Diese Schadstoffe fördern Brustkrebs

Brustkrebs ist die Schreckenskrankheit der Frauen. Millionen Frauen sind davon betroffen. Inzwischen stehen die Chancen, diesen Krebs zu besiegen besser als noch vor einigen Jahren: Vorsorgeuntersuchungen, Mammographie und eine bewusste Lebensführung haben das Risiko vermindert. Brustkrebs ist sehr oft genetisch bestimmt. Aber im Verlauf des Lebens kommen für Frauen viele Faktoren hinzu, die das Entstehen von Brustkrebs begünstigen können. Eine sehr großen Einfluss auf das Entstehen von Brustkrebs hat der Umgang mit Schadstoffe, denen wir täglich begegnen.

Amerikanische Forscherinnen vom Silent Spring Institute in Massachusetts haben Studien ausgewertet, die sich mit Chemikalien befassen, die Brustkrebs begünstigen. Entweder sind sie direkt krebnerregend und lassen die Zellen entarten. Oder aber sie beeinflussen den Hormonhaushalt der Frauen und über diesen Umweg das Krebsrisiko. Die gute Nachricht ist: Man kann einiges tun, um ihnen aus dem Weg zu gehen.

  • Wenn es möglich ist, dann entziehen Sie sich so oft wie möglich dem Autoverkehr. Die Abgase enthalten krebserregende Substanzen. Es lohnt sich auch, den benzinbetriebenen Rasenmäher durch einen elektrischen zu ersetzen.
  • Benutzen Sie Trinkwasserfilter. Denn unser Trinkwasser wird immer mehrmit chemischen Verbindungen belastet, die Brustkrebs begünstigen.
  • Bei der Ernährung müssen Sie unbedingt schwarz gebranntes Brot aus dem Toaster, oder zu stark gegrillte Wurst und Pökelfleisch vermeiden. Genaus so gefährlich ist Schimmel auf Brot, Marmelade, Käse oder Wurst. Nicht rausschneiden, alles sofort entsorgen.
  • Beim Kauf von Polstermöbeln müssen sie sehr gut aufpassen. Sie enthalten sehr oft Polyurethanschaum oder wurden mit Brennschutzmitteln behandelt – beide fördern das Tumorwachstum. Fleckabweisende Stoffe und Bezüge sind zwar praktisch, enthalten aber ebenfalls krebsfördernde Chemikalien. Fragen Sie beim Kauf nach solchen Chemikalien.

Von den amerikanischen Forscherinnen wurde als Brustkrebs fördern folgend Chemikalien benannt:

  • In Benzin, Tabakrauch, geräucherte, gegrillte und gebratenes Fleisch: Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK).
  • In allen Lebensmittel, die von Schimmel befallen sind: Mykotoxin Ochratoxin A (OTA).
  • Perfluoroctansäure (PFOA) wird unter anderem für Topfbeschichtungen mit Anti-Haft-Effekt und in Schmutz abweisenden Teppichen und Textilien eingesetzt. Als Verunreinigung kommt es auch im Trinkwasser vor.
  • In Autoabgasen und Tabakrauch: Benzol.
  • Kommen in Korrosionsschutz, Pestiziden, Kühlflüssigkeiten und Desinfektionsmitteln vor: Ethylen- Propylenoxide.
  • Acrylamid entsteht, wenn stärkehaltiges Essen stark erhitzt wird. Belastet sind unter anderem Pommes frites, Chips, Bratkartoffeln und Kekse.
  • Perfluoroctansäure (PFOA) wird unter anderem für Topfbeschichtungen mit Anti-Haft-Effekt und in Schmutz abweisenden Teppichen und Textilien eingesetzt. Als Verunreinigung kommt es auch im Trinkwasser vor.

Sie sehen, es ist sehr wichtig, sich darüber zu informieren: Welche chemischen Grundstoffe oder Verbindungen stecken in Lebensmitteln und vielen Gegenständen unseres täglichen Gebrauchs. Immer öfter greifen Kunden zum Beispiel zu schmutzabweisenden Teppichen und Textilien. Zu deren Herstellung wird Perfluoroctansäure (PFOA). Diese wiederum wurde von den Forscherinnen als krebsabweisend eingestuft.

Quelle: Ruthann A. Rudel, Environmental Exposures and Mammary Gland Development: State of the Science, Public Health Implications, and Research Recommendations; Environ Health Perspect