Schlank im Sommer: Die besten Tipps

Schlank im Sommer: Die besten Tipps

© PhotoSG - Fotolia.com

Essen soll immer ein Genuss sein. Doch speziell im Sommer, wo wir schlank und rank sein möchten, sollten wir bei der Auswahl der Genüsse immer darauf achten, ob es eine gesündere, kalorienärmere Version gibt. Was das ist, wo Sie geniessen und trotzdem Kalorien sparen können.

 

So reduzieren Sie Kalorien

Erdbeeren haben wenig Kalorien. Eine Portion von 200 Gramm bringt 64 Kalorien. Es kommt immer darauf an, wie man sie isst. Zum Vergleich: Eine Portion Erdbeeren mit Sahne und Puderzucker bringt 271 Kalorien. Die gleiche Menge mit Magerjoghurt und ein paar Tropfen Honig bloß 130 Kalorien. Der fruchtige Erdbeer-Genuß aber bleibt der gleiche.

Wenn Sie gern naschen, überlegen Sie gut: 1 Portion Schwarzwälder Kirschtorte in der Konditorei mit einem Klacks Sahne hat 40 Gramm Fett und 540 Kilokalorien. Essen Sie hingegen eine Portion Biskuitrolle mit Aprikosen-Konfitüre, dann konsumieren Sie nur 2 Gramm Fett und 100 Kilokalorien. Sie sparen somit 440 Kilokalorien und 38 Gramm Fett.

Wenn Sie am Abnehmen sind und leidenschaftlich gern Fisch essen, dann sollten Sie wissen. Es gibt fetten und mageren Fisch. 100 Gramm Scholle haben nur 70 Kalorien, 100 Gramm Kabeljau nur 73 Kalorien. Hingegen liefern 100 Gramm Makrele 200 Kalorien und 100 Gramm Lachs 217 Kalorien. Es ist also nicht egal, welchen Fisch man genießt.

Wenn Sie schlank bleiben oder schlank werden wollen, dann müssen Sie am kalten Buffett sehr überlegt zugreifen. Leckeres kann nämlich auch kalorienarm sein. Zum Vergleich: 100 Gramm Wurstsalat liefern 350 stattliche Kalorien.100 Gramm Geflügelsalat hingegen bringen nur 160 Kalorien, also weniger als die Hälfte.

Wer auf seine Linie achten will, der sollte genau überlegen, welches Geflügel er isst. Eine Portion gebratene Ente - 260 Gramm - bringen 680 Kalorien. Dieselbe Menge Brathuhn hingegen belasten nur mit 340 Kalorien. Ein gewaltiger Unterschied.

Geflügel ist grundsätzlich eine sehr beliebte Fleischsorte. Man sagt auch immer wieder, dass es sich dabei um eine leichte Mahlzeit handelt. So ganz stimmt das nicht. Es kommt nämlich sehr darauf an, wie man das Fleisch zubereitet. Da gibt es einen sehr großen Unterschied: Eine Portion gebratenes Huhn bringt 350 Kilokalorien, eine Portion Backhuhn in Panade 590 Kilokalorien.

Wenn Sie zwischen Kaninchenbraten und Lammbraten wählen können, entscheiden Sie sich für den Kaninchen-Braten. Eine Portion hat 125 Kalorien, der Lammbraten hingegen hat etwa 260 Kalorien.

Wenn Sie die Auswahl zwischen Pellkartoffeln und Kartoffel-Pürree haben, dann sollten Sie wissen: 100 Gramm Pellkartoffel haben bloß 80 Kalorien. 100 Gramm Kartoffel-Pürree dagegen haben 360 Kalorien. Das ist wieder ein stattlicher Unterschied.

Wenn Sie in einem Lokal etwas Erfrischendes trinken wollen und die Wahl zwischen einem Eis-Kaffee und einem Eis-Tee haben, dann sollten Sie wissen: Der Eis-Kaffee macht dick, der Eis-Tee nicht. Eine Portion Eiskaffee bringt 375 Kalorien, dieselbe Menge Eis-Tee hingegen nur 68 Kalorien.

Wenn Sie schlank bleiben oder schlank werden wollen, durstig sind und nun die Wahl zwischen einem Glas Cola -Getränk und einem Glas Apfelschorle haben, dann entscheiden Sie sich für den Apfelsaft mit Mineralwasser. Ein Viertelliter Cola hat 115 Kalorien,ein Viertel Liter Apfelschorle 22 Kalorien. Ein mächtiger Unterschied.

