Mit Grippe-Impfung vorbeugen

Mit Grippe-Impfung vorbeugen

© PA - Fotolia.com

Es ist soweit: Husten, Niesen und Schnupfen haben Hochsaison. Dennoch ist es für eine Grippe-Impfung nicht zu spät. Wer sich impfen lassen soll, was das bewirkt.

 

Obwohl inzwischen schon längst bekannt ist, dass die Schutzimpfung gegen Grippe gut verträglich ist, haben immer noch sehr viele Menschen Vorbehalte gegen die Schutzimpfung: "Das ist doch eine gezielte Infektion, außerdem ist es jetzt schon zu spät, woher weiß ich denn, dass ich nicht allergisch auf eine solche Impfung reagiere" - das sind die Vorbehalte, die man meistens zu hören bekommt. Es ist deshalb Zeit, damit aufzuräumen.

  1. Der beste Zeitraum für eine Grippe-Schutzimpfung ist bis etwa Mitte Dezember.
  2. Der Schutz beginnt etwa zehn Tage nach der Impfung. Sie sollten also nicht glauben, dass Sie sich nach erhaltener Impfung nun überhaupt nicht mehr vorsehen müssen.
  3. Die Impfung schützt nicht in jedem Fall vor einer Grippe - aber sie senkt die Stärke und Auswirkungen der Beschwerden deutlich. Also: Die schwere Grippe mit Fieber, Knochenschmerzen und Bettlägerigkeit wird doch meisten ausgeschaltet.
  4. Ein Schutz vor anderen Erkältungskrankheiten entsteht leider nicht.
  5. Eine Grippe-Schutzimpfung muss jedes Jahr aufgefrischt werden.
  6. Wenn Sie an einer Hühnereiweiss-Allergie leiden, müssen Sie den normalen Impfstoff meiden, denn der kann Hühnereiweiss enthalten. Es steht in Deutschland ein Impfstoff zur Verfügung, der kein Hühnereiweiss enthält, sondern aus Zellkulturen hergestellt ist.
  7. Es gibt Risikogruppen, die sich unbedingt impfen lassen sollten. Checken Sie, ob Sie dazu gehören:
  • Menschen mit chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes, Lungenproblemen oder Herz-Kreislauferkrankungen.
  • Menschen, die in Pflegeheimen leben.
  • Personen, die viel Kontakt mit anderen Menschen haben und daher besonders ansteckungsgefährdet sind wie Polizisten, Lehrer, Ärzte und Pflegepersonal.
  • Menschen, die generell viel im Kontakt mit anderen Menschen stehen: Behördenangestellt, Bankangestellt, Kassiererinnen, Verkäufer, Gaststättenpersonal etc.
  • Alle Menschen über 60.
  • Patienten die an ein er Immunschwäche leiden (unbedingt mit dem Arzt besprechen). Das gilt für allem für AIDS-Infizierte und Organtransplantierte.