Hautkrebs selbst erkennen

Hautkrebs selbst erkennen

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Der Sommer und der Urlaub sind vorüber, wir kommen gut gebräunt und erholt zurück, der Alltag hat uns wieder. Wir haben die Sonne genossen - oft auch zu viel. Und deshalb müssen wir uns jetzt verstärkt mit einem grossen Problem beschäftigen: Dem Hautkrebs. Der aber ist für den Laien oft nur schwer erkennbar. Ist es nur ein normaler dunkler Hautfleck - oder schon ein Vorbote für einen sich entwickelnden Hautkrebs? Es ist sehr gut, wenn Sie die wichtigsten Erkennungsmerkmale von Hautkrebs kennen.

1. Asymmetrische Flecken

Sie haben nach dem Sonnen-Urlaub auf Ihrer Haut einen oder mehrere Flecken entdeckt, die sich farblich von der normalen Haut abheben. Meist sind sie dunkler. Sind diese Flecken asymmetrisch, fächern in die Haut hinein, dann ist es gut, wenn Sie Ihren Hautarzt aufsuchen, damit der diesen Fleck unter die Lupe nimmt.

2. Muttermal oder Hautkrebs

Sehr oft werden Muttermale mit einem beginnenden Hautkrebs verwechselt. Dabei ist der Unterschied leicht zu erkennen.  Ein Muttermal ist ganz scharf und klar von der umgebenden Haut abgegrenzt. Hat der Fleck Ausläufer in die umgebende Haut oder ist er unscharf und verwaschen, dann muss beim Hautarzt ein Screening durchgeführt werden.

3. Verschiedene Farbtöne

Noch eine Auffälligkeit, die Sie vom Arzt untersuchen lassen müssen: Wenn in einem Fleck die Haut verschiedene Farbtöne hat, von hellbraun bis zu tiefschwarz, dann ist das ebenfalls eine Anomalität die Sie beim Arzt abklären lassen müssen.

4. Die Grösse des Muttermals

Auch die Grösse eines Muttermals spielt bei der Erkennung von Hautkrebs eine grosse Rolle.  Hat es einen Durchmesser, der zwei Millimeter übersteigt, dann muss es von Ihnen und dem Hautarzt beobachtet werden. Wird es grösser, dann kann es gefährlich sein.

5. Verdächtige Veränderungen

Manchmal verändern sich bis dahin harmlose Pigmentflecken. Sie fangen an zu brennen, ständig zu jucken oder gar zu bluten. Auch wenn sich auf ihnen raue Krusten oder Stellen bilden ist der Gang zum Hautarzt unbedingt nötig. Denn das kann auf einen beginnenden Hautkrebs hindeuten.

6. Gefährdete Stellen

Besonders gefährdet sind natürlich Hutstellen, die immer oder sehr oft der Sonne ausgesetzt sind. Dazu gehören die Handrücken, das Gesicht und (bei Glatzenbesitzern) die Kopfhaut. Hier müssen Sie auf alle Veränderungen der Haut achten und diese Stellen bedecken, so oft es geht. Was noch wichtig ist: Die Krankenkassen zahlen seit 2008 bei allen Versicherten ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre eine Untersuchung zur Hautkrebs-Früherkennung.