Ausschlag durch Cremes vermeiden

Ausschlag durch Cremes vermeiden

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Cremes und Kosmetika werden von so gut wie allen Frauen benutzt. Aber nicht alle vertragen diese Mittel, bei vielen bewirken sie das Gegenteil: Statt schöner und gesunder Haut rufen sie Allergien, Ekzeme und temporäre Hautentzündungen hervor. Vor allem um die Augen und die Lippen bilden sich oft hässliche Pusteln.

So mache Frau erschrickt eines Tages beim morgendlichen Blick in den Spiegel: Das Gesicht ist durch rote Pusteln um die Mund- und/oder die Augenpartie verunstaltet. Statt jetzt hektisch und panisch zu einer neuen Creme zu greifen, ist es besser, Sie gehen damit zum Hautarzt. Der wird sehr oft eine periorale Dermatitis diagnostizieren. Das ist eine hauterkrankung, die weder ansteckend noch gefährlich ist. Nur unschön, das ist sie.

Diese akneähnlichen Hautprobleme treten vor allem bei Frauen jüngeren und mittleren Alters auf. Bisher ist noch unklar, warum es zu diesen "Entgleisungen" der Haut kommt. Die Medizinforschung nimmt an, dass Schwankungen im Hormonspiegel, oder auch eine übermässige Gesichtspflege mit Cremes oder Gels zu diesen meist kurzfristigen Hauterkrankung führen.

Für betroffene Frauen ist eine so genannte Null-Therapie meistens das beste Mittel: Über einen Zeitraum von mehreren Wochen müssen Cremes und Kosmetika absolut von der Haut entfernt gehalten werden. Die Hautärztin Madeleine Schunter: " Anfangs können sich bei dieser Therapie die Symptome noch verstärken, davon darf sich die Patientin aber nicht verunsichern lassen." Denn schon nach wenigen Wochen bilden sich die Verunstaltungen zurück. Nur in sehr schweren Fällen muss zusätzlich ein Antibiotikum verabreicht werden.

Grundsätzlich gilt: Gehen Sie bei der Pflege Ihres Gesichts sparsam mit Hautcremes um. Das gilt verstärkt, wenn diese stark fetthaltig sind. Beherzigen Sie diesen rat, so bleiben Sie in den meisten Fällen von der Perioralen Dermititis verschont.