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Verfärbte Nägel: Krankheiten drohen

Unsere Nägel, das ist so ein Kapitel. Den meisten Menschen genügt es, wenn sie sauber, kurz geschnitten und einigermassen in Form sind. Verfärbungen nehmen wir meist mit einem Achselzucken zur Kenntnis: "Ist wohl halb so schlimm." Falsch. Verfärbungen der Nägel können schwerwiegende Ursachen und fatale Folgen haben. Und unter Umständen kann eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken. Wir müssen unseren Nägeln mehr Beachtung schenken.

Verfärbungen der Nägel sind nicht harmlos

Im Allgemeinen wird den Nägeln kaum eine große Beachtung geschenkt. Der moderne Mensch braucht sie eigentlich gar nicht mehr: Weder zum Angriff noch zur Verteidigung - von einigen Ausnahmen mal abgesehen. Bei Frauen müssen sie schön lang und gut geformt sein. Ihre Einfärbung ist dann meistens Geschmacksache und der jeweiligen Mode unterworfen. Sorgen machen wir meist nur dann, wenn sie rissig oder brüchig werden, wenn sie einwachsen oder sich wegen einer Verletzung des Nagelbetts lösen.

Aber dann beginnen sich die Nägel manchmal aus unerklärlichen Gründen zu Verfärben. Und da heißt es aufpassen: "Um richtig zu reagieren, ist es wichtig zu wissen, wann eine Verfärbung harmlos ist und wann eine ernsthafte Erkrankung dahinterstecken kann", sagt der Wittener Hautarzt Ulrich Kleine vom Berufsverband Deutscher Dermatologen. Denn die Verfärbungen können viel über unseren Gesundheitszustand und eventuelle Krankheiten aussagen.

Weiße Flecken in den Nägeln sind meist kein Grund zur Beunruhigung. Die haben die meisten Menschen, mal mehr, mal weniger. Bei weißen Flecken handele es sich um harmlose Hohlräume zwischen Hornschicht und Nagelbett, die infolge von Verletzungen der Nagelwurzel durch kleine Stöße oder bei Manipulationen am Nagelhäutchen entstehen könnten. Volkstümliche Erklärungen wie: "Die zeigen einen Kalkmangel an oder sind Beweise für eine Herzerkrankung", sind blanker Unsinn. Sie wachsen mit dem Nagel heraus, bei jeder der oben angeführten Verletzungen bilden sich aber neue. So dass es Menschen gibt, die immer irgendwelche weiße Flecken in den Nägeln haben.

Blau-schwarze Nägel: Es kann Krebs sein

Anders und bei weitem nicht so harmlos ist es, wenn sich die Nägel gelblich verfärben. Wenn dann auch noch die Nagelspitzen brüchig werden und der verfärbte Nagel immer dicker wird - dann ist Gefahr im Verzug. Denn das hat einen bösen Grund: Der Nagel ist ganz offensichtlich von einem Pilz befallen. Und mit Nagelpilzen ist nicht zu spaßen. "Eine Nagelpilzerkrankung erfordert eine langwierige Therapie, die ein erfahrener Hautarzt begleiten sollte", erläutert Hautspezialist Kleine.

Richtig ernst und bedrohlich wird es, wenn ein bläulich-schwarzer Fleck auftaucht. Harmlos ist er nur, wenn er auf einen Bluterguss zurückgeht, beispielsweise nachdem man sich den Finger in der Tür eingeklemmt hat. "Der blaue Fleck wird nach dem Stoß oder Schlag rasch größer und verschwindet dann aber auch wieder von selbst", sagt Kleine. Wer sich nicht geklemmt oder gestoßen hat und dennoch eine dunkle Verfärbung unter dem Nagel feststellt, der sollte sehr misstrauisch werden.

Bei einem unerklärlichen dunklen Fleck oder Streifen, der über längere Zeit bestehen bleibt, muss jedoch unbedingt ein Hautarzt abklären, ob es sich um ein gefährliches Melanom (schwarzer Hautkrebs) handelt», warnt Klein.

Das ist dann unbedingt eine Sache für den Facharzt. Aber gegen den Fußpilz, da gibt es eine Menge gute Hausmittel:

Tipps gegen den Fußpilz

Das richtig große Problem ist aber der Fußpilz. Davon sind Millionen Deutsche betroffen. Dagegen gibt es aber gute und bewährte Hausmittel.

  • Geben Sie 10 Tropfen Teebaumöl in warmes Wasser und baden Sie die Füße eine Viertelstunde darin.
  • Tragen Sie im Schwimmbad, in der Sauna in den Umkleideräumen Ihres Fitness-Studios Ihre persönlichen Schlappen oder Sportschuhe.
  • Tragen Sie keine Strümpfe oder Socken aus synthetischem Material (Nylon etc.).
  • Machen Sie jeden Morgen eine Waschung mit Apfelessig.
  • Reiben Sie die Zwischenräume der befallenen Zehen mit aufgeschnittenem Knoblauch ein.
  • Geben Sie 10 Tropfen Teebaumöl in warmes Wasser und baden Sie die Füße eine Viertelstunde darin.
  • Sie können Teebaumöl aber auch direkt verwenden und die befallenen Stellen dreimal täglich damit einreiben.
  • Streuen Sie Speisenatron oder Backpulver in Ihre Strümpfe oder Socken.
  • Geben Sie Kurkuma in Wasser und streichen Sie die Mischung zwischen die Zehen.
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie immer trockene Füße haben.
  • Pflegen Sie den Säureschutzmantel Ihrer Haut an den Füßen mit ph-neutralen und rückfettenden Waschmitteln.
  • Vermeiden Sie die Desinfektionsspender in Saunen und Schwimmbädern. Dort ist der Boden besonders stark mit Fußpilz infiziert. Nehmen Sie Ihr eigenes Desinfektions-Spray mit.
  • Tränken Sie einen Wattebausch mit frischer Molke und legen Sie ihn über Nacht auf die vom Pilz befallenen Stellen.
  • Waschen Sie täglich Ihre Füße morgens und abends. Die Zwischenräume der Zehen besonders sorgfältig abtrocknen.
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