Bereiten Sie auch zuhause in der Küche gern außergewöhnliche Speisen zu? Dann greifen Sie vermutlich auch oft zum Original-Mascarpone. Alles wird damit so cremig und vollmundig. Aber Vorsicht: Da ist auch eine Menge Fett drinnen.Im Vergleich: Mit 100 Gramm Mascarpone tanken Sie 420 Kalorien. Wenn Sie stattdessen Sauerrahm nehmen, sind es nur 170 Kalorien.

Wer gerne Soßen genießt, muss wissen: 100 Gramm Soße Tartar liefern 487 Kalorien. Das ist sehr viel. Bereiten Sie besser Schnittlauch-Soße zu. Sie schmeckt ähnlich. Doch 100 Gramm haben nur 130 Kalorien.Das ist ein Unterschied von fast 360 Kalorien.

Wer gern Speise-Eis genießt, nützt verständlicherweise für seine Leidenschaft den ganzen Sommer. Aber Vorsicht vor Kalorien-Bomben! Ein Beispiel: Ein Eis am Stiel mit innen Vanille und außen Schokolade hat etwa 300 Kalorien. Hingegen hat ein Fruchteis am Stiel bloß 150 Kalorien, also nur die Hälfte.

Eis: Gesund und lecker

Aber zum Eis gibt es speziell für die Sommer-Saison viel Positives zu sagen.

Der Besuch im Eissalon, den wir an heißen Sommertagen so gern absolvieren, galt bisher vielfach als "Sünde" in Sachen gesunde Ernährung. Zwei Wissenschaftler an der Universität Wien haben allerdings in einer wissenschaftlichen Studie nachgewiesen: Speiseeis ist sogar sehr sinnvoll für unsere Gesundheit. Es macht nämlich glücklich und ist ein hervorragendes Mittel zum Abbauen von Stress, schützt uns daher vor dem gefürchteten Burn out Syndrom. .

60 Prozent der Deutschen im Alter von 15 bis 55 Jahren genießen mindestens einmal die Woche Eis: zu Hause aus der Tiefkühltruhe, in der Tüte auf der Straße oder aus dem Becher im Eissalon. Viele haben dabei ein schlechtes Gewissen, weil das Eis so süß ist und viele Kalorien anliefert. Die beiden österreichischen Hirnforscher und Psychologen Dr. Herbert Bauer und Dr. Peter Walla aber haben nachgewiesen:

  • Speiseeis lässt die Stimmung des Menschen steigen. Er ist besser drauf, vor allem, wenn er Himbeer-Zitrone oder Vanille-Schoko geschleckt hat.
  • Eis schafft eine weit bessere Laune als Schokolade oder Fruchtjoghurt.
  • Vor allem aber kann man mit Eis-Essen hervorragend Stress abbauen, Stressfolgen vermeiden. Und man kann sich im Vorfeld an einem anstrengenden Tag vorbeugend mit Eis stressfest machen.

Dazu kommen noch einige andere Vorteile von Speiseeis:

  • Da heute fast alle Eissorten mit hochwertiger Sahne hergestellt werden, nimmt man wertvolles Calcium für die Knochen auf. Das ist vor allem für jene wichtig, die keine oder nur wenig Milch oder Milchprodukte konsumieren.
  • Wenn man Früchte-Eis genießt, das aus frischen Früchten hergestellt wurde, nimmt man mit der köstlichen "Sünde" wertvolle Mineralstoffe, Spurenelemente und Bioaktiv-Stoffe auf.
  • Vor allem Vanille-Eis wirkt sich positiv auf die Seele aus, weil Vanille-Geruch und Geschmack die Produktion von Glückshormonen ankurbelt. Das hat damit zu tun, dass in der Muttermilch sogenannte „Vanille-Geschmacksnoten“ vorhanden sind, die jedes Kind, das länger als 4 Monaten an der Mutterbrust ernährt wird, prägen. Kommt das Kind spät im Jugend- oder Erwachsenen Alter mit Vanille in Kontakt, erinnert es sich begeistert an die Mutterbrust und ist fortan ein Vanille-Fan.

Wenn man der Kalorien-Gefahr durch Eis aus dem Weg gehen will, dann sollte man eine Portion nicht zwischen zwei Mahlzeiten, sondern anstelle einer Mahlzeit konsumieren. Außerdem bringen seit einigen Jahren mehrere Eis-Erzeuger Eissorten mit nur 2,5 Prozent Fett auf den Markt. Fragen Sie in Ihrem Eissalon. Aber in erster Linie geben Sie sich den sommerlichen Genüssen hin. Die schöne Jahreszeit ist in unseren Breiten so schnell wieder vorbei...

NULL