Lavendelöl verjagt Haut- und Nagelpilz

Lavendelöl verjagt Haut- und Nagelpilz

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Nagel- und Hautpilze sind auf dem Vormarsch: immer mehr Menschen erkranken an diesen lästigen und gefährlichen Pilzen. Jetzt haben Wissenschaftler eine wirksame Naturarznei entdeckt: Lavendelöl. Wie das duftende ÖL hilft, warum die Pilze bei einer Immunschwäche gefährlich sind:

Dem Lavendelöl werden seit Jahrhunderten viele heilenden Eigenschaften zugeschrieben. Es beruhigt die Nerven, es verhilft zu einem guten Schlaf, es hat eine antibakterielle Wirkung und es löst Krämpfe. Bei unruhigen Babies kann ein Lavendelkissen wahre Wunder wirken. In der Naturmedizin wird das Öl auch gegen Rheuma, entzündete Wunden und Migräne eingesetzt. Jetzt haben Wissenschaftler noch eine weitere sehr wertvolle Wirkung der Lavendelinhaltsstoffe entdeckt: Lavendelöl tötet Hefe- und Fadenpilze ab, die beim Menschen Haut- und Nagelpilzerkrankungen verursachen können. Solche Pilze können bei Menschen mit einer Immunschwäche zu einer tödlichen Gefahr werden.

Im medizinischen Fachblatt "Journal of Medial Microbiology" wurde nun beschrieben, was die Forscher entdeckt haben. Pilze infizieren sowohl die Haut, wie auch die Schleimhäute infizieren. Sehet oft dient ihnen das Kerstin der oberen Hutschicht und der Nägel als Nahrung. Gelangen solche Pilze ins Blut, dann gehen sie auch auf unsere inneren Organe los. Wenn es soweit ist, dann sind se nur noch sehr schwer zu bekämpfen und werden zu einer tödlichen Gefahr.

Für ihre Forschungen verwendeten die Mediziner ätherische Öle aus luftgetrocknetm grünem Lavendel aus Portugal. Als besonders wirkvolle Inhaltsstoffe identifizierten sie alpha-Pinen, Linalool, Kampfer und Cineol. Am besten wirkte das Lavendelöl gegen Schimmelpilze und verschiedene Hefepilze. Im Fachblatt heisst es, das sich Lavendelöl als potentes Mittel gegen viele Pilze erwiesen habe. Jetzt sollen weitere Studien folgen, um den Weg für einen klinischen Einsatz des Öls frei zu machen.

Wenn Sie Lavendelöl auf der Haut anwenden wollen, dann sollten Sie es verdünnen (Wasser, Creme, anderes Öl), denn sonst besteht die Gefahr von Hautreaktionen und -reizungen.