Zeitumstellung für den Sommer 2018: Vor allem Frauen haben Probleme

21.3.2018

Zeitumstellung für den Sommer 2018: Vor allem Frauen haben Probleme. Foto:© kartoxjm - Fotolia.com

© kartoxjm - Fotolia.com

In der Nacht vom 24. Auf den 25. März ist es wieder so weit: Die Uhr wird um eine Stunde auf die Sommerzeit umgestellt. Das gibt jedes mal für Millionen Menschen grosse gesundheitliche Schwierigkeiten. Vor allem Frauen kommen mit dieser künstlichen Umstellung der Bio-Uhr schwerer zurecht: Sie leiden öfter und stärker als Männer unter Schlafproblemen, ihre Konzentrationsfähigkeit lässt nach, zehn Prozent leiden unter depressiven Verstimmungen. 

Jeder fünfte Berufstätige kam wegen der Zeitumstellung schon einmal unpünktlich zur Arbeit. Das ergab eine Studie der DAK. Unser Biorhythmus stellt sich eben nicht von einem auf den nächsten Tag um, die Anpassung dauert mehrere Tage, bei manchen sogar zwei Wochen. Der Zeitsprung von einer Stunde greift schwer in den menschlichen Bio-Rhythmus ein. Warum das so ist, und was Sie selbst gegen diese Probleme tun können - hier meine Tipps und Ratschläge.

Licht dirigiert unsere innere Uhr

Unsere innere Uhr richtet sich hauptsächlich über den Lichteinfall durch das Auge ein. Die Zeitumstellung wirkt wie eine Mini-Jetlag. Wer ab dem 25. März wie immer um 7.00 Uhr aufsteht, der steht nach seiner inneren Uhr (die steht dann ja erst auf 6.00 Uhr) eine Stunde früher auf. Es fehlt ihm also eine Stunde Schlaf- und Ruhezeit. So können Sie die daraus resultierenden Probleme in den Griff kriegen.

  • Nutzen Sie die Tatsache, das Sie eine Stunde früher mehr Licht bekommen. Raus an die Luft, rein in die (hoffentlich scheinende) Sonne. Sie bekommen mehr UV-Strahlung ab, der Körper kann Vitamin D bilden - Ihre Zeitumstellung geht schneller.
  • Wenn Sie zu den „Lerchenmenschen“ gehören (Frühaufsteher) kommen Sie mit der Zeitumstellung besser zurecht. „Eulenmenschen“ (Langschläfer) haben dagegen grosse Probleme in die Gänge zu kommen.
  • Wie bereits erwähnt haben Frauen fast doppelt so oft Probleme mit der Zeitumstellung wie die Männer. Vier von fünf betroffenen Frauen klagen über Müdigkeit, fühlen sich schlapp und unlustig. Zwei Drittel haben grosse Schlafprobleme oder sogar Störungen. Das grösste Problem der Männer: Sie sind reizbar und verlieren schnell die Kontrolle. Ein weiteres grosses Problem: In den Tagen nach der Zeitumstellung steigen die Unfallzahlen stark an - damit müssen Sie rechnen.
  • Aber auch die Gesundheit wird direkt angegriffen, denn die Umstellung der Zeit bringt körperlichen und seelischen Stress mit sich.  Es ist statistisch erwiesen, dass die Zahl der Herzinfarkte und Kreislaufstörungen in den Tagen nach der Umstellung ansteigt. Also: Schonen Sie sich und lassen Sie es ruhiger angehen. Verschieben Sie wichtige und komplizierte Entscheidungen um ein bis zwei Wochen.

Mit diesen Tricks bewältigen Sie die Zeitumstellung schneller

  • Verzichten Sie mindestens eine Woche lang auf das gewohnte Mittagsschläfchen. Da kann sich der Biorhythmus besser und schneller umstellen.
  • Wenn es Ihnen möglich ist, schlafen Sie die ersten  drei bis fünf Tage eine Stunde länger. So vermeiden Sie die grosse Morgenmüdigkeit.
  • Verschieben Sie den Start zu einer längeren Autofahrt am frühen Morgen um eine Stunde. Da sind Sie richtig wach und verkehrstauglich. Die meisten Menschen können besser länger aufbleiben, als früher aufstehen.
  • Schlaffördernde Mittel sind meist überflüssig, es genügen sehr oft die Mittel aus der Natur- und Erfahrungsmedizin: Die enthalten Baldrian, Melisse und Hopfen und sind nebenwirkungsfrei.
     
News Kategorie: