Hausmittel gegen Rheuma

Rheuma ist eine schlimme Sache: Es greift die Gelenke an, bereitet grosse Schmerzen, kann zur Unbeweglichkeit führen. Es schädigt aber auch die Blutgefässe, fördert die Arteriosklerose, erhöht so das Risiko für einen Herzinfarkt. Wie schlimm Rheuma ist, was Sie dagegen tun können.

Wenn Sie eine entzündliche Gelenkerkrankung (Rheuma) haben, dann greift das Immunsystem nicht nur Gewebe in den Gelenken an, es geht auch auf die Wände Ihrer Blutgefässe los. Dazu leiden Rheumakranke vermehrt an einer Gefässverkalkung, der Arteriosklerose. Das Risiko, an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken erhöht sich um 30 bis 60 Prozent. Kommen dann auch noch Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck oder erhöhte Blutfettwerte dazu, sieht es noch schlimmer aus. Ganz übel wird es, wenn Rheumakranke auch noch rauchen. Denn die Inhaltsstoffe des Tabaks begünstigen die Bildung von entzündungsfördernden Antikörpern. Der blaue Dunst verschlimmert die Erkrankung und erhöht zusätzlich das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Hausmittel gegen Rheuma

Deshalb ist es wichtig, Rheuma vorzubeugen, oder es zu behandeln. Fast eine halbe Million Menschen leiden in Deutschland an einer rheumatoiden Arthritis. Denen kann auch mit Hausmitteln sehr geholfen werden:

  • Über einen längeren Zeitraum Selleriesaft von ausgekochten Knollen trinken. Hilft auch bei Gicht.
  • Dreimal täglich frische Beinwellwurzeln zerquetschen, auf ein Tuch geben und darauf geben.
  • Kochen Sie einen halben Liter Wasser bis es sprudelt, abkühlen lassen, mit 200 g Lavendelblüten-Spiritus und 300 g Apfelessig vermischen. Damit die schmerzenden Stellen morgens und abends und morgens einreiben. Nicht zu kräftig einmassieren.
  • Verwenden Sie zum Kochen, Braten, Grillen folgende Öle: Leinöl, Rapsöl, Walnussöl, Sojaöl, Weizenkeimöl.
  • Sammeln Sie Triebe einer jungen Fichte (hellgrün), füllen Sie damit eine Flasche aus weißem Glas zur Hälfte. Füllen Sie mit Franzbranntwein oder Alkohol (70%) auf und lassen Sie das Gebräu drei Wochen lang an einem sonnigen Platz stehen. Danach können Sie die betroffenen Stellen mehrmals am Tag mit der Flüssigkeit einreiben.
  • Kochen Sie 15 g Eschenblätter mit einem Liter Wasser auf, drei Minuten kochen lassen, abseihen und abkühlen lassen. Von diesem Sud mehrmals am Tag einen Schluck trinken.
  • Besonders bewährt gegen Rheuma und zur Blutreinigung hat sich der Tee aus der Klettenwurzel. 1 Eßlöffel zerkleinerte Klettenwurzel aus der Apotheke wird mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergossen und muß 8 Stunden stehen. Dann gut erwärmen, aber nicht kochen. Danach 15 Minuten ziehen lassen, durchseihen und in kleinen Schlucken trinken. 1 Tasse am Tag.
  • Verrühren Sie 3 Tropfen Zimt-Öl ( Apotheke ) mit 1 Eßlöffel Olivenöl und reiben Sie damit die schmerzenden Stellen abends vor dem Zubettgehen ein. Zusätzlich sollten Sie Zimt-Öl auch innerlich einnehmen. Verrühren Sie 3 Tropfen Zimt-Öl mit 1 Eßlöffel Honig. Nehmen Sie diese Mischung zweimal am Tag ein: morgens und abends.
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