Hilfe für Hyperaktive Kinder

Hilfe für Hyperaktive Kinder

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Ein heikles Thema in unserer Gesellschaft: das Problem der hyperaktiven Kinder. Eltern, Großeltern, Lehrer und Kindergartenbetreuerinnen kennen diese Kinder: Sie sind ständig ruhelos und in Bewegung. Das verhindert Konzentrationen behindert das Lernvermögen.

Sie zappeln unentwegt mit Händen und Füßen. Sie können sich nie längere Zeit auf Spiele und erst recht nicht auf Schulaufgaben konzentrieren. Gleichzeitig sind sie eher vorlaut, plappern bereits die Antwort heraus, bevor die Frage zu Ende gestellt worden ist. In der Medizin spricht man von ADHS, vom Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom . Bisher wurden die betroffenen Kindern ausschließlich mit chemischen Medikamenten versorgt. Nun gibt es eine neue Therapie aus der Homöopathie.

Fast zwei Millionen Kinder sind hyperaktiv

In Deutschland leiden rund 1,8 Millionen Kinder am Vollbild des ADHS. Und noch viel mehr Kinder - etwa weitere 2 Millionen - zeigen einen Teil der Symptomatik. Sie haben einen unkontrollierten Bewegungsdrang, zeigen ein impulsives Sozialverhalten und haben Konzentrationsstörungen.

Die Folge für diese hyperaktiven Kinder, wie man sie im Volksmund nennt, sind massive Probleme in der Schule und kaum erträgliche Spannungen innerhalb der Familie.

Unruhige, nervöse und unkonzentrierte Kinder sind kein Modephänomen unserer Zeit. Das hat es schon immer gegeben. Es handelt sich also nicht um ein Problem, das durch die Super-Nanny-Fernsehserien zu einem Thema geworden ist. Wenn man die Lebensgeschichte und Berichte über die Kindheit von Mozart, Churchill und Einstein liest, dann wird recht deutlich, dass das alles auch hyperaktive Kinder waren. Und der Arzt und Schöpfer des berühmten Kinderbuches „Struwel-Peter“ schildert darin ganz eindeutig die Störung in seinem Gedicht vom Zappelphilipp. Die erste medizinische Beschreibung des Krankheisbildes stammt aus dem Jahre 1876. Leitlinien zur Therapie in Deutschland gibt es erst seit 1999.

Früher dachte man: ADHS wäre ein Zivilisationskrankheit. Das verneint der Münchner Kinderarzt Dr. Walter Hultzsch ganz vehement: „ Das ist ein weltweites Phänomen, das überall zu beobachten ist!“

Interessant ist, dass Jungen ein 9fach höheres Risisko haben, an ADHS zu erkranken. Und bei den Mädchen wirkt sich das Problem auch etwas anderes aus. Während die Jungen ruhelos durchs Leben gehen, werden die betroffenen Mädchen zu Traumsusen, die den ganzen Tag nur tatenlos herumhängen.

Wenn Kinder mit ADHS nicht rechtzeitig behandelt werden, können viele Folgestörungen entstehen, die das Problem noch vergrößern: Depressionen, Einschlafstörungen, Ängste, nervöses Augenzwinkern.

Hohes Drogen-Risiko bei ADHS-Kindern

Das Dramatisch ist, dass ADHS bei vielen Kindern - bis zu 70 Prozent - auch im jugendlichen Alter immer noch vorhanden ist. Damit sehen die Zukunftschancen der jungen Menschen oft sehr schlecht aus. Viele schaffen den Schulabschluss nicht, haben wenige oder gar keine Freunde und legen auch später ein antisoziales Verhalten an den Tag. ADHS-Jugendliche haben das Leben nicht im Griff und bekommen bereits in viel zu jungen Jahren Kinder. Auch Geschlechtskrankheiten treten häufiger auf, weil die jungen Menschen sehr unvorsichtig mit dem Sex umgehen. Ähnlich ist es mit Drogenmissbrauch. Und da spielen vor allem Alkohol und Kokain eine bedeutende Rolle. Das Risiko dafür ist 9 Mal höher als bei gesunden Kindern.

50 Prozent der ADHS-Kinder leiden meist auch noch im Erwachsenenalter darunter. Das sind Menschen, die ständig den Beruf wechseln, in einem Chaos leben und vollkommen desorganisiert sind. Sie haben oft Leistungsprobleme, sind sprunghaft in ihren Entscheidungen, sind oft Opfer der Arbeitslosigkeit, lassen sich häufig scheiden und leben dann in Einsamkeit.

Schon beim Verdacht von ADHS zum Kinderarzt

Wenn Eltern oder Großeltern den Verdacht haben, das Kind in der Familie könnte an ADHS leiden, so sollten Sie unverzüglich zum Kinderarzt gehen. Die Diagnose-Stellung ist sehr schwer, dauert lange und macht intensive Gesprächen mit Eltern und Lehrern notwendig. Der Kinderarzt wird dann den jungen Patienten meist an eine Schwerpunkt-Praxis oder an ein ADHS-Zentrum verweisen. Das Problem: Diese Institutionen sind meist überlaufen. Es gibt Wartezeiten zwischen 3 bis 4 Monate.

Wenn man nun genau weiß,dass ein Kind an ADHS leidet, müssen Ursachen und Auslöser ergründet werden. Das kann auf Störungen während der Schwangerschaft oder während der Geburt zurückgehen. Nikotin- und Alkohol-Missbrauch der werdenden Mutter kann schuld daran sein. Es kann auch an einer schwierigen Eltern-Kind-Beziehung und an schlechten Familienverhältnissen liegen. Sehr oft aber liegt die Erklärung für ADHS in einer Störung des Gehirnstoffwechsels.

Bisher hatte die Medizin eine einzige Möglichkeit: Die Kinder wurden mit schweren Medikamenten behandelt und ruhig gestellt. Diese Medikamente haben starke Nebenwirkungen, sind im Grunde genommen Betäubungsmittel, die von vielen Eltern als sehr skeptisch betrachtet werden. Die Kinder haben bei Dauereinnahme keinen Appetit und schlafen schlecht, haben dann oft Phase mit depressiven Stimmungen. Kein Wunder, wenn Eltern und Ärzte auf eine verträgliche Therapie gehofft haben. Jetzt gibt es sie. Es ist eine Behandlungsmöglichkeit aus der Homöopathie. Und zwar handelt es sich bei der Naturarznei um eine Kombination aus mehreren Komponenten: um das homöopathische Komplexmittel Zappelin, bestehend aus Kamille, Baldrian, Kupfer, Kalium und Stephanskraut. Die Mischung in den Globuli ist so gewählt,dass damit möglichst viele der unterschiedlichen ADHS-Symptome erfasst werden können.

Im Rahmen einer großen Praxis-Vergleich-Studie mit 375 Kindern und Jugendlichen hat sich gezeigt, dass das homöopathische Komplexmittel Zappelin (Apotheke, rezeptfrei) bei leichten und mittelschweren ADHS-Symptomen bei bester Verträglichkeit großen Erfolg bringt. Ein Ergebnis, das ADHS-Experten beeindruckt hat.