Sorge um Ihr Auge: Was es belastet, wie sie ihm helfen

Sorge um Ihr Auge: Was es belastet, wie sie ihm helfen

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Unsere Augen gehören zu den Organen, die einer ständig wachsenden Belastung ausgesetzt sind. Die Folgen: Immer mehr Menschen bekommen Problemen mit den Augen, die Zahl der Augenkranken wächst. Haben Sie auch Probleme mit Ihren Augen? Können Sie zunehmend schlechter sehen, leiden Sie an trockenen Augen oder an Tränenfluss, Augenbrennen, an zunehmender Nachtblindheit? Dann sollten Sie sich Sorgen um Ihre Augen machen und Ihnen helfen. Welche Belastungen unsere Augen schädigen und wie Sie den Augen helfen können - das lesen Sie hier.

Nachtfahrten sind Gift für die Augen

Wir leben in einem Land mit langen dunklen Wintermonaten, mit Nebel und Dunst, mit Regen und schlechten Sichtverhältnissen in der Dämmerung. Und trotzdem müssen wir untere diesen widrigen Umständen Auto fahren. Das geht auf unsere Augen. Während einer Autofahrt ist das Auge besonders angestrebt und ohne Pause fokussiert. Dazu kommen Blendungen durch entgegen kommende Autos, und die Farbe fallen weg. Das sind wichtige Informationen, auf die Sie verzichten müssen. Bei solchen Fahrten muss das Augen mit hoher Geschwindigkeit zwischen sehr unterschiedlichen Reizen und Informationen wechseln. Wenn Sie über eine gute Sehschärfe verfügen, dann ist das lange Zeit kein Problem. Wenn aber die Sehschärfe nachlässt, Sie an Kurzsichtigkeit oder Nachtblindheit leiden - dann wird es gefährlich.

Computer-Arbeit macht trockene Augen und Kopfweh

Unsere Arbeitswelt hat sich verändert. Wir sitzen stundenlang vor dem PC, starren unentwegt in unsere Smartphones und auf Tablets. Das bedeutet grosse Strapazen für die Augen. Immer wieder wechseln wir die Distanz: Blick auf den Bildschirm, Blick ins Weite - so geht das stundenlang. Weil wir uns lange Zeiträume voll konzentrieren, verringert sich unser Lidschlag, die wichtige Schmierung durch die Tränenflüssigkeit nimmt ab, das Auge wird trocken. Das wird zusätzlich gefördert durch die viel zu trockene Raumluft in den meisten Büros. Die Folge: Das so genannte Office-Eye-Syndrom. Das führt zur Augenbrennen und Kopfweh. Sie müssen konsequent nach einer Stunde Bildschirmarbeit zehn Minuten Pause machen und dem Auge lange Blicke in die Weite gönnen. Sehr gut ist der Blick ins Grüne. Oder einfach nur für zwei bis drei Minuten die Augen schliessen.

UV-Strahlen schwächen die Hornhaut

Ihre Augen haben mit der täglichen UV-Strahlung eigentlich keine Probleme. Aber im Sommer, im Urlaub am Meere oder in den Bergen nimmt die UV-Strahlung stark zu. Sowohl sonnenbestrahlter Schnee wie auch das Wasser am Meer oder im Schwimmbad reflektieren die UV-Strahlen - das kann der Hornhaut schaden. In schweren Fällen kann das im Gebirge zur vom genannten Schneeblindheit führen. Damit Ihre Hornhaut keinen Sonnenbrand erleidet müssen Sie eine Sonnenbrille mit einem ausreichenden UV-Schutz tragen. Eine Sonnenbrille mit der Bezeichnung UV 400 filtert UV-Strahlen bis zu 400 Nanometern - das ist für Ihre Augengesundheit lebenswichtig.

Outdoor-Sport nur mit Sportbrille

Sie sind sportlich und Sie lieben Tempo: Skiabfahrten oder Snowboarden mit 50 Stundenkilometern oder mehr. Bergab mit dem Fahrrad mit 50 bis 60 Sachen - das ist für Sie der richtige Kick. Für Ihre ungeschützten Augen leider nicht. Es muss unter diesen Umständen Höchstleistungen bringen und blitzschnell reagieren. Und es konzentriert sich, engt das Blickfeld ein und nimmt die Peripherie kaum noch wahr. Dazu kommen Blendungen durch Sonneneinstrahlung. Das alles überstrapaziert die Augen. Es wehrt sich durch Blinzeln und verstärkten Tränenfluss gegen Staub, den Fahrtwind und such gegen Insekten. Das gelingt nicht immer - Infektionen und Bindehautentzündungen sind die Folge. Sie müssen unbedingt eine Sportbrille tragen.