Ernährung bei Arthrose: Was Ihnen hilft - was schadet

Knoblauch, Lauch und Zwiebeln schützen vor Arthrose

© pusteflower9024 - Fotolia.com

Arthrose ist zu einer gefährlichen und schmerzenden Volkskrankheit geworden. Die Medizinforschung hat nun herausgefunden, das die Ernährung bei der Entstehung von Arthrose eine grosse Rolle spielt. Allein durch eine Ernährungsänderung ist die Gelenkerkrankung Arthrose zwar nicht heilbar, aber ihr Verlauf wird nachweislich günstig beeinflusst. Deshalb ist es für Sie wichtig zu wissen: Was hilft mir beim Kampf gegen Arthrose, und welche Nahrungsmittel und Ernährungsweisen muss ich meiden um den Knorpel der Gelenke nicht zu schädigen.

Diese Lebensmittel schädigen Ihre Gelenke

Es gibt eine ganze Reihe von Lebensmitteln welche die Gelenke schädigen. Durch sie werden arthrosebedingte Schmerzen verstärkt, der Gebrauch von Schmerzmitteln wächst stark an, Ihre Bewegungsfähigkeit wird immer mehr ein geschränkt. Zu diesen Nahrungsmitteln - die Sie meiden sollten - gehören gesättigte Fettsäuren. Die sind in einem hohen in durchwachsenem Speck, in Leberwurst, in Schweinemett und Schweinebauch enthalten. Auch paniertes Fleisch (Schnitzel), Bratwürste, Fleischkäse und Mettwurst sind reich an gesättigten Fettsäuren.

Keine fetten Teigwaren

Milch und Käse (ab 40% Fett in der Trockenmasse), Sahnejoghurt, Kokosfett, Butter Schweineschmalz und Mayonnaise sollten Sie nur in geringen Mengen oder gar nicht verzehren. Das gilt auch für Backwaren die aus einem fettreichen Teig hergestellt wurden. Wie zum Beispiel Plätzchen, Blätterteig, in Fett ausgebackene Süssigkeiten und Mürbeteig. Dazu gehören auch Vollmilschokolade, Cremespeisen und Knabberartikel.

Möglichst wenig gesättigte Fettsäuren

Es gibt natürlich auch Lebensmittel die helfen eine Arthrose zu linder, oder sie sogar verhindern, dass die Knorpel in Ihren Gelenken schwinden und sie unter grossen Schmerzen in den Knien oder der Hüfte leiden müssen. Das sind Nahrungsmittel mit wenig gesättigten Fettsäuren,  aus denen sollten sich Ihre Ernährung weitgehend zusammen setzen. Greifen Sie bei den Milchprodukten ausschliesslich zur Magerstufe, vollfett wird gestrichen. Der Käse darf höchstens 40% Fett in der Trockenmasse enthalten.

Fisch ist gut für Ihre Gelenke

Mit dreimal in der Woche Fisch liegen Sie genau richtig, wenn Sie eine Arthrose vermeiden wollen. Da sind Barsch, Kabeljau, Zander. Hecht und Schellfisch die Favoriten. Auch Muscheln,Garnelen und Tintenfisch sind positiv zur Vermeidung einer Arthrose. Egal welchen Fisch Sie nehmen, vermeide Sie es ihn zu panieren. Kochgen oder dämpfen, das ist die richtige Ernährung gegen Arthrose. Generell sollten mindesten 40% Ihrer Nahrung aus Gemüse und Obst bestehen. Für die Zubereitung - auch für andere Lebensmittel gültig - benutzen Sie Pflanzenöle wie Oliven-, Raps-, Sonnenlumen- oder Leinöl. Und bei den Getränken sind es Mineralwasser, Tee, Kaffee, Gemüse- und Obstsäfte. Meiden Sie Alkohol und stark gezuckerte Getränke.

Lauch, Zwiebeln und Knoblauch verhindern Arthrose

In einer englischen Studie, veröffentlicht in "BMC Musculoskelet Disord", wurde festgestellt dass diese drei Gemüsesorten die Gelenkknorpel schützen und eine Arthrose verlangsamen: Lauch, Zwiebeln und Knoblauch. Besonders bei Hüftarthrose entwickelten diese drei Gemüsesorten eine starke schützende Wirkung. Sie enthalten nämlich den gelenkschützenden Wirkstoff Diallyl Sulfat), der eine knorpelerhaltende Wirkung hat.

Abnehmen hilft den Gelenken

Wenn Sie sich also zu einer Ernährung zur Verhinderung und Linderung von Kniegelenk- und Hüftgelenkarthrose entschliessen, sollten Sie diese drei schützenden Gemüse essen, so oft Sie können. Eine gelenkschützende Ernährung g hat noch einen weiteren Vorteil: Durch den Verzicht auf Fett, Fleisch und vollfette Milchprodukte nehmen Sie ab. Und jedes Kilo weniger ist gut für Ihre Gelenke und schlecht für die Arthrose.