Share

Tipps gegen Mücken

Tipps gegen Mücken

© Michael Pettigrew - Fotolia.com

Herrlich diese lauen Abende im Freien mit Freunden, dieses erfrischende Schlafen bei offenem Fenster - ein Sommertraum. Bis es durchdringend und im hohen Diskant singend losgeht: "Zzzzssss, zzzzssss, zzzzssss...." - und dann beginnt der Mückentanz. Und vorbei ist die Gemütlichkeit, vorbei der Sommerspaß und vor allem die Nachtruhe. Was gibt es nicht alles gegen diese Plage: Räucherstäbchen, elektrische Mückenkiller in denen die Biester knisternd verzischen, Sprays, Einreibemittel, die gute alte Fliegenklatsche usw. Manchmal hilfts, manchmal nicht.

Die Folge eines Mückenstichs: Böse Entzündungen

Interessant ist, dass nur weibliche Mücken Blut saugen, weil sie es für die Entwicklung der Eier brauchen. Es ist auch nicht der Mückenstich, der uns so ärgert, weil er anschwillt, weil sich eine Quaddel bildet und er manchmal unerträglich juckt. Mücken haben einen Saugrüssel, mit dem sie uns sozusagen "anzapfen". Um unser Blut zu verdünnen und es so flüssiger zu machen, spritzen sie ein Protein ein, auf das unsere Immunabwehr allergisch reagiert. Und dann bildet sich eine Beule, es beginnt zu jucken und das Elend nimmt seinen Lauf. Denn je mehr wir kratzen, desto mehr juckt es...

Wenn wir zu stark kratzen, dann verletzen wir die Haut, es kann zu bösartigen Entzündungen kommen. Was also kann man gegen die Mücken tun, ohne gleich zur chemischen Keule zu greifen?

Rum hilft gegen Mücken

Mücken suchen sich ihre Opfer nach Geruch und Körperwärme aus. Also sollte man es vermeiden, sich zu sehr zu parfümieren. Was sie gar nicht mögen, ist der Geruch von Lavendel und Zitrusfrüchten. Lavendelsträucher im Garten, oder Duftlampen mit Zitronen- oder Lavendelöl helfen. Das gilt auch für den Geruch von Kampfer. Angeblich soll auch der Geruch von Knoblauch vor Mücken schützen. Auch die Triebe von Tomatenpflanzen schrecken Mücken ab. Die Eingeborenen der Karibik haben ein eigenes Rezept: Jeden Morgen ein großes Glas puren Rum schützt den ganzen Tag vor Mückenstichen. Sagen sie...

Menschen, die einen starken Körpergeruch ausströmen, sind besonders gefährdet. Das Mücken vor allem in Hände, Füße und ins Genick stechen hat da wohl seinen Grund. Inzwischen weiß man, dass Vitamin B 1 (in Bierhefe enthalten) den menschlichen Körpergeruch dahingehend verändert, dass ihn Mücken nicht mögen. Oder dass der Geruch von ein paar Tropfen Teebaumöl ebenfalls die Mücken vertreiben (beide Mittel gibt es in der Apotheke).

Lavendelduft verscheucht Mücken

Katzenminze kann Mücken nach Beobachtung amerikanischer Chemiker bis zu zehn Mal effektiver vertreiben als viele chemisch hergestellten Insektenschutzmittel. Das Öl Nepetalacton, das der Pflanze ihren charakteristischen Geruch gibt, ist demnach für Mücken deutlich abstossender als künstliche Mittel.

Ätherische Öle - wie eben Zitronendüfte, Sandelholz, Eukalyptus, Minze, Zimt oder Anis - zeigen durchaus eine gewisse Wirkung, aber man kann sie nicht unverdünnt auf die Haut schmieren.allerdings sind sie nicht dazu gedacht, sie unverdünnt auf die Haut zu schmieren. Geben Sie ein paar Tropfen Öl auf die Bettwäsche oder die Kleidung. Oder vermischen Sie 5-20 Tropfen mit einem Körperöl.

Babies oder Kleinkinder sollten Sie weder mit chemischen noch natürlichen Abwehrmitteln einreiben. Da müssen Sie die Plagegeister mit Moskitonetzen oder Fliegengittern ( gibt es im Baumarkt) vor dem Fenster abwehren. Mückenstiche sind lästig, sie können furchtbar jucken und sich auch entzünden - aber sie sind letzten Endes nicht bedrohlich.

Share