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Trigeminusneuralgie: Naturmittel gegen die Schmerzen

Trigeminusneuralgie: Naturmittel gegen die Schmerzen

© Robert Kneschke - Fotolia.com

Eine Trigeminusneuralgie ist eine sehr schmerzhafte Entzündung von Gesichtsnerven. Sie wird meistens ausgelöst durch kalte Zugluft. Es ist natürlich unbedingte nötig, dass Sie bei einer Trigeminusallergie einen Arzt aufsuchen. Aber Sie können die Schulmedizin selbst durch bewährte Mittel aus der Erfahrungs- und Klostermedizin unterstützen.

Nur eine Gesichtshälfte schmerzt

Viele Nervenbahnen im Körper des Menschen senden in Form von elektrischen Impulsen Botschaften  vom Gehirn zu den Organen und umgekehrt. Ein sensibles Geflecht zahlloser Nervenbahnen  steuert und überwacht den Organismus. Wenn diese Nerven entzündet sind und Schmerzen verursachen, dann spricht man von einer Neuralgie. Das können blitzartig auftretende Schmerzattacken sein. 

Besonders quälend ist das, wenn  der Trigeminus-Nerv betroffen ist, der in der Nähe des Ohres in den Kopf führt. Die Trigeminusneuralgie tritt immer nur auf einer Gesichtshälfte auf: an der Wange, am Kinn, am Ober- und Unterkiefer. Ausgelöst kann die Trigeminusneuralgie durch Kälte, Zugluft, aber auch durch zu heftiges Zähneputzen ausgelöst werden.

Wer an einer Trigeminusneuralgie leidet, muss unbedingt den Arzt aufsuchen. Es macht aber auch Sinn, unterstützend oder bis zum Arzt-Besuch natürliche Rezepte  anzuwenden. Eine Fülle von Ratschlägen stammen aus dem reichen Wissen der Klostermedizin. Sie haben manchem die Einnahme von starken Medikamenten gespart.

Naturmittel gegen Trigeminusneuralgie

Sehr bewährt bei der Behandlung einer Trigeminusneuralgie hat sich Kampfer-Öl aus der Apotheke. Setzen Sie in 50 Gramm Kampferöl 8 Tage lang - zugedeckt und bei Zimmer-Temperatur - 15 geschälte und zerdrückte Knoblauchzehen an. Dann durchseihen und auspressen. Mit der Flüssigkeit reiben Sie die schmerzhaften Stellen ein. 

Besorgen Sie sich aus der Apotheke einen  Heublumen-Sack, ein Leinensäckchen, gefüllt mit Heublumen. Erhitzen Sie ihn über Wasserdampf und legen Sie ihn dann auf. Auch ein erhitztes Kirschkernsäckchen kann helfen. 

Das Einreiben von Johanniskrautöl ( Apotheke) bringt ebenfalls vielen Betroffenen schnelle Hilfe. Die Wirkung wird verstärkt, wenn man parallel zu dieser Natur-Therapie auch 3 mal täglich 1 Tasse Johanniskraut-Tee trinkt. 

Eine Ölmischung gegen Trigeminusneuralgie

Sie können sich aber auch eine spezielle, ganz persönliche Öl-Mischung zubereiten, die Sie dann beim Auftreten der Nervenschmerzen sofort in die Haut einmassieren. Hier das Rezept:  Verrühren Sie in einer kleinen Schale 2 Tropfen Nelkenöl, 1 Tropfen Basilikumöl, 1 Tropfen Eukalyptusöl und vermischen Sie das Ganze mit 6 Tropfen kaltgepresstem Olivenöl. Die Einreibung dieser Ölmischung sollte mehrmals täglich erfolgen. 

Ebenfalls  bewährt haben sich Kompressen mit dem Heilkraut Lavendel. Besorgen Sie sich aus der Apotheke getrocknete Lavendelblüten, übergießen Sie 4 gehäufte Esslöffel dieser Blüten mit einem halben Liter kochendem Wasser. Lassen Sie das Ganze 15 Minuten zugedeckt ziehen. Dann durchseihen, abkühlen lassen. Ein Leinentuch in den warmen Lavendel-Aufguss tauchen, auswringen und dann auf die schmerzenden Stellen auflegen. Sobald die Kompresse kühl wird, sofort durch eine neue, warme ersetzen. 

Weitere wichtige Maßnahmen, damit Sie die Trigeminusneuralgie schnell wieder in den Griff kriegen:

  • Meiden Sie Zugluft und extremen Kälteeinfluss auf die Gesichtshaut.
  • Setzen Sie die Gesichtshaut im Winter niemals ohne Creme der kalten Luft aus. Empfehlenswert sind Hautpflege-Mittel aus Ziegenbutter oder Cremes  sowie Salben aus der Apotheke mit hoch dosiertem Vitamin E.
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