Stärkung des Immunsystems: Die 7 besten Tipps

Immunsystem stärken für den Herbst/Winter

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Jeden Tag kämpft unser Immunsystem gegen Millionen Bakterien, Viren, Pilze und Allergieauslöser. Diese nutzen jede Chance, um in unseren Körper einzudringen und gefährliche Infektionen auszulösen. Wenn unser Immunsystem stark ist und auf Hochtouren arbeitet, dann siegt es in diesem lebenslangen Kampf. Wenn es aber schwach wird, dann werden auch wir schwach und sind anfällig für Infektionen - die lebensbedrohend sein können. Wir müssen also unser Immunstem in diesem Kampf unterstützen, so gut wir nur können. Denn ein starkes Immunsystem ist lebenswichtig. Und dennoch begehen wir unentwegt "Immunsünden", die unsere körpereigene Abwehr schwächen und uns anfällig machen. Hier die 7 Besten Tipps wie stärke ich mein Immunsystem.

Sie brauchen viel Vitamine und Mineralien

Immer mehr Menschen ernähren sich ausschließlich von Fast Food und industrieller Nahrung. Frittiertes und Gebackenes, industriell gehärtete Fette, hoher Zuckeranteil in Speisen und vor allem Getränken - das führt auf Dauer zu einem Mangelzustand bei der Vitamin- und Mineralstoffversorgung. Und das führt zu einer Schwächung unseres Immunsystems. Die Gefahr ist besonders groß in der kalten Jahreszeit, wenn nur ein starkes Immunsystem dafür sorgt, das Viren und Bakterien in Schach gehalten werden. Deshalb essen Sie bitte frisches Obst und knackiges Gemüse. Ihre Nahrung sollten zu einem Drittel aus Obst und Gemüse bestehen. Geeignet sind: Grüne Salate, Obst und Gemüse mit einem hohen Anteil an roten Farbstoffen. Besonders gut ist Sauerkraut für den Aufbau eines starken Immunsytems geeignet: Egal ob roh gegessen oder gekocht.

Schlaf stärkt das Immunsystem

Ein starkes Immunsystem braucht die Ruhezeiten des Körpers - den Schlaf. Schlafen wir zuwenig, dann verliert das Immunsystem an Stärke, wir werden anfällig für Infektionen. Im Test wurde festgestellt, dass bei Schlafmangel die Produktion von Antikörpern um die Hälfte sank. Die Wissenschaftler sind sich einig, das Menschen die weniger als sechs Stunden innerhalb von 24 Stunden schlafen, das Immunsystem schwächen. Sie fangen sich schneller eine Erkältung ein als Menschen, die ihre acht Stunden pro Tag haben. Also: Für eine Stärkung des  Immunsystems müssen Sie ausreichend schlafen. Und die Theorie: Ich kann ja versäumten Schlaf nachholen - die funktioniert nicht.

Kalte Füße: Gefahr für das Immunsystem

Kalte Füße sind einfach unangenehm. Und sie sind gefährlich. Denn unser Körper reagiert sehr schnell auf solche Kältesignale von den Füßen her. Er beginnt mit dem Aufbau von Massnahmen, die ein  weiteres Auskühlen verhindern sollen: Er verengt im ganzen Körper die Blutgefäße in der Haut und in den Schleimhäuten. Das hat zur Folge, das die Schleimhäute im Nasen-, Mund- und Rachenraum schlechter durchblutet werden und auskühlen. Damit verlieren sie aber ihre Schutzfunktion gegen Bakterien und Viren, das Immunsystem wird  ausgebremst. Die Folger: Viren und Bakterien können sich in den Schleimhäuten einnisten, wir bekommen Husten, Schnupfen und Halsweh. Die Abhilfe ist einfach: Wärmende Schuhe, die nicht eng sein dürfen. Und die passenden wärmenden Socken. Und damit Sie in Wohnungen in denen es fußkalt ist nicht schleichend auskühlen meine Empfehlung: Dicke Schafwollsocken tragen. Die halten wirklich warm und das in der Schafwolle verbliebene Fett pflegt auch noch die Füße.

Nur moderater Sport tut gut

Sport und ein starkes Immunsystem - eine zwiespältige Sache. Ganz sicher steht fest, das Sport das Immunsystem stärkt und für unsere Gesundheit gut ist. Ganz sicher aber steht auch fest, das Sport bis zur Erschöpfung das Immunsystem schwächt  und wir dann für Infektionen anfälliger werden. Wenn Sie sich im Fitness-Studio bis an den Rand des Zusammenbruchs ausgepowert haben, dann auch noch in die Sauna gehen - dann ist Ihr Immunstem runtergefahren bis auf fast Null. Und dann haben Viren und Bakterien ein leichtes Spiel. Eine moderate und und vor allem regelmäßige leichte Belastung hingegen aktiviert wichtige Immunzellen, so das Ihre Widerstandskraft gegen Erkältungen und andere Infektionen wächst.

Weniger Stress für ein starkes Immunsystem

Ein besonders übler Gegner eines starken Immunsystems ist der Stress. Geraten wir in Stress-Situationen, dann reagiert der Körper mit der verstärkten Ausschüttung von Stresshormonen. Die bereiten den Körper auf kurzfristige Hochleistungen wie Kampf oder Flucht vor - wir können dann "unmenschliches" vollbringen. Um das zu ermöglichen werden jedoch wichtige Immunfunktionen unterdrückt, unser körpereigenes Abwehrsystem wird geschwächt. Wenn Sie also beruflich oder privat unter Dauerstress stehen, dann wird das gefährlich. Denn dann stoßen Viren und Bakterien auf einen sehr geringen Widerstand können sich ausbreiten - und Sie werden krank. Sie müssen also unbedingt dafür sorgen, das sich Ihr Stress in Grenzen hält.

Alkohol öffnet den Viren das Tor

Der Ratschlag "Gegen Erkältung hilft heißer Schnaps mit Pfeffer" ist nicht nur totaler Blödsinn - er ist sogar gefährlich. Wissenschaftler haben festgestellt, das Alkohol die Arbeit ganz bestimmter wichtiger Immunzellen (Monozyten) behindert. Diese verlieren bei ständigem Alkoholgenuss ihre immunstimuliernden und vor allem Viren abwehrenden Eigenschaften. Wenn dieser Verlust ehr groß wird, dann haben Grippeviren ein leichtes Spiel. Aber auch andere Viruserkrankungen bis hin zur lebensbedrohenden Hepatitis C können dann kaum noch abgewehrt werden. Sie sollten also mit Alkohol sehr bewusst und sorgsam umgehen. Besonders gefährlich just, wenn Sie jeden Tag mehr als 40 Gramm reinen Alkohol (Männer) Ode 25 Gramm (Frauen) zu sich nehmen.

Nikotin strapaziert das Immunstem

Dann kommen wirb zu einer weiteren Gefahr für ein starkes Immunsystem: Der Nikotinmissbrauch, das Rauchen. Die Feinstäube, die beim Rauchen  entstehen und über die Lunge in die Blutbahn gelangen, rufen sehr heftige Abwehrreaktionen des Immunsten hervor. Dazu kommt, das die Reinigungsfunktion der Schleimhäute in den Bronchien außer Kraft gesetzt wird, die Flimmerhärchen können Schmutzpartikel und Krankheitserreger nicht mehr nach außen transportieren. Deswegen haben Raucher auch große Probleme, mit Infektionskrankheiten fertig zu werden. Sie sollten sich zu dem Entschluss durchringen: "Ich höre mit dem Rauchen auf."
 

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