Anti Aging - Tipps für das Alter zwischen 46 und 55

Anti-Aging und kein Ende. Se befinden sich in Abschnitt II unserer Anti-Aging-Story: Sie sind zwischen 45 und 55 Jahre alt. Noch zeigt die Lebenskurve nach oben, aber mit Ihrer körperlichen Befindlichkeit geht es unweigerlich nach unten. Damit müssen Sie sich abfinden. Es geht nun darum, diesen Abwärtstrend zu verlangsamen, ihn zumindest teilweise zu stoppen. Zumal Sie gelegentlich feststellen: „um Gottes Willen, mein Hirn lässt nach, ich werde ja vergesslich.“ Das können Sie gar nicht brauchen, denn ob im Job oder in der Familie: Sie müssen voll da sein. Noch halten sich die Falten in Grenzen, aber dafür müssen Sie unablässig sehr viel tun. Jetzt müssen Sie Ihre Bemühungen intensivieren, Sie brauchen mehr Zeit für sich und Ihr Aussehen. In diesem Alter fällt die Entscheidung, wie Sie einmal im richtigen Alter aussehen. Ob Sie übergewichtig oder normalgewichtig in Rente gehen, ob Sie sportlich und durchtrainiert sind - oder schlapp und kurzatmig. Sie haben es in der Hand. Ich gebe Ihnen Denkanstöße.

 

SIE BRAUCHEN MEHR KOLLAGEN

Wir alle wissen, wie wichtig die Kollagenfasern für das Bindegewebe sind. Aber haben Sie gewusst, dass Ihr Körper in diesem Alter bereits etwa 20% weniger Kollagenfasern besitzt? Und das die noch vorhanden stark an Elastizität eingebüsst haben? Ein untrügliches Zeichen dafür sind schwere Oberlider oder sogar Schlupflider. Dagegen können Sie mit speziellen „Lifting-Cremes“ angehen. Gönnen Sie sich öfter eine Gesichts-Maske, entweder straffend oder feuchtigkeitsspendend. Die Erneuerung der Hautoberschicht verlangsamt sich, es dauert inzwishen 40 Tage. Die abgestorbenen Zellen und Hornschuppen machen Ihren Teint müde,stumpf und sogar fleckig. Deshalb sollten Sie Ihrer Gesichtshaut ein regelmässiges Peeling gönnen. Genügend Feuchtighkeit von innnen und von aussen wird immer wichtiger: Sie dürfen Ihre Haut auf keinen Fall austrocknen lassen. Auch die Ernährung ist wichtig: Weniger Fett, weniger Zucker, keine scharfen Gewürze. Und auf jeden Fall raus aus der Sonne: Sie bilden zwar noch immer Pigmente, werden braun - aber Ihre Haut wird ledrig und faltig.

Tränensäcke, Augenränder, müde Lider und immer mehr Fältchen - das ist ein täglicher Kampf. Sie brauchen nährende Cremes für die Augenpartie, die gehören zum täglichen Pflichtprogramm. Sie können aber auch mit einem guten Make up vieles kaschieren - nur reparieren können Sie damit leider nichts. Bei Anti-Aging Make up stecken die Farbpigmente in einem elastischen Siikonfilm, die Farbe kann sich nicht in kleinen Fältchen absetzen. Puder enthalten lichtreflektierende Pigmente, dadurch werden kleine Fältchen „weggeblendet“.

DUE FETTPÖLSTERCHEN KOMMEN

Es hilft nichts, in diesem Lebensabschnitt müssen Sie sehr stark auf Ihr Gewicht achten. Kalorienaufnahme und Kalorienabbau müssen im richtigen Verhältnis stehen. Was Sie sich jetzt auf die Hüften packen, das geht kaum mehr runter. Ein Trick: Essen Sie viel Gemüse, das Vitamin B enthält: Brokkoli, Erbsen, Kartoffeln, Möhren. Vitamin B verhindert, dass sich Kohlenhydrate in Fettpölsterchen verwandeln.

DIE KOPFHAUT TÄGLICH MASSIEREN

Das Haarproblem der 50jährigen lässt sich knapp formulieren: Weniger und dünner. Auch die Farbe verän dert sich, der Grauschleier schleicht sich ein. Die Harre verlieren an Vitalität und Glanz, sie werden weniger gut mit Nährstoffen versorgt. Sie müssen zu speziellen Aufbauhilfen greifen, die das Haar ganz gezielt an den geschädigten Stellen wieder in Ordnung bringen. Diese Aufbauhilfen müssen die Wirkstoffe Keratin und Pantolacton enthalten. Denn diese können tief in die Haarfasern eindringen und Kaputtes wieder reparieren. Jetzt wird Vorsicht beim Föhnen noch wichtiger, sonst trocknet der Haarboden aus, die Versorgung über das Blut lässt nach, die Kopfhaut beginnt zu spannen, verödet und wird spröde. Sogar Kopfschmerzemn können durch eine zu trockene Kopfhaut hervorgerufen werden. Damit das nicht geschieht und die Kopfhaut ihre Elastizität behält, sollten Sie ihr täglich eine Massage gönnen. Vielleicht mit einem belebenden und durchblutungsfördernden Mittel.

