Atemmaske: Welche schützt mich vor dem Coronavirus

Atemmaske: Welche schützt mich vor dem Coronavirus

fotoART by Thommy Weiss / pixelio.de

Viele Wochen lang wurde gestritten: Ist das Tragen einer Atemmaske ein guter Schutz gegen eine Ansteckung mit dem Coronavirus – oder ist es ein überflüssiger Unsinn, weil die Atemmasken mich selbst nicht schützen. Der Streit ist nun eigentlich überflüssig, weil immer mehr Länder dazu übergehen für sich immer weitergehende Lebensbereiche zum Schutz der Menschen vor Corona das Tragen von Atemmasken zur Pflicht zu machen.

Die Bilder von Menschen mit Mundschutz sind 2020 weltweit schon Normalzustand. Doch immer noch ist unklar: Welche Atemschutzmaske schützt mich vor dem Coronavirus und welche hat eigentlich nur einen optischen Effekt und ist gegen Corona sinnlos. Inzwischen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt: Das Tragen einer Schutzmaske ist als Teil der individuellen Infektionsschutz-Strategie sehr sinnvoll. Da aber weltweit ein gewaltiger Mangel an solchen Atemschutzmasken herrscht, wurden blitzschnell Masken auf den Markt geworfen die eigentlich kaum Schutz gegen das Virus bieten. Als muss geklärt werden: Welche Maske schützt mich vor einer Infektion durch das Coronavirus?

Atemschutzmasken die wirksam gegen Viren schützen und so eine Infektion verhindern sind nicht nur ein schlichter Mundschutz. Sie bedecken sowohl den Mund wie auch die Nase, schützen vor Keimen aller Art, vor allem aber vor dem Coronavirus. . Seit Anfang 2020 breitet sich die Pandemie weltweit aus, der Bedarf an Schutzmasken wird immer größer. Aber wir brauchen professionelle Atemschutzmasken, nicht solche, die irgendwie zusammen genäht wurden. Denn die sind keine Hilfe. Sondern sogar gefährlich: Sie geben den Menschen Sicherheit – ohne diese wirklich zu gewährleisten. Was wirklich hilft, sind professionelle Atemschutzmasken. Aber die sind für den normalen Menschen kaum zu bekommen – sie werden für Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger oder Kassiererinnen in den Supermärkten gebraucht. Denn die sind ja in der höchsten Gefahr, sich am Coronavirus anzustecken, weil sie die schützenden zwei Meter Abstand nicht halten können, sondern in direktem Kontakt zu den Coronakranken stehen. Aber es kommt auch in Deutschland unweigerlich auf uns zu, das wir Mund und Nase durch eine wirksame Maske schützen müssen.

Das sind effektive Masken

Zum Service beim Kauf eine Maske gehört, das man Ihnen die korrekte Anwendung erklärt, vor allem bei speziellen Masken mit Filter und Ventil. Das sind Profimasken mit den Spezifikationen FFP-2 und FFP-3. Diese schützen sehr wirkungsvoll vor dem Coronavirus in beide Richtungen: Sie verhindern, dass Sie angesteckt werden und sie verhindern, dass Sie andere Menschen anstecken. Diese Masken sind weltweit Mangelware, weil sie einen guten Schutz vor einer Ansteckung bieten. Ebenfalls einen sehr guten Schutz bieten die so genannten "Chirurgenmasken", auch OP-Masken genannt. Laut Studien ist ihr Schutzeffekt gegen den Coronavirus sogar fast vergleichbar mit FFP-2 und FFP-3-Masken. Um diesen Effekt zu erreichen, muss Ihnen die korrekte Anwendung durch geschultes medizinisches Personal gezeigt werden. OP-Masken sind meist grün oder hellblau, manchmal ist dieser Mundschutz auch weiß. Sie dienen dem Schutz von Personen, zu denen Sie einen sehr nahen Kontakt haben. Sie halten sehr effektiv Keime zurück, die beim Sprechen oder leichten Husten und Niesen Mund und Nase des Trägers gelöst in winzigen Tröpfchen verlassen. Also: Diese Masken schützen die anderen vor dem Coronavirus, Sie dagegen nicht so sehr.

So müssen Sie Ihre Schutzmaske tragen

Egal, welche Maske Sie tragen – sie muss dicht anliegen, die Haltebänder müssen straff sitzen. Denn auch die kleinste Lücke im Mundschutz kann das Virus ausnützen, wenn Viren nach einem Husten in der Luft schweben. Wenn die Maske eng anliegt, dann reduziert sie beim Einatmen von mit Keimen belasteter Luft die Belastung mit Bakterien und Viren. Sie wirkt wie ein Filter. Das liegt daran, dass die Tröpfchen auf das Textil treffen und eben nicht direkt auf die Mund- oder Nasen-Schleimhaut des Trägers – und dort abtrocknen. Dieser Schutz ist alles andere als vollständig, aber offenbar besser als man bislang annahm. Vor allem, wenn man oft Kontakt mit Menschen hat, die bereits infiziert sein könnten.

Die Atemschutzmasken müssen gepflegt werden

Es kommen jetzt in Deutschland viele Masken auf den Markt, die auf die Schnelle produziert wurden, um vor Corona zu schützen. Lassen Sie sich beim Kaufberaten und verlangen Sie den Service einer Einweisung. Damit Ihr Mundschutz sicher und funktionstüchtig bleibt muss er gepflegt und gereinigt werden. Die Funktion einer Schutzmaske entscheidet im Ernstfall über Leben und Tod. Damit sichergestellt ist, dass die Maske auch nach Reinigung und Desinfektion sicher genutzt werden kann, muss eine fachmännisch durchgeführte Sicht-, Dicht- und Funktionsprüfung erfolgen. Denn eine nicht funktionstüchtige Maske öffnet dem Coronavirus Tür und Tor. Sie glauben sich geschützt und begeben sich in die Gefahr einer Ansteckung. Gefährlich sind auch Masken, die schnell zusammengenäht wurden und die keiner offiziellen Prüfung unterzogen wurden. Das trifft leider auf viele Arten von simplem Mundschutz zu.