Alzheimer selbst erkennen: Die Anzeichen

Alzheimer, eines der ganz grossen Probleme unserer Zeit. Millionen Menschen erkranken daran im Alter. Und Millionen Menschen fürchten sich vor der Krankheit und fragen sich jeden Tag besorgt: "Bin ich schon unterwegs ins Tal des Vergessens? Meldet sich bei mir die Krankheit Alzheimer.?" Es ist deshalb wirklich sehr wichtig, die Vorboten zu erkennen und zu wissen: "Das sind keine Anzeichen, ich brauche keine Angst zu haben", oder zu erfahren "So kündigt sich Alzheimer an, Es wird höchste Zeit, etwas zu unternehmen." Noch ist Alzheimer nicht heilbar - aber es gibt viele Möglichkeiten, den Ausbruch zu verzögern. Wichtige Informationen über Alzheimer.

Der Wortschatz wird geringer

Die Sprache, die Möglichkeit sich auszudrücken, schwindet mit der Krankheit. Es wird immer schwieriger sich an Begriffe zu erinnern, bei denen mehrere Worte zusammengefasst sind, wie zum Beispiel "Rotekreuzrettungswagen" oder " Armbanduhr" oder "Feuerwehrauto". In solchen Fällen beginnen die Betroffenen diese Begriffe zu umschreiben - Ode sie erfinden falsche Füllwörter. Oft beginnen sie im Gespräch auch mit immer wieder neuen Themen, weil sie dem Ursprungsthema nicht mehr folgen können. Der aktive und sofort abrufbare Wortschatz wird immer geringer.

Wenn es immer schwerer fällt und auch zunehmend lästiger wird, Fragebögen oder zum Beispiel die Lohnsteuererklärung auszufüllen, wenn Termine durcheinander gebraucht werden, dann sind das erste Alarmzeichen. Die nächste Stufe ist dann erreicht, wen  gewohnte Tätigkeiten nicht mehr richtig gemacht werden: Ds Binden der Schnürsenkel klappt nicht mehr, der Schlüssen wird nicht mehr abgezogen, Sie vergessen immer häufiger auf der Toilette die Spülung zu bedienen - dann ist Gefahr im Verzug, Alzheimer droht.

Alzheimer erkennen: Die Warnsignale

Immer mal wieder wachen Sie auf und wissen nicht mehr: "Was habe ich gestern im Fernsehen gesehen, wann bin ich ins Bett gegangen." Das ist nicht schlimm, das kommt vor. Es darf sich nur nicht häufen. Wenn Sie dann auch noch geführte Gespräche vergessen, immer wieder die gleichen Fragen stellen obwohl Sie bereits Antworten bekommen haben - dann müssen die Alarmglocken schrillen. Noch ein Anzeichen, das Sie beachten müssen: Sie verlieren immer mal wieder die Orientierung. Sie finden im Hotel Ihr Zimmer nicht mehr, manchmal müssen Sie überlegen: "Wie komme ich jetzt nach Hause?" Sie vergessen markante Orientierungspunkte in Ihrer Umgebung - das sind erste Anzeichen.

Wenn Alzheimer beginnt, werden die Betroffenen zunehmend eigensinniger und störrischer. Sie beharren auf ihrer Meinung, selbst wenn die ganz offensichtlich falsch ist. Falsche Erinnerungen oder gemachte Fehler werden nicht mehr zugegeben, Gefahren im Strassenverkehr nicht mehr erkannt. Der Grad der Zerstreuung wächst zusehends. Sie finden Ihre Zahnbürste nicht mehr. legen die Zeitung im Garderobenschrank ab. Regenschirm oder Handschuhe werden immer häufiger stehen, bzw. liegen gelassen. Und die krampfhaft gesuchte Brille sitzt auf ihrer Nase.

Der Charakter verändert sich

Langsam aber sicher verändert sich mit der Krankheit der Charakter: Die Betroffenen werden reizbar, ängstlich, misstrauisch und aggressiv. Wenn Alzheimer stärker wird, dann kapseln sich die Betroffenen oft ab. Sie nehmen nicht am öffentlichen Leben teil, ziehen sich aus der Familie zurück. Und sie werden zunehmend antriebsloser. Neues macht ihnen Angst, sie wollen keine neuen Menschen mehr treffen, das Interessen an Hobbys erlahmt zusehends.

Die Medizinforschung hat noch keine Antwort auf die Krankheit Alzheimer gefunden. Aber es gibt Verhaltensweisen, Änderungen im Lebensstil, Änderungen in der Nahrung und im Umgang mit Alkohol, die den fortschreitenden Verfall bremsen und für eine klänge Zeit aufhalten können. Eine sehr grosse Rolle spielt dabei der Sport. Auf jeden Fall muss Eines geschehen, wenn der Verdacht aufkommt, das sich bei Ihnen oder einem geliebten Menschen die Krankheit anmeldet: Holen Sie sich ärztlichen Rat. Im Alleingang werden Sie mit dem Problem nicht fertig.