinproduktion, sie entwickeln Anzeichen für einen Diabetes (Zuckerkrankheit) - dann könnte ein Tumor der Bauchspeicheldrüse die Ursache sein.
Auch plötzlich auftretende Blutgerinnsel (Thrombosen) können ein Hinweis sein.

Wenn der Tumor erkannt wird, ist die Krankheit sehr schon sehr weit fortgeschritten. Dann helfen nur noch Operation und Chemotherapie. Und in sehr vielen Fälle ist es leider dafür auch schon zu spät. Sinnvoll ist es, es durch Ernährung und Lebensstil gar nicht erst zu einem Bauchspeicheldrüsenkrebs kommen zu lasen. Falls der nicht genetisch bedingt ist, hat das auch Erfolg. Folgende Ratschläge sind da hilfreich:

  • Stellen Sie sofort das Rauchen rein, denn Nikotinmissbrauch gilt als eine der Hauptursachen für einen Bauchspeicheldrüsenkrebs.
  • Das gilt ebenso für regelmässigen Alkoholmissbrauch.
  • Reduzieren Sie den Anteil an tierischem Fett und an Zuck in Ihrer Nahrung.
  • Achten Sie darauf, das Ihr BMI nicht über 26 steigt. Ist er bereits höher, dann müssen Sie abnehmen.
  • Essen Sie kein gepökeltes Fleisch oder Wurst vom Grill.
  • Lassen Side sich gegen Hepatitis B impfen.
  • Erhöhen Sie den Anteil pflanzlicher Nahrung drastisch.
  • Sehr wichtig ist ein Vitamin C-reiche Ernährung (roter Paprika, frischer Spinat, Sauerkraut, Zitrusfrüchte,Sanddorn, Schwarze Johannisbeere.
  • Grüner Tee bremst das Wachstum von Krebszellen in der Bauchspeicheldrüse.