DIE EIGENE HAARFARBE AUFFRISCHEN

Noch mal zum Thema graue Haare. Man kann dazu stehen, man kann aber auch etwas dagegen tun. 82 Prozent der Frauen tun etwas dagegen. 37 Prozent der Männer übrigens auch. Auch wenn die grauen Haare nur vereinzelt auftreten, auch die Farbbrillanz Ihres Haares lässt nach. Es hilft nichts, Sie müssen nachhelfen. Am einfachsten ist es, wenn Sie sogenannte Tönungswäschen verwenden. Sie frischen die eigene echte Haarfarbe auf, vertreiben Grau, pflegen das Haar und schaffen auch noch einen schönen Glanz. In den Jahren zwischen 45 und 55 sind Haare besonders empfindlich, weil im Körper Hormonumstellungen (vor allem bei den Frauen) stattfinden, darüber später. Sie müssen Ihrem Haar Schonung geben. Vermeiden Sie direkte Sonnenbestrahlung. Wenn Sie im Urlaub lange im Meer gebadet haben, dann müssen Sie das Haar sofort nach dem Bad vom Meersalz befreien. Das gilt auch für Baden in Chlorwasser. Dafür genügt es nicht, nur mal schnell zu Duschen. Wenn Sie in klimatisierten Räumen arbeiten, dann braucht Ihr Haar zusätzlich Feuchtigkeit. Vermeiden Sie bitte Haarwaschmittel, die starke Duftstoffe enthalten.

KURBELN SIE IHRE HORMONPRODUKTION AN

Ich hatte das Problem Hormone schon kurz angesprochen. Jetrzt gehe ich ausführlicher darauf ein. In den Jahren zwischen 45 und 55 lässt die Produktion körpereigener Hormone nach. Das betrifft vor allem die Östrogene. Sie müssen damit rechnen, dass Sie in die Wechseljahre kommen (vor 50 Jahren wäre das schon früher geschehen). Weibliche Hormone wie das Östrogen aber sind es, die für einen straffen Körper, für eine glatte Haut und für schöne und gesunde Haare sorgen. Gegen diesen bneginnenden Östrogenmangel gibt es Medikamente, künstliche Hormone gegen das Altern. Die dürfen Sie aber nur unter ärztlicher Anleitung anwenden. Sie können dem Mangel aber auch durch eine bewusste und gesunde Lebenshaltung entgegenwirken: Mässiger Alkoholgenuss, kein Nikotin, viel Schlaf und das richtige Essen. Zum Ankurbeln der Hormonproduktion sind gut: Soja-Produkte, grüner Tee, Leinsamen, Hafer, Kürbiskerne und Weizenkeinme. Bauen Sie die in Ihre Nahrung ein.

MIT AUSDAUERFITNESS GEGEN DAS ALTERN

ines der besten Mittel gegen das Alter ist Fitness. Trennen Sie sich so langsam vom Hochleistungsgedanken und wenden Sie sich dem schonenden Ausdauersport zu. Statt zwei Stunden mit Puls 160 über den Tennisplatz zu hetzen, sich beim Fussball die Lunge aus dem Hals zu keuchen und selbstmördrische Abfahrten hinunter zu rasen, sollten Sie jetzt intensiv schwimmen, radeln oder laufen. Oder alles zusammen. Das sind Sportarten, mit denen können Sie auch in Ihrem Alter anfangen. Langsam mit Zehnminuten-Intervallen beginnen - und dann steigern. Benutzen Sie ruhig einen Pulsmeter und achten Sie darauf, dass Ihr Pulsschlag sich bei etwa 114 einpendelt: Da wird das meiste Fett verbrannt. Zum Abschluss jeder Trainingseinheit sollten Sie den Puls kurz auf ca. 140 hochjagen, da jubelt der Kreislauf. Gehen Sie in eine Gymnastilkgruppe an oder machen Sie sich mit der Pilates-Methode vertraut. Sanst fliessende Bewegungen verbessern Ihre Atmung und Ihre Haltung. Und auch die Muskulatur wird stark verbessert. Beachten Sie folgende Mass-Einheiten pro Woche.:

Schwimmen Sie 500 bis 1000 Meter.

Radeln Sie ca. 20 bis 30 Kilomter.

Laufen: 7 bis 10 Kilometer.