Die große Heilkraft der Stutenmilch

Als wahre Wundermilch hat sich inzwischen Stutenmilch erwiesen. Sie ist der menschlichen Muttermilch sehr ähnlich, Stutenmilch schützt das Immunsystem, stärkt Herz und Kreislauf und hilft dem Darm bei seiner schweren Arbeit. Stutenmilch ist ein hervorragendes natürliches Arzneimittel. Sie müssen aber unbedingt darauf achten, dass Sie nur Stutenmilch aus biologischer Herstellung kaufen.

 

Stutenmilch gab es schon in der Antike

Eine interessante Rolle spielt heutzutage auch die Stutenmilch. Sie hat in der Volksmedizin bereits seit rund 3000 Jahren einen festen Stellenwert. Die Tradition des Stutenmilch-Trinkens geht bis in die Zeit der Griechen in die Antike zurück. Homer berichtet in der Ilias von den Pferdemelkern, den Hippomologen. Der Reiseschriftsteller Herodot rühmte ebenfalls die Wirkung des Heilgetränkes. Später beobachtete Marco Polo auf seinen Reisen, daß die Stutenmilch das Lieblingsgetränk der Tartaren war.

Einen ernsthaften medizinischen Stellenwert erlangte die Stutenmilch in Rußland im Jahr 1858 durch die Gründung des ersten Stutenmilch-Sanatoriums. Es folgten dann viele Kurzentren, die Therapien mit Stutenmilch anboten. Und auch heute noch existieren viele Krankenhäuser, die in Rußland mit Stutenmilch arbeiten. Die Naturarznei wird bei Magen- und Zwölffingerdarm-Geschwüren, bei Störungen des Immunsystems, bei Lebererkrankungen sowie bei den Hautproblemen Neurodermitis und Psoriasis eingesetzt.

Stutenmilch ist fettarm

Die Stutenmilch hat eine ganz andere Zusammensetzung als die Kuhmilch. Sie ist der Muttermilch des Menschen sehr ähnlich. Es handelt sich dabei um eine dünnflüssige, fettarme sogenannte Albumin-Globulin-Milch.

Durch den hohen Anteil an essentiellen Aminosäuren wie Tryptophan, Methionin, Lysin, aber auch durch den Anteil von ungesättigten Fettsäuren wie Linol-, Linolen- und Arachidonsäure - einer vierfach ungesättigten essentiellen Fettsäure - ist die hohe biologische Wertigkeit erklärbar. Durch die genannten Inhaltstoffe werden Herzmuskel, Muskelgewebe, Magen- und Darmschleimhäute, das zentrale Nervensystem und die hormonproduzierenden Drüsen positiv beeinflußt.

Stutenmilch schützt vor Arteriosklerose

Durch das Vorhandensein von Prostacylin werden die Gefäßwände gegen frühzeitige Arteriosklerose geschützt. Geschädigte Gefäßwände werden regeneriert.

Stutenmilch ist eine Bifidus-Milch. Sie enthält stärkende Stoffe und Impulse, welche für unseren Darm besonders wertvoll sind, den Verdauungsprozeß stärkt und positiv beeinflußt. Dadurch werden die Darmflora gepflegt, die Funktion der Leber und der Bauchspeicheldrüse verbessert und im Fall einer Erkrankung regeneriert. Das ist in erster Linie auf den Lactobacillus acidophilus sowie auf das Inulin in der Stutenmilch zurückzuführen,das sich sehr positiv auf das Wachstum der nützlichen Bifido-Bakterien auswirkt.

Stutenmilch hat fast alle Vitamine

  • In der Stutenmilch kann man über 40 bekannte Nähr- und Wertstoffe feststellen. Darunter befinden sich die lebenswichtigen Vitamine A, C, B 1, B 2, B 6, B 12 und E.
  • Stutenmilch liefert dem Organismus aber auch die Mineralstoffe Calcium, Magnesium sowie die Spurenelemente Phosphor, Kupfer, Mangan, Eisen und Selen.
  • Stutenmilch enthält die Fermente Peroxydase, Diastase, Katalase und Lipase.
  • Sie enthält den leicht verdaulichen Milchzucker, hochwertiges Eiweiß und die zellschützende Zitronensäure.

