Naturmittel statt Antibiotika: Die machen Sie gesund

Naturmittel statt Antibiotika: Die machen Sie gesund

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Jahrzehnte lang waren sie Star in der Medizin, Millionen Menschen verdanken hnen ihr Leben: Antibiotika, und da vor allem dem Penicillin. Antibiotika zerstören in den menschlichen Organismus  eingedrungene Bakterien und retten so Leben. Inzwischen gibt es unendliche viele synthetisch hergestellte antibiotische Medikamente gegen fast alle Krankheiten, bei denen Entzündungen eine Rolle spielen. 

Aber inzwischen verblasst auch der Ruhm der Antibiotika, die Schattenseiten werden immer sichtbarer: Zu viel und zu schnell gegebene Antibiotika macht die Erreger resistent, die Mittel helfen nicht mehr. Bereits jetzt sterben weltweit jährlich rund 700 000 Menschen an Infekten durch resistente Erreger: Der Segen hat sich zum Fluch gewandelt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt: Bis 2040 haben die meisten und wichtigsten Antibiotika ihre rettende Wirkung verloren. Was kann da helfen? Ganz einfach: Naturmittel statt Antibiotika. Die machen Sie nämlich auch gesund. Schöpfen Sie die Möglichkeiten der Heilpflanzen aus vertrauen Sie sich der Pflanzenheilkunde an - und verzichten Sie auf Antibiotika, bis Ihr Arzt sagt: „Jetzt müssen wir Antibiotika einsetzen.“

Echinacea hilft bei eitriger Mandelentzündung

Die meisten unserer allgemeinen Erkrankungen lassen sich mit Naturmitteln verhindern oder behandeln. Nehmen wir zum Beispiel die eitrige Mandelentzündung. Die entsteht meist im Zusammenhang mit einer Viruserkrankung des Rachen-Halsraums. Die Streptokokken entzünden Ihre Gaumenmandeln. Die werden zuerst rot, schwellen an und werden dann von gelben Eiterbelägen (den Stippen) bedeckt. Es kommt zu Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Kopfschmerzen und Fieber und einem üblen Mundgeruch. Eine Mandelentzündung ist sehr ansteckend, die Streptokokken werden durch eine Tröpfcheninfektion übertragen. Dagegen hilft das Naturmittel Echinacea-Tinktur aus den getrockneten Wurzeln und Blütenköpfen des Sonnenhuts. Nehmen Sie 1/2 TL der unverdünnten Tinktur in den Mund, warten Sie bis sie mit Speichel verdünnt ist, dann die Flüssigkeit langsam die Mandeln hinunter laufen lassen.

Knoblauchdämpfe gegen Entzündungsbakterien

Der Geruch ist störend, aber die heilende und antibakterielle Wirkung ist hervorragend: Der Knoblauch. Er ist nicht nur ein unverzichtbares Küchengewürz sondern auch ein Naturmittel mit der Wirkung von Antibiotika. Die Inhaltsstoffe des Knoblauch, vor allem die ätherischen Öle und Schwefelverbindungen, töten Bakterien, hemmen Entzündungen und wirken gegen Pilze. Zu diesen Eigenschaften kommen noch wirksame Vitalstoffe wie Selen, Flavonoide und wichtige Aminosäuren. Knoblauch hat weitere positive Eigenschaften: Er stärkt generell das Immunsystem, senkt die Blutfettwerte und hilft bei Herzbeschwerden. Er entwickelt seine antibiotische Wirkung entweder innerlich (Knoblauchextrakt, Knoblauchtinktur oder Knoblauchpulver) oder äusserlich über die Atemwege. Schneiden Sie eine Knoblauchzehe in kleine Stücke, halbieren Sie die Hülle von einem „Überraschungei“ für Kinder und hängen sich dieses mit dem kleingeschnittenen Knoblauch um den Hals. Die aufsteigenden Dämpfe enthalten starke Wirkstoffe, die auf Mund, Rachen und Hals wie Antibiotika wirken.

