Frühlingserwachen: Die wichtigsten Tipps für Ihre Gesundheit

27.3.2018

Frühlingserwachen: Die wichtigsten Tipps für Ihre Gesundheit. Foto:© gitusik - Fotolia.com

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„Frühling lässt sein blaues Band….“, kennen wir alle. Und nun ist es endlich so weit: Der Frühling ist unwiderruflich da, Gott sei Dank. Aber wie sieht es aus bei uns und mit unserer Gesundheit? Die ehrliche Antwort: Miserabel. Wir sind müde, ausgelaugt, haben keinen Antrieb, die Haut ist faltig und grau geworden, es fehlen Vitamine und Mineralien, überall zwickt es und zwackt es. Also müssen wir etwas für uns und unsere Gesundheit zu tun, um das Frühlingserwachen geniessen zu können. Hier nun die wichtigsten Tipps für Ihre Gesundheit.

Frische Farben und Düfte vertreiben den Wintergriesgram

Um das miese und schlappe Körpergefühl los zu werden sollten wir unsere Psyche mit Farben und Düften beleben. Psychologische Studien haben ergeben, das Gelb- und Rottöne unsere geistigen Energiegeber anregen. Also: Her mit bunter Garderobe, mit buntem Blumenschmuck - das Wintergrau muss vertrieben werden. Geben Sie Ihrem PC-Bildschirm einen farbenfrohen Hintergrund. Genau so wichtig sind jetzt die richtigen Düfte um das Unterbewusstsein positiv zu beeinflussen und unsere Laune zu verbessern. Das sind die positiven Düfte: Rosmarin, Basilikum, Zitrone, Rosenduft, Lavendel und Vanille. Reiben Sie einige Tropfen dieser ätherischen Öle zwischen den Händen und schnuppern Sie einige Minuten daran. Oder verwenden Sie duftende Badezusätze oder eine Bodylotion mit Frühlingsdüften.

Frühlingsgemüse muss auf den Tisch

Weg von der schweren und mächtigen Winterkost. Jetzt kommt Buntes und Frisches auf den Tisch. Spinat, Radieschen, Feldsalat, Chicorée, Karotten, Äpfel, Weißkohl und Brokkoli. Fleisch nur dreimal in der Woche, dafür aber auch dreimal Fisch. Führen Sie Verzicht-Tage ein. Einen Tag lang keine Süßigkeiten, keine Fertiggerichte, kein Fastfood und keinen Alkohol. Das entgiftet, der Darm blüht auf. Vor allem wenn Sie 14 Tage konsequent jeden Tag 200 g fettarmen Bio-Joghurt essen. Sparen Sie am Salz und vor allem am Zucker. Ein besonderer Frühlingstipp: Jeden Morgen ein Schnapsglas naturtrüben Bio-Apfelessig mit Wasser verdünnen und vor dem Frühstück trinken. Beim Zubereiten des Gemüses bitte darauf achten: Nur kurz sehr heiss blanchieren, dann das Gemüse knackig servieren. Sie behält es seine Vitamine und Mineralien und wird nicht zu zu Tode gekocht.

Die gesunde Kraft der Frühlingskräuter

Jetzt kommen die ersten Frühlingskräuter wie Barlauch, Brunnenkresse, Löwenzahn, Brennnesseln oder Spitzwegerich aus dem Boden. Sie alle haben viele Vitamine, wichtige Pflanzenfarbstoffe, Mineralien und weitere Vitalstoffe. Alles Heilkräfte, die wir zum richtigen und gesunden Frühlingserwachen dringend brauchen.

BÄRLAUCH hat eine antibakterielle Wirkung, schützt vor einer Frühlingsgrippe. Er wächst jetzt wild an lichten Waldrändern, fast überall, sogar in unseren Parks. 150 Gramm Bärlauch enthalten 150 mg Vitamin C, er hat einen hohen Eisengehalt und spendet uns vor allem das im Frühling besonders wichtige Magnesium. Mit Bärlauch können Sie Suppen, Fleischgerichte und Spaghetti würzen. Auf ein Butterbrot gestreut ist er ein wunderbares Frühstück. Bärlauch reguliert den Blutdruck und senkt den Cholesterinspiegel und hilft gegen die berüchtigte Frühjahrsmüdigkeit. Bärlauchtinktur (Apotheke) fördert die Verdauung und schafft eine gesunde Darmflora.

SPITZWEGERICH hilft, wenn sich zur Frühjahrserkältung eine hartnäckiger Husten gesellt. Er wirkt antibiotisch und schleimlösend, so das gut abgehustet werden kann. Deshalb wird er gerne als Hustensirup genommen. Mit dem Frühling kommen auch die Insekten und da hilft Spitzwegerich gegen Mückenstiche: Die frischen Blätter zerreiben und auf den Einstich geben.

GÄNSEBLÜMCHEN gehören im Frühling zu den ersten Kräutern, die Sie selber pflücken können. Es erfreut nicht nur unsere Augen, es ist auch ein hervorragendes Kraut, vor allem jetzt im Frühling. Die unscheinbaren Blümchen enthalten Gerb- und Bitterstoffe, gesunde Schleime, Flavonoide und ätherische Öle. Dazu kommen Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Phosphor und Kalium - plus Vitamin A und C. Als Tee oder roh in der Suppe, im Salat oder zu Fleisch- und Fischgerichten wirken sie wie eine Frühjahrskur: Sie regen den Stoffwechsel an, entgiften den Körper, sind harntreibend, entzündungshemmend und fördern die Verdauung. Ausserdem haben sie eine blutreinigende Wirkung.

KRESSE hat einen scharfen und anregenden Geschmack, ähnlich wie Rettich oder Senf. Dadurch sättigt Kresse schnell ist also gut für eine Frühjahrsdiät zum Abnehmen. Jetzt wächst sie überall an Bachrändern und in feuchten Wiesen. Kresse vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit und Kopfschmerzen und sie hat einen hohen Jodgehalt, das ist gut für die Schilddrüse. Zum Frühjahrserwachen Ihres Körpers trägt sie mit einem hohen Vitamingehalt bei: Vitamin C, B (Folsäure) und K, dazu Eisen und weitere Mineralien. Kresse ist eine sehr gute Küchenwürze und ein Genuss, wenn man sie auf ein Butterbrot streut.

LÖWENZAHN ist eigentlich das Kraut, das wir im Frühjahr ganz dringend brauchen. Wir sollten Löwenkraut unbedingt in unsere Ernährung einbauen - ganzjährig. Er ist wirklich ein Universalheiler, jetzt sprießt er frisch und heilkräftig überall in der Natur. Löwenzahn hilft uns als Salat, als Tee, als Frischpflanzensaft, Wein oder als Löwenzahnwurzelextrakt. Er bringt im Frühjahr Ihre Verdauung wieder in Schwung, regt Galle und Leber an und verbessert den Fettstoffwechsel. Löwenzahn ähnelt dem Ginseng und baut den Körper und seine Organe wieder auf. Das gilt für Magen, Nieren, die Leber, die Bauchspeicheldrüse, die Milz und den Darm. Löwenzahn hilft, im Winter angesammelte  Giftstoffe wieder auszuscheiden.

BRENNESSELN sind nicht so richtig beliebt, aber jetzt im Frühjahr jung und frisch gepflückt ein wahrer Jungbrunnen für unseren Körper und dessen Stoffwechsel. Und sie ist eines: Heil- und Lebensmittel in einer Pflanze. Von der Wissenschaft bewiesen sind heilende Einflüsse bei diesen Gesundheitsproblemen: Blasenprobleme, entzündliche Darmkrankheiten, Arthrose, Arthritis und Prostatabeschwerden. Die Inhaltsstoffe der Brennnesseln haben eine grosse blutreinigende Wirkung. Aus ihren Samen wird ein Vitaltonikum hergestellt, das auch gegen Haarausfall eingesetzt wird. Gehen Sie raus, pflücken Sie die frischen Brennnesseln. Wenn Sie jung und noch hellgrün sind, dann brennen sie noch nicht sehr stark. Brennnesseln isst man in Suppen und im Salat, man macht daraus Tee oder ein Tonikum. Gerade jetzt sind ihre vielen Vitamine und Mineralstoffe besonders wichtig.
 

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