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Schmerzen durch Zugluft: Diese Naturrezepte helfen

Auch die Luft kann Schmerzen verursachen: Vor allem dann, wenn sie als kalte Zugluft auf empfindliche Körperteile trifft. Das sind vor allem die Schultern, das Genick, die Gelenke. Es entstehen Entzündungen und Schmerzen, die sie mit folgenden Naturmitteln und - Rezepten bekämpfen können.

 

Die Schmerzen der Autofahrer

Kaum haben wir uns von den unwirtlichen, tiefen Wintertemperaturen verabschiedet, kommen neue Gefahren für unsere Gesundheit auf uns zu. Eine davon, die man nicht unterschätzen darf, ist die Zugluft. Wenn die Frühlingssonne vom Himmel strahlt, wird uns heiß: Wir öffnen zuhause oder im Auto ein Fenster. Und schon sitzen wir in zugiger Lift. Dazu kommt noch die Tatsache, dass in gegenwärtigen Jahreszeit fast immer und überall ein Wind weht. Manche finden das ganz angenehm und erfrischend. Doch Vorsicht: Zugluft macht krank.

Die Beschwerden, die durch Zugluft entstehen können, sind mannigfach: Kopfschmerzen, Gelenks- und Muskelschmerzen, und zwar vor allem im Nacken- und Schulter-Bereich. Es ist dann meist nur jene Schulter in Mitleidenschaft gezogen, welche der Zugluft ausgesetzt war. Autofahrer zum Beispiel haben dann mächtig Probleme mit der linken Schulter, auch wenn sie nur einen kleinen Spalt vom Fenster geöffnet lassen. Was kann man dagegen tun? Da gibt es eine Reihe von Naturrezepten:

Vitamin E hilft, aber nicht zu viel nehmen

Schmerzen durch Zugluft entstehen in den meisten Fällen, weil es zu einer Entzündung kommt. Nehmen Sie daher kurzfristig -also ein paar Tage- pflanzliches Vitamin E, am besten hoch dosiert jeden Tag eine Kapsel mit 500 bis 800 internationalen Einheiten. Der Apotheker kann Sie da beraten. Vorsicht geboten ist nach neuesten Studien : Man sollte Vitamin E nicht Wochen oder Monate lang nehmen.

Reiben Sie die betroffenen Stellen mit einer Salbe ein, die Kampfer oder Latschenkiefer enthält. Die ätherischen Kampfer-Öle und die Öle der Latschenkiefer reduzieren den Schmerz, fördern die Durchblutung und aktivieren auf diese Weise die körpereigenen Selbstheilkräfte.

Wer Wärme braucht, kann sich beim Imker oder im Reformhaus Propolis-Salbe aus dem Bienenstock besorgen und einreiben. Am besten über Nacht einwirken lassen.

Sehr sinnvoll sind auch Einreibungen mit Johanniskraut-Öl, Rosmarin- oder Wacholderbeer-Öl ( Apotheke). Man kann auch jeweils 5 Tropfen von jedem dieser Öle in 2 Eßlöffel Mandelöl verrühren und diese selbst hergestellte Mischung einmassieren.

Wer die Schmerzlinderung von innen her unterstützen möchte, der sollte 3 Mal täglich 1 Tasse Weidenrinde-Tee oder Teufelskrallen-Tee trinken. Für den Teufelskrallentee muß man 1 Teelöffel der getrockneten Wurzelstücke mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen und dann 5 bis 6 Stunden ziehen lassen.

Hilfe bei Bindehautentzündung durch Zugluft

Das zweite Übel, das uns die Zugluft im Frühling bringt, weil der Wind auch Staub und Pollen in die Augen treibt, ist die Bindehaut-Entzündung.

Bereiten Sie eine Tasse Augentrosttee zu: 1 gehäufter Teelöffel Augentrost aus der Apotheke wird in einer Kanne mit ¼ Liter kochendem Wasser übergossen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, durchseihen, ein Leinentuch in den lauwarmem Tee eintauchen, leicht auswringen und in Rückenlage 15 Minuten lang damit die geschlossenen Augen bedecken.

Sehr bewährt hat sich auch eine Topfen-Honig-Kur : Legen Sie zimmerwarmen Topfen auf die geschlossenen Augen. Danach waschen Sie den Topfen mit folgender Flüssigkeit ab: Bringen Sie in einem Topf 2 Tassen Wasser mit 1 Eßlöffel Honig zum Kochen,einmal aufwallen lassen,den Schaum abschöpfen, aber erst lauwarm verwenden. Am besten mit einem Leinentuch.

Helfen diese Naturmittel nicht, dann muss Ihnen der Arzt eine Augensalbe oder Augentropfen verordnen. Er sollte grundsätzlich bei Zugluft-Schmerzen konsultiert werden. Vor allem dann, wenn sie überhaupt nicht abklingen.

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