Bronchitis: Ursachen, Symptome und Behandlung

Bronchitis: Ursachen, Symptome und Behandlung

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Jetzt kommen die schlimmen Monate: Erkältungen, Schnupfen, Husten - die Bronchitis triumphiert. Akute Infektionen der oberen Atemwege zählen zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Erwachsene erkranken durchschnittlich zwei- bis dreimal jährlich an einer akuten Bronchitis. Besonders schlimm wütet die Bronchitis im Herbst und im Frühjahr. Meistens sind ältere Menschen, Kinder oder ältere Mengen mit einen schwachen Immunsystem von einer akuten Bronchitis betroffen. Alle, was Sie über die Bronchitis und ihre Behandlung wissen müssen.

Akute Bronchitis: Ursachen und Symptome

Meistens ist eine Erkältung die Ursache einer Bronchitis. Die Erkältungs - Viren dringen aus dem Nasen-Rachenraum tief in die Lunge ein. Dort breiten sie sich aus und lösen die akute Bronchitis mit ihrem quälenden Husten aus. Meist sind es Influenza-Viren, die mit einer Grippe einhergehen. Aber auch Bakterien können eine akute Bronchitis auslösen. Sehr oft ist es so, dass diese Bakterien während oder nach einer Virusinfektion die Bronchitis auslösen. Der mit Bakterien verseuchte Schleim rinnt  - meistens in der Nacht - in die Luftröhre und löst dort eine Bronchitis aus. Sehr oft können diese Bakterien vom Immunsystem nicht bekämpft werden, dann droht eine chronische Bronchitis. Auch Pilzen können zu einer Bronchitis führen. Das betrifft vor allem Menschen mit einer geschwächten oder abgeschalteten Immunabwehr (AIDS-Infizierte, Krebskranke in Chemotherapie).

Wenn Organismus und Lunge ständig mit Reizstoffen belastet werden, dann kann das zu einer Bronchitis führen. Darauf müssen besonders Menschen achten, die beruflich ständig mit Gasen, Dämpfen und Staub zu tun haben. Wer an stark befahrenen Autostrassen  wohnt, dem droht eine chronische Bronchitis durch die Feinstaubbelastung.

Diese Ursachen reizen die Atemwege und die Lunge und können zu einer Bronchitis führen:

  • Die ständig größer werdende Luftverschmutzung in unseren Städten
  • Eine langandauernde Periode von feuchtem und kaltem Wetter
  • Der ständige Aufenthalt in größeren Menschenansammlungen (öffentlicher Nahverkehr, ständiger Kontakt mit anderen Menschen im Pflegedienst, bei der Polizei, in Ämtern und bei Banken)
  • Zigaretten rauch. Dabei ist es egal, ob man selber raucht oder als "Passivraucher" betroffen ist.

Je früher Sie die Symptome einer  akuten Bronchitis erkennen, desto besser kann sie bekämpft und gemildert werden, kann die Behandlung beginnen. Das wohl deutlichste Symptome für eine Bronchitis ist ein ständiger starker und auch schmerzhafter Hustenreiz. Es gibt für eine Bronchitis im Anfangsstadium viele Hausmittel - aber der Gang zum Arzt wird Ihnen wohl nicht erspart bleiben. Die typischen Symptome einer akuten Bronchitis sind:

  • Starker gelblicher Ausfluss, vor allem am Morgen
  • Wenn sich beim Abhusten Blutspuren im Ausfluss finden
  • Hohes Fieber ab ca.38.5 Grad
  • Atembeschwerden oder Atemnot zum Beispiel beim Treppensteigen
  • Schmerzen im Brustbereich wenn Sie husten oder stark atmen
  • Ein allgemeines Schwächegefühl

Medikamente bei einer akuten Bronchitis

Wenn Sie an einer durch Bakterien verursachten Bronchitis leiden, dann wird derArzt in der Regel für die Behandlung zu Antibiotika greifen. Schlägt die vom Arzt verschriebene Antibiotikatherapie an, dann sind Sie die Bronchitis nach einer Woche los. Klappt das nicht, dann muss eine neue Antibiotika-Therpie gestartet werden. Ist aber ein Virus die Ursache der Bronchitis, dann sind Antibiotika sinnlos. Der Arzt wird zu hustenstillenden Medikamenten greifen. Diese chemisch hergestellte Hustenmittel wirken direkt auf das Hustenzentrum im Gehirn. Sie dämpfen den Hustenreiz so stark, dass vorhandener Schleim unter Umständen nicht mehr abgehustet werden und die Atemwege verlegen kann. Sie eignen sich daher eher bei trockenem Husten oder bei sehr starkem nächtlichem Hustenreiz.

Selbsthilfe bei einer akuten Bronchitis

Natürlich können sie die ärztlichen Therapien auch selbst unterstützen und die Ursachen bekämpfen. Das wird Ihnen dabei helfen.

  • Vermeiden Sie jede Reizung der Atemwegen durch äußere Einflüsse wie kalte Luft, Zigarettenrauch, Auspuffgase oder starke körperliche Anstrengungen. Ein Saunabesuch muss unbedingt vermieden werden.
  • Auch wenn Sie der Husten quält, versuchen Siem tagsüber ohne hustenstillende Medikamente auszukommen, damit Sie den Schleim abhusten können. Hustenstillende Medikamente nur einsetzen, wenn Sie unter einem trockenen Husten ohne Schleimbildung leiden. 
  • Trinken Sie so viel wie möglich - aber immer warme Getränke. Vermeiden Sie dabei aber jeglichen Alkoholgenuss.
  • Machen Sie eine 10-Tage-Kur mit Salbei-Tee. Kochen Sie jeden Morgen 1 Liter Wasser mit 3 gehäuften Eßlöffeln Salbei ( Apotheke ) 3 Minuten. Durchseihen, in eine Thermoskanne füllen und über den Tag verteilt trinken. Die Bitterstoffe des Salbei bauen die Immunkraft in den Atemwegen auf.
  • Ein Tee aus frischen Fichtennadelspitzen hilft beim Abhusten des Schleims auf den Bronchien.
  • Kochen Sie eine gute Handvoll Salbeiblätter in einem Liter Holundersaft auf, zehn Minuten ziehen lassen, abseihen. Davon mehrmals am Tag ein Glas trinken.