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Mit Cranberry gegen Blasenentzündung und Harndrang

Cranberry

© Simone Van Den Berg - 123rf.com

Bei diesen Krankheiten sind Cranberry und der Cranberrysaft die besten Hausmittel: Es brennt im Unterbauch, Ihr Urin kommt nur tröpfchenweise, sehr oft kann man den plötzlichen Harndrang nicht mehr bremsen, man nässt ein, Sie haben nahezu unerträgliche Schmerzen: Sie haben eine Blasenentzündung und/oder eine der Harnröhre. Besonders schlimm, wenn Sie eine solche Entzündung der Harnwege im Urlaub erwischt. Der Gang zum Arzt ist bei beiden Krankheiten unerläßlich und etliche schöne Urlaubstage sind futsch. Das können Sie vermeiden, wenn Sie zu einem Hausmitteln wie zum Beispiel zu Cranberry (lat. Vaccinium macrocarpon) greifen. Das kann Ihnen sogar eine Behandlung Ihrer Blasenentzündung mit Antibiotika ersparen.

Die Symptome von Harnwegs- und Blasenentzündung

Es beginnt mit kleinen Problemen beim Wasserlassen. Der Urin kommt nur noch in kleinen Mengen, Sie verspüren kaum Schmerzen, die Symptome für Harnwegs- oder Blasenentzündungen sind nur schwach ausgeprägt. Dann aber steigern sich die Schmerzen, Sie können kaum noch Urin ausscheiden. Hier nun die typischen Symptome für eine Harnwegs- oder Blasenentzündung:

  • Das Brennen in den Harnwegen beim Wasserlassen
  • Sie haben einen verstärkten Harndrang, aber gleichzeitig einen abgeschwächten Harnstrahl.
  • Schmerzen im Unterbauch, vor allem aber in der Harnröhre.
  • Wenn die Infektion schon weit fortgeschritten ist, dann können Sie den Urin nicht mehr halten, Sie nässen ein.
  • Das schwerwiegendste der Symptome : Sie bemerken Blut im Urin. Dann sollten Sie im Interesse Ihrer Gesundheit ganz schnell den Arzt aufsuchen.

Harnröhren- und Blasenentzündungen: Es trifft vor allem die Frauen

Gegen eine Harnröhren- und Blasenentzündung - von der wegen der Anatomie besonders oft Frauen betroffen sind - können Sie jetzt schon im Vorfeld dieser Krankheiten mit dem Hausmittel Cranberry etwas tun. Hilfe bringt das uralte Hausmittel der nordamerikanischen Indianer, gewonnen aus der Cranberry-Frucht. Die natürliche Heimat von Vaccinium macrocarpon liegt in Hochmooren im östlichen Nordamerika. Zurück zu den Krankheiten, und warum amerikanische Cranberry (die unserer heimischen Moosbeere sehr ähnlich ist, nur dass die Heilwirkungen von Cranberry und ihrem Saft sehr viele stärker sind), da so hilfreich sind. Was geschieht bei einer solchen Entzündung im Unterleib? Verursacht wird die Blasenentzündung fast immer durch Bakterien, und zwar vor allem durch Kolibakterien aber auch von Staphylokokken und anderen Bakterien, die nur dann zuschlagen können, wenn die natürlichen Abwehrmechanismen von Harnröhre und Blase geschwächt sind. Das trifft vor allem für Frauen zu.
Kolibakterien und ihre Partner siedeln sich auch im Körper eines gesunden Menschen in großer Zahl im Darm und im Bereich des Harnröhrenausganges an und gefährden so Ihre Gesundheit. Sie lösen aber erst dann eine Blasenentzündung aus, wenn sie in die Blase gelangen und sich dort stark vermehren. Die Bakterien haben feine Fäden, die sie wie Füßchen ausfahren. Damit setzen sie sich in der Schleimhaut der Blase fest und lösen die Entzündung aus.

Ein Hausmittel der Indianer hilft bei Krankheiten

Nun gibt es in der Naturmedizin verschiedene Pflanzen, deren Wirkstoffe das Festhaken der Koli- und anderer Bakterien in Blase und Harnwegen verhindern, deren Wirkungen bekämpfen und nso dem Arzt helfen: Die Preiselbeere, die bereits erwähnte Moosbeere, vor allem aber die amerikanische Cranberry. Diese Wirkstoffe legen sich wie ein Schleimfilm über die Bakterien, die können sich nicht mehr ansiedeln und werden ausgeschwemmt, wenn Sie viel trinken. Und da kommt jetzt die Frucht der Cranberry i, als Hausmittel gegen diese Krankheiten ins Spiel.
Um ihre vorbeugende Wirkung und Heilkraft bei Blasen- und Harnwegentzündungen wussten die Indianer Nordamerikas (dort wächst die Cranberry, eine Verwandte unserer heimischen Preisel- und Moosbeere) schon lange. Im Jahr 1923 haben amerikanische Ärzte erstmals die Cranberry-Anwendungen der Indianer unter die Lupe genommen und haben nachgewiesen: In der Vaccinium macrocarpon stecken natürliche antibiotische Kräfte. Und erst 1994 hat man an der Rutger State Universität in New Jersey die Substanzen gefunden, die sich ideal als Naturmedizin gegen Harnwegs-Infektionen eignen.

Die Cranberry hilft dem Arzt als Saft oder als Frucht wie Antibiotika

Wie die Moosbeere und auch die Heidelbeere sind Cranberries eine saure Angelegenheit. Gekocht oder getrocknet wird die Cranberry als Hausmittel aber durchaus als aromatisch und wohlschmeckend empfunden. Aber sie dient nicht nur der Gesundheit: auch für eine Sauce zu Fleischgerichten und Wild wird sie gerne verwendet. Die Cranberry sieht zwar aus wie eine Preiselbeere, ist aber größer. Ob als Cranberrysaft, als Pulver oder als Marmelade und Kompott genossen – die Heilwirkung ist enorm. Die amerikanische Cranberry ist ein Heidekrautgewächs, das bei uns auch großfrüchtige Moosbeere genannt wird. Sie wird wegen ihrer antibakteriellen Wirkung angewendet bei Erkrankungen der Harnwege, bei Durchfall, Fieber, Magengeschwüren. Cranberrysaft ist als Hausmittel gut bei Nierenbeckenentzündung, Mundschleimhautentzündung, Rheuma und Vitamin C-Mangel.

Diese Inhaltsstoffe machen die Cranberry für unsere Gesundheit so wertvoll:

  • Flavonoide
  • Bor, Zink und Phosphor
  • Oleanolsäure, Pektin, Zitronensäure und Proanthocyanidin
  • Cranberrysaft sollten Sie immer verdünnt trinken.