All diese Wirkstoffe sind nur dann medizinisch garantiert und für die Gesundheit nutzbar, wenn die Stutenmilch von höchster kontrollierter Qualität ist: Die Stuten müssen bei bester Pflege auf biologisch versorgten Wiesen aufwachsen, müssen ständig medizinisch kontrolliert werden. Auch dem Futter dürfen keine chemischen Zusätze beigegeben werden. Die Milch muß naturbelassen bezeichnet werden. Die Pferdeweiden müssen abseits von Industrieanlagen und Autostraßen in freier Natur angesiedelt sein. Die Milch muß ständig kontrolliert werden.

Sutenmilch hilft der Leber

Wenn man jüngste internationale Forschungsergebnisse zusammenfaßt, so erfährt man, wie heilsam Stutenmilch in der Vorsorge und in der Behandlung ist: bei Fettstoffwechselstörungen, chronischen Lebererkrankungen, Magen- und Darmerkrankungen, bei Alkoholentwöhnung, bei der Nachbehandlung von Krebs, aber auch bei Stoffwechselproblemen, Leistungsabfall, Immunschwäche. Man könnte die Stutenmilch auch als natürliche Kraftquelle bezeichnen. Die Wirkung bei der Behandlung von Schuppenflechte und Neurodermitis wird heute in vielen Therapien genutzt. Interessant ist auch, daß die Anwendung von Stutenmilch deutlich die Leberwerte verbessern kann.

Stutenmilch gibt es heute als tiefgekühlte Milch, als flüssiges Milchkonzertrat und als gefriergetrocknetes Konzentrat, meist in Kapseln aus der Apotheke.

Pflanzenmilch - Die Alternative

Wir sollten nicht vergessen: Es gibt auch eine Reihe von pflanzlichen Milchsorten, eine wichtige Alternative für Kuhmilch-Allergiker.

  • Die Mandelmilch ist völlig frei von Milcheiweiß, hat einen nussigen Geschmack. Häufig wird der Milch Calcium zugesetzt.
  • Reismilch ist komplett frei von Milcheiweiß, schmeckt leicht süß und ist sehr oft mir Vitaminen und Calcium angereichert.
  • Hafermilch ist milde, leicht, hat einen süßen Geschmack, enthält von Natur aus reichlich Calcium, Eisen und Vitamine.
  • Die Koskosmilch wird von all jenen gern gekauft, welche die asiatische Küche lieben. Sie ist allerdings sehr kalorienreich.
  • Sojamilch ist nicht ganz unproblematisch: Sie wird von 50 Prozent der Milcheiweißallergikern vertragen, die anderen 50 Prozent reagieren allergisch.

Schafsmilch verjüngt die Zellen

Ziegenmilch ist heute bei vielen Menschen ein absoluter Hit. Viele, die keine Kuhmilch vertragen, haben mit Ziegenmilch keine Probleme. Weniger bekannt und beliebt ist die Schafmilch. Auch sie wird mitunter im Supermarkt angeboten, wird aber selten konsumiert. Schafmilch liefert reichlich Vitamin A für die Augen, die Atemwege und die Immunkraft. Sie ist viel fetter als Ziegenmilch, enthält aber auch die Jungbrunnen-Substanz Orotsäure. Sie tut den Nerven gut, weíl sie reichlich B- Vitamine liefert.

Viele wollen wissen: Gibt es in der Wertigkeit große Unterschiede zwischen Kuhmilch, Ziegenmilch und Schafmilch? Hier ein kleiner Überblick zum Vergleich: Schafmilch hat die meisten Kalorien, dann kommt die Ziegenmilch und danachh die Kuhmilch. Das meiste Eiweiß hat Schafmilch, das wenigste die Kuhmilch. 100 Gramm Schafmilch haben 6,3 Gramm Fett. Ziegenmilch: 3,9 Gramm, Kuhmilch: 3,6 Gramm. Das meiste Magnesium hat die Ziegenmilch, das meiste Calcium Schafmilch, gefolgt von der Ziegenmilch.Schlußlicht ist die Kuhmilch. Das meiste Eisen, das meiste Zink hat die Schafmilch. Zum Vergleich: 100 Gramm Schafmilch 470 Mikrogramm Zink, Ziegenmilch 300 Mikrogramm, Kuhmilch: 380 Mikrogramm. Auch bei den B-Vitaminen führt die Schafmilch.