Klimawandel: Schutz für den Kreislauf

Das total verrückte, extreme Wetter unserer Zeit stört gewaltig unseren Biorhythmus. Rauf-runter-Wetterlagen, ein Hoch jagt ein Tief, Temperaturstürze von 15 Grad und mehr innerhalb von Stunden. Das sind höchste Belastungen für unseren Kreislauf. Wer damit immer schon Probleme hatte, der muss jetzt verstärkt leiden, denn das durch den Klimawandel verursachte Extrem-Wetter greift unseren Kreislauf an. Wir werden schlapp, müde, es kommt zu Zusammenbrüchen. Deshalb müssen wir unseren Kreislauf schützen. Das kann jeder.

 

Den Kreislauf stark machen

Sie haben das in den letzten Jahren schon sehr häufig erlebt: Mitten im Winter kommtn plötzlich ein Warmluft-Einbruch, wie er bisher nie bei uns geschehen ist. An einem Tag laufen die Menschen mit dicken Mänteln in der Stadt herum. Am nächsten Tag sitzen sie draußen auf der Straße vor den Lokalen. Viele Besitzer von Inbißstuben oder Cafes haben bereits daraus gelernt und lassen seit einigen Jahren ihre Tische und Stühle auch im Winter draußen.

Manche Menschen nehmen diese Wetter-Kapriolen locker hin. Andere wieder- und das ist die Überzahl - leiden darunter. Die Klimaveränderung belastet ganz enorm den Kreislauf. Denn wer Probleme damit hat, der ist stark gefährdet. Wer einen gesunden Kreislauf hat, der muß ihn schützen und stark machen, damit er durch den Klimawandel nicht ernsthaft krank wird.

Für die meisten Menschen sind eine extreme Temperaturveränderung im Winter eine Riesen-Strapaze. Schon am Morgen nach dem Aufstehen kommt es zu Kreislaufproblemen. Es kommt zu Erschöpfungszuständen, Kopfschmerzen, Migräne und lähmender Müdigkeit. Was kann man dagegen tun? Sie sollten wenig essen, nur Leichtes essen: keine fetten, blähenden Speisen. Legen Sie Tage mit frischem Obst und rohem Gemüse ein. Beim Gemüse: Knackige Salate mit Olivenöl oder Rapsöl angerichtet. Zucker- und Honig-Melonen genießen.

  • Reduzieren Sie das Rauchen, oder hören Sie am besten ganz auf.
  • Trinken Sie keinen Alkohol. Höchstens abends ein Gläschen.
  • Sorgen Sie für eine tägliche Aufnahme von 2 bis 3 Liter Flüssigkeit. Ideal für den Kreislauf: stilles Mineralwasser nicht zu kalt , lauwarmer Hagebuttentee, Melissentee oder Kümmeltee. Es macht Sinn, ins Wasser etwas Zitronensaft einzurühren.
  • Auch im Winter hat sich zur Stärkung des Kreislaufs bei starken Wetter-Schwankungen das Kneipp‘sche Wassertreten bewährt: Steigen Sie in kaltem Wasser - 20 Zentimeter hoch - in der Bade- oder Duschwanne im Storchenschritt 1 bis 2 Minuten umher. Gleich am Morgen.
  • Abends nehmen Sie ein lauwarmes Fußbad in einem Eimer. Verrühren Sie in dem Wasser eine Handvoll Kochsalz oder medizinisches Salz aus dem Toten Meer ( Apotheke ).
  • Wann immer Sie Zeit und Gelegenheit haben : Lagern Sie die Beine hoch.
  • Eine wunderbare Hilfe gegen Kreislaufbeschwerden durch den Kliamwandel im Winter ist ein Armbad. Lassen Sie nicht zu kaltes Wasser ins Waschbecken einlaufen. Tauchen Sie beide Arme bis zur Oberarm-Mitte ein. Bewegen Sie sie nun ein wenig hin und her. Nach 20 Sekunden bereits die Arme herausnehmen, das Wasser abstreifen, abtrocknen.
  • Oder: Lassen Sie im Winter lauwarmes Wasser über den Puls beider Hände aus der Leitung fließen. Nur 1 bis 2 Minuten.

 

All diese Rezepte kann man einsetzen, wenn man sich müde, abgeschlagen und leistungsgebremst fühlt, wenn leichter Schwindel auftritt. Bei ausgeprägteren Symptomen sollte unbedingt der Arzt informiert werden. Sehr oft sind Menschen durch extreme Wettersituationen, die durch den Kliamwandeln entstehen, sehr, sehr müde und leistungsgebremst. So eine Erschöpfung ist immer das Zeichen dafür, daß man einen Energieverlust erlitten hat. Man ist sogar nach einem ausreichenden Schlaf müde.

Wandern tut Ihnen gut

Bestimmte Faktoren verstärken die Empfindlichkeit: wenn man sich nach der Arbeit nicht ausreichend erholt und entspannt hat. Oder man ernährt sich falsch. Oder man hat zuviel Alkohol getrunken, zuviel Medikamente genommen.Es kann auch ein Mangel am Mineralstoff Magnesium die Belastung des Wetters verstärken. Oder man leidet unter zu niedrigem Blutdruck.

Was kann man nun gegen die Erschöpfung - hervorgerufen durch die Klimaveränderung - tun ? Man sollte sich bewegen so oft es geht: und zwar an der frischen Luft. Ausgedehnte Winter- Spaziergänge in freier Natur sind ideal. Wichtig dabei: Man darf an den zu kalten Tagen nicht übertreiben, sollte sich warm anziehen und eine Kopfbedeckung tragen. Bewegung ist jetzt ganz besonders wichtig.

Eine Faustregel, wie man den Kreislauf auf die verrückten Wetter-Situationen des Klimawandels einstellt:

  • An sehr kalten Tagen 1 Liter Lindenblütentee trinken. Wenn es plötzlich warm wird, Melissentee trinken.
  • An kalten sowie warme Tagen im Winter viel bewegen: am besten Wandern. Das ist ein gutes Gefäß -Training. Damit kann man die extremen Wetter- Unterschiede besser ausgleichen.
  • Der Kreislauf wird durch zuviel Sitzen stark belastet. Unser Herz-Kreislauf-System ist auf die Bewegung des Körpers angewiesen. Bei dem, der viel sitzt, verringert das Herz seine Leistung. Das bedeutet: das Blut fließt langsamer. Das wirkt sich auf die Vitalität , auf die Durchblutung, schließlich auch auf das Immunsystem aus. Das kann dem Organismus bei Wetterwechsel großen Streß machen.

 

Richtig essen stärkt den Kreislauf

Kann man mit Ernährung etwas dagegen tun? Man sollte überwiegend frisches Obst, rohes Gemüse, Vollkornbrot oder Vollkornprodukte zu sich nehmen. Man sollte in diesem Fall 5 kleine Mahlzeiten statt 3 große zu sich nehmen. Sehr wirksam bei einer Klima-Erschöpfung ist es, wenn man in kleinen Schlucken eine Tasse warme Gemüsebrühe oder Fleischbrühe trinkt.

Der Organismus braucht jetzt Chrom: Wir finden es in Pilzen, Beeren, Rosinen, Nüssen. Der Organismus braucht aber auch Eisen: Das liefern Apfelmus, Kürbiskerne, Petersilie, Schnittlauch, grüne Erbsen.

Am Institut für Ernährungs-Forschung in New York hat man eine kuriose Entdeckung gemacht: Manche Menschen können rasch wieder Kraft finden,wenn sie 1 Eßlöffel Senf auf ein Stück Vollkornbrot streichen und das dann essen. Oder wenn sie 1 saure Gurke essen.

Ein gutes Rezept für ein leichtes Essen bei Kreislaufproblemen, wenn im Winter die Temperaturen verrückt spielen: Kartoffeln in etwas Wasser dämpfen und 1 Zweig Pfefferminze dazugeben. Die Kartoffeln kann man dann mit etwas Quark essen. Damit tankt man viele Mineralstoffe und Spurenelemente, die Kraft geben.

Welche Heilkräuter kann man anwenden, wenn man den Kreislauf klimastabil machen möchte?

Rosmarin-Tee wirkt besonders anregend auf den Organismus. 1 gehäufter Teelöffel Rosmarin aus der Apotheke oder Drogerie mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, durchseihen. Lauwarm trinken. 2 bis 3 Tassen täglich.

Ein lauwarmes Wannenbad mit Rosmarin - Zusatz (Drogerie) kann sehr gut helfen, den Kreislauf stark gegen die Klimaveränderung zu machen. Man nimmt 3 mal täglich 1 Eßlöffel Rosmarin-Saft in Wasser ein. Oder man bereitet Rosmarintee zu.