Gute Laune durch richtige Ernährung

Man kann es jeden Tag im Supermarkt, im Bus, in der Trambahn und U-Bahn erleben. Wohin man schaut: Überall begegnet man schlecht gelaunten Menschen mit unfreundlichen und unnahbaren Gesichtern. Jeder wirkt wie der Feind des anderen. Psychologen sagen:So kann man keinen erfolgreichen Tag hinter sich bringen. Wissenschaftler wissen, was dahinter steckt. Schlechte Laune beruht einem falschen Lebensstil.

 

Schlechte Laune durch falsche Ernährung

 

Was machen Menschen, die immer schlecht gelaunt sind, falsch?

Sie treiben zu wenig Sport, machen zu wenig Bewegung. Sie haben zuviel Stress und neigen zum Burn out Syndrom. Oder sie haben Hormon-Störungen. Auch Sorgen im Beruf, Geldsorgen und Partnerschafts-Probleme sowie Schlafstörungen können die Ursache sein. Schließlich stecken mitunter auch Depressionen dahinter.

Was aber wenige vermuten: Ganz entscheidend kann an der ewig schlechten Laune die Ernährung beteiligt sein. Viele Menschen sind nicht gut drauf, weil sie Defizite in der Versorgung mit bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren haben.

Gute oder schlechte Laune werden vom Gehirn aus durch Botenstoffe gesteuert. Und diese Botenstoffe können wir durch ganz bestimmte Ernährung oder durch bestimmte Heilkräuter anregen und beeinflussen.

Hier die bekanntesten Botenstoffe, die für gute Laune und positives Denken zuständig sind:

  • Serotonin und Norpinephrin: Die liefert uns die Banane und sorgt dafür, dass unsere körpereigenen Glückshormone aktiviert werden.
  • Die Katcholamine Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin liefern uns Milchprodukte und leicht verdauliche Eiweiß-Produkte wie Eier oder Geflügel, aber auch Meeresfisch und Leinöl.
  • Das Acetyl-Cholin bekommen wir aus Sojaprodukten sowie aus Lecithin. Am besten, man rührt morgens zum Frühstück 2 Esslöffel Lecithin-Granulat ( Reformhaus, Drogerie) in einen Becher Naturjoghurt, lässt das Ganze einige Zeit stehen und isst diese Mischung.
  • Endorphine, die uns euphorisch machen und harmonisch stimmen, sind in Vollkornprodukten, vor allem in Hirse und Dinkel enthalten.

 

Aber auch Vitamine und Mineralstoffe sind für die gute Laune wesentlich:

  • Ganz wichtig ist die tägliche Aufnahme von allen B-Vitaminen in Form von Vollkornprodukten, Nüssen und Milchprodukten. Menschen, die täglich Vollkornprodukte konsumieren, sind einfach besser drauf.
  • Für gute Laune ist aber auch das Spurenelement Zink wichtig: Wir finden es in Haferflocken, Meeresfisch und in der Hühnerbrust.
  • Es ist erst seit kurzer Zeit bekannt: Vitamin D ist nicht nur wichtig dafür, dass es den Mineralstoff Calcium schneller und effektiver in die Knochen einbaut, sondern es entscheidet auch über gute und schlechte Laune des Menschen. Vitamin D bildet der Organismus, wenn Sonne auf die Haut auftrifft. Darum sind wir bei Sonnenschein besser gelaunt. Dafür genügt es, 10 bis 15 Minuten das Gesicht, die Arme und die Beine der Sonne auszusetzen. Bitte, aber ohne Sonnenschutzmittel, sonst kann das Vitamin D in der Haut nicht produziert werden.

 

Woher aber kann man sich an sonnenlosen Tagen das für die gute Laune so notwendige Vitamin D herholen? Ganz einfach: aus Eiern, Meeresfischen und Pilzen. Dazu gibt eine Faustregel: 200 Gramm Champignons ersetzen in Sachen guter Laune 2 Tage Sonnenschein.

Und das sind die Kräuter, die uns zu einer besseren Laune verhelfen: Bohnenkraut, Borretsch, Petersilie, Melisse, Baldrian, Rosenblüten, Lavendel, Hopfenblüten.

Viele Menschen, die immer schlechte Laune haben, trinken oft viel zu wenig. Die ideale Flüssigkeit für gute Stimmung: täglich 1 ½ Liter Apfelsaft und Wasser 50 zu 50 gemischt.

Und warum ist Sport so wichtig für bessere Laune? Wir atmen, wenn wir uns bewegen, mehr Sauerstoff ein. Und unser Gehirn braucht für eine gute Stimmung viel Sauerstoff.