Das hilft gegen Ihre Rheumaschmerzen

Rheumaschmerzen beginnen meist an den Zehen- und Fingergelenken. Diese werden steif, schmerzen und schwellen an - So beginnt die rheumatoide Arthritis. Und so beginnen Ihre Rheumaschmerzen. Das herumdoktern mit Schmerzmitteln ist meist erfolglos. Die verhindern nämlich nicht, das die Krankheit voranschreitet und Ihre Gelenke weiter zerstört. Und sie lindern Ihre Rheumaschmerzen nur kurzfristig. Aber Sie können auch mit natürlichen Mitteln gegen die fortschreitende Zerstörung Ihrer Gelenke und die daraus resultierenden immer stärker werdenden Rheumaschmerzen vorgehen. Wie - das erfahren Sie hier.

Gemüse und Obst gegen die rheumatische Erkrankung

Die Ernährung hat einen grossen Anteil an der Entstehung - aber auch an der Linderung von Rheumaschmerzen. Und mit der richtigen Ernährung können Sie diese auch am ehesten in den Griff kriegen. Obst und Gemüse - nach Möglichkeit roh, gedämpft oder gekocht - sollte den Löwenanteil an Ihrer täglichen Ernährung haben. Wenn Sie die Hälfte Ihres Kalorienbedarfs mit Grünzeug decken, dann errichten Sie in Ihrem Körper einen Schutzwall gegen eine rheumatische Erkrankung. Denn Sie bekommen einen Schub an Spurenelementen und Vitaminen, die das Immunstem stärken und damit auch die schmerzenden Gelenke. Besonders unsere einheimischen Kohlsorten und die Lauchgemüse (Zwiebeln, Knoblauch und Porree´) sind hilfreich bei der Verhinderung von Rheumascherzen.

So bekämpfen Sie die Arachidonsäure

Eine rheumatische Entzündung entsteht, wenn wir einen zu großen Anteil der Fettsäure Arachidon mit unserer Nahrung aufnehmen. Die finden wir vorwiegend in Fleisch (besonders im Schweinefleisch) und im Eigelb. Sie sollten deshalb nicht mehr als 50 Milligramm Arachidonsäure zu sich nehmen. Diese Menge ist bereits in 150 g Hähnchenbrust oder in zwei Scheiben Kochschinken enthalten. Ein Esslöffel Schweineschmalz hat die gewaltige Menge von 340 Milligramm Arachidonsäure. Also: Um Rheumaschmerzen zu vermeiden oder zu verhindern müssen Sie den Fleisch- und Eierverzehr verringern. Zum täglichen Frühstück zwei Spiegeleier mit Speck - das führt fast unweigerlich zu einer Entzündung der Gelenke.

Pflanzenöle sind starke Helfen gegen Rheumaschmerzen

Immer wieder lesen wir, dass Pflanzenöle unsere tierischen Fette ablösen sollen. Das ist im Hinblick auf die Entstehung von Rheumaschmerzen nur bedingt richtig. Ganz wichtig ist, das die von Ihnen verwendeten Öle einen hohen Anteil an Omega 3-Fettsäuren enthalten. Und da sind besonders Rapsöl, Hanföl, Leinöl und Walnussöl zu empfehlen. Diese Öle sollten kalt genossen werden. Würzen Sie damit Ihre Salate. Rapsöl können Sie zum Kochen leicht erhitzen. Wenn Sie heiss braten wollen, dann ist Kokosöl zu empfehlen. Hochwertige und leicht verfügbare Omega 3-Fettsäuren liefern auch Heringe, Sardinen, Thunfisch, Lachs und Makrelen. Eine Alternative dazu sind gezüchtete Microalgen.

Nüsse bewahren die Gelenke vor Entzündungen

Weitere Helfer im Kampf gegen Arthritis und Rheumaschmerzen sind Nüsse. Sie haben hochwertige Fettsäuren, viel Vitamin E und viele Mineralien und Spurenelemente sowie sekundäre Pflanzenfarbstoffe die generell entzündungshemmend wirken und so Ihre Knie-, Finger- und Hüftgelenke vor Entzündungen bewahren. Bauen Sie Nüsse in Ihren Speiseplan ein. Zum Beispiel in einem Pesto (mit Brennnessel oder Rucola). Oder streuen Sie Nüsse über eine Gemüsepfanne oder Salate.

Trainieren Sie die Gelenke

Rheumatoide Arthritis lässt die Gelenke schmerzen - also müssen wir diese schonen. Das ist grundfalsch. Sie müssen in Bewegung bleiben. Am besten mit Sportarten die Sie trotz ihrer rheumatischen Beschwerden gut ausüben können. Generell gilt: Bewegung und Sport verbessern Fitness und Beweglichkeit, außerdem helfen sie gegen rheumabedingte Erschöpfung. Gelenkschäden sind bei Rheuma das grosse Problem. Viele Rheumakranke fürchten, dass viel Bewegung - oder die falsche - Rheumaschübe auslösen oder die Gelenke schädigen können. Dabei gibt es sehr viele Übungen, die helfen können die Rheumascherzen in den Griff zu bekommen.

Diese Sportarten sind hilfreich im Kampf gegen schmerzende Gelenke

  • Ein mässiges Ausdauertraining ( drei mal pro Woche mindestens 30 Minuten) Radfahren, Schwimmen, Nordic walking oder Tanzen.
  • Übungen zur Kräftigung der Muskulatur (das entlastet die Gelenke) wie: Stemmen von leichten Gewichten. Armbeugen und Rumpfkreisen, rudern an Geräten.
  • Jede Form von Gymnastik, besonders zu empfehlen ist Wassergymnastik, weil dabei das Wasser Ihr Gewicht reduziert.
  • Yoga und Tai Chi (Schattenboxen). Yoga verbessert die Beweglichkeit, entspannt und trainiert die Gelenke. Tai Chi ist mit seinen langsamen und fliessenden Bewegungen besonders gelenkschonend.