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Wie gefährlich ist Dioxin für mich?

Dioxin ist ein schreckliches Umweltgift, dem wir täglich ausgesetzt sind. Wir atmen es mit unserer verpesteten Luft ein, es findet sich in den Feinstäuben die vor allem unsere Großstädte belasten, wir essen es täglich, da viele Lebensmittel Dioxin belastet sind. Dioxin vergiftet unseren Körper, lähmt Muskeln zerstört das Immunsystem. Deshalb ist es wichtig zu wissen: Wie gefährlich ist Dioxin für mich? In welchen Lebensmitteln steckt es drin, wie kann ich die Aufnahme von Dioxin reduzieren?

Diese Gefahren stecken im Dioxin

Dioxin kommt fast überall vor: In unserer verschmutzten Luft, im Erdreich, in unseren Lebensmitteln, ob tierisch oder pflanzlich. Es entsteht bei Verbrennungsprozessen sowohl von synthetischen Stoffen, wie auch von natürlichen. Ob wir Plastikmüll verbrennen, oder ob Waldbrände und Vulkanausbrüche die Luft verschmutzen - Dioxin ist überall. Rund 90 Prozent des Dioxins das wir aufnehmen stammt aus tierischen Nahrungsprodukten. Stark überhöhte Werte finden sich in Eiern, in Schweine- und in Rindfleisch. Aber auch in Milchprodukten und in Meeresfischen.

Dioxin ist hochgefährlich für die menschliche Gesundheit, da es sich im menschlichen Körper anreichert und diese Krankheiten auslösen kann: Es ist krebserregend, zerstört die Haut, schädigt die Leber und das Immunstem. In Tierversuchen wurde nachgewiesen, das eine Konzentration von einem Millionstel Gramm pro Kilogramm Körpergewicht tödlich sein kann.

So reduzieren Sie die Aufnahme von Dioxin

Da Dioxin meistens mit der Nahrung aufgenommen wird, müssen wir da ansetzen um die Vergiftung durch Dioxin zu verhindern oder zu verlangsamen. Das können Sie selbst tun, um die Aufnahme von Dioxin zu reduzieren:

  • Essen Sie abwechslungsreich und achten Sie darauf, dass Sie weniger Lebensmittel aus tierischer Produktion essen.
  • Wenn Sie Fleisch essen, dann sollte es mageres Fleisch sein, denn im tierischen Fettgewebe wird Dioxin eingelagert und gespeichert. Fettes Fleisch hat also eine hohe Dioxinkonzentration
  • Ihre pflanzlichen Lebensmittel müssen Sie gründlich waschen und/oder schälen. Dadurch werden die Oberflächen von anhaftendem Dioxin befreit.
  • Greifen Sie so oft wie möglich zu zertifizierten Bioprodukten. Da bringt zwar keine 100%ige Sicherheit für dioxinfreie Lebensmittel, aber die Belastung ist im Durchschnitt geringer.
  • Überprüfen Sie über den Herkunftscode wo die Eiher herkommen und wie die Hühner gehalten wurden.

Die langfristigen Folgen von Dioxin

Dioxin ruft bereits bei ungeborenen Kindern schwere Schäden hervor, es kann über die Plazenta im Mutterleib übertragen werden, bei Neugeborenen über die Muttermilch. Dioxin kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, sowie Schäden am Nerven- und Immunsystem und an der Leber verursachen. Dioxin hat eine krebsfördernde Wirkung. Es sorgt dafür das Tumore schneller wachsen oder das sich noch gutartige Tumorvorstufen in Krebs verwandeln.

Dioxin ist einer von den Giftstoffen die wir permanent übern die Nahrung aufnehmen. Dazu gehören auch Pflanzenschutzmittel aus Obst und Gemüse, Quecksilber aus Fischen, Benzol in Erfrischungsgetränken, Weichmacher aus Nahrungsmitellverpackungen oder Umwelthormone aus Plastikflaschen. Aber in diesem Giftcocktail ist Dioxin der gefährlichste Bestandteil.

 

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