Fit for feets - Wellness für die Füsse

Fit for feets - Wellness für die Füsse

© Adam Gregor - Fotolia.com

Wer mit gesunden Füßen durchs Leben gehen möchte, der muss sie bewegen, muss sie mit einem regelmäßigen Training verwöhnen. Allein Gehen und Stehen ist zu wenig. Im Gegenteil. Das ist Anstrengung. Die Füße brauchen Urlaub: mit Massage, Gymnastik und Wassertreten. Tun Sie etwas für Ihre Füße. Sie werden es Ihnen danken.

Regelmäßige Fußgymnastik stärkt die Fuß-Muskulatur, beugt Haltungs-Schäden vor. Die Füße werden nicht so schnell müde.

Und hier einige wichtige Übungen:

  • Laufen Sie auf den Zehenspitzen umher.
  • Stellen Sie sich hin und spreizen Sie die Zehen weit auseinander.
  • Stellen Sie die nackten Füße auf harten Boden und drücken Sie damit ganz fest gegen den Boden. Dann kurz locker lassen und wiederholen. Das festigt das Fußbett.
  • Wenn Sie morgens noch im Bett liegen: Beine ausstrecken und die Füße kreisen lassen. Das bringt den Kreislauf schonend in Schwung.
  • Ziehen Sie die Zehen wie zu einer „Zehenfaust“ an und strecken Sie sie dann wieder aus. Das macht die Füße elastisch, gibt dem Fußgewölbe Kraft.
  • Versuchen Sie, mit den Zehen nach Gegenständen zu greifen: nach einem Bleistift, oder nach einem Golfball. Das kann man zum Beispiel wunderbar während des Fernsehens praktizieren.

Was alles gehört nun zu einem Wellness-Programm für unsere Füße ?

Ein gesunder Fuß ist die wichtige Voraussetzung für die Gesundheit des ganzen Körpers, speziell der Wirbelsäule und der Gelenke. Ein gesunder Fuß ist auch wichtig für eine gesunde und gute Körperhaltung. Machen Sie regelmäßig Fuß-Trainings-Übungen. Sie stärken die Wirbelsäule und verhindern eine Reihe von Fußkrankheiten:

  • Stehen Sie gerade. Überkreuzen Sie die Beine in den Knien. In dieser Stellung heben und senken Sie die Fersen.
  • Beginnen Sie jeden Morgen mit Wassertreten im kalten Wasser in der Bade- oder Duschwanne.
  • Wenn Sie am Arbeitsplatz oder beim Freizeitsport die Füße strapaziert haben und unter brennenden, rissigen Fußsohlen leiden, dann helfen Fußbäder mit Kamillentee, vor allem aber Einreibungen mit Hirschtalgsalbe.
  • Wenn die Füße nach einem langen Tag müde und angeschwollen sind, dann gibt es dagegen ein wirksames Naturprogramm: Schuhe und Strümpfe ausziehen, die Beine 30 Minuten hochlagern. Dann ein Fußbad: lauwarmes Wasser mit einer Handvoll Kochsalz, 15 Minuten lang.

Sehr empfehlenswert sind auch Einreibungen mit asiatischem Tigerbalm, Franzbranntwein oder Melissengeist. Sehr erfrischend: Reiben Sie die Füße mit Zitronenscheiben ein. Kurios, aber sehr wirksam: Reißen Sie die äußeren Blätter eines Kopfsalates in kleine Stücke, füllen diese in zwei alte Socken und tragen diese nachts. Die Mineralstoffe, Spurenelemente und Enzyme des Salates fördern die Durchblutung der Füße und regenerieren sie.

Wichtig: Tragen Sie keine engen Schuhe und nur Socken sowie Strümpfe aus Naturfasern, wechseln Sie die Strümpfe täglich, und bleiben Sie nicht den ganzen Tag mit Ihren Füßen in Turnschuhen oder Gummistiefeln. Das fördert Schweißfüße und Fußpilz.

Bei anhaltenden Fußbeschwerden sofort zum Orthopäden. Vielleicht brauchen Sie Schuheinlagen.

Und das muss man beim Schuhkauf beachten:

  1. Die Schuhe müssen den Füßen genügend Platz bieten. Vor allem vorne.
  2. Schuhe sollte man immer am Nachmittag kaufen.Da sind die Füße etwas größer als am Vormittag.
  3. Immer beide Schuhe probieren. Die Füße sind fast nie gleichgroß.

Immer wird von älteren Menschen die Fragen gestellt: "Wachsen die Füße im Alter ?“ Wer über 55 ist, braucht tatsächlich oft etwa eine Nummer größere Schuhe, damit die Füße sich wohl fühlen, nicht eingeengt sind und nicht schmerzen. Viele denken: Die Füße wachsen noch. Stimmt aber nicht. Durch Übergewicht und viel Gehen ist die Fußwölbung flacher geworden. Der Fuß braucht daher nach vorn hin mehr Platz. Er ist einfach im Laufe der Jahre breit gelatscht worden.

Was kann man abends gegen müde, geschwollene Füße tun? Wenn Sie tagsüber viel unterwegs waren oder viel stehen mussten, dann kann es sein, dass Ihre Füße abends angeschwollen sind und schmerzen. Gönnen Sie sich ein Rosmarin-Fußbad. 30 Gramm getrocknete Rosmarinblätter (Apotheke, Reformhaus) in 1/2 Liter Wasser zum Kochen bringen, dann 30 Minuten weiterköcheln lassen. Durchseihen, ins Fußbad gießen, 15 Minuten die Füße darin baden.

So mancher hat sich im vergangenen Winterurlaub oder auf einer Wanderung durch Schnee und Eis Frostbeulen an den Füßen eingehandelt. Dagegen hilft:

  • Lassen Sie das Wasser, in dem Sie Ihre Pellkartoffel zubereitet haben, kalt werden und waschen Sie damit die Frostbeulen ab. Danach gut abtrocknen und mit Leinöl einreiben. 3 Wochen lang täglich.
  • Oder 2 bis 3 rohe Kartoffel waschen, schälen und reiben, mit etwas Olivenöl vermischen und dick auf die Frostbeulen auftragen. 30 Minuten einwirken lassen. Mehrmals täglich.
  • Bereiten Sie einen Tee aus Kalmuswurzeln oder aus Eichenrinde aus der Apotheke und gönnen Sie darin den Füßen 15 Minuten ein lauwarmes Bad. Danach 30 Sekunden in kaltes Wasser tauchen, abtrocknen , warme Wollsocken überziehen. Zusätzlich mit Ringelblumen-Salbe einreiben.
  • Schälen Sie eine Zwiebel, pressen Sie sie, tränken Sie mit dem Saft Wattebäusche und legen Sie diese für 3 Stunden auf die Frostbeulen.

Wer eine Zwiebel-Allergie hat: Hände weg von diesem Rezept.

Also dann: Verwöhnen Sie in den nächsten Tagen und Wochen Ihre Füße. Sie werden dann im Sommer keine Probleme mit ihnen haben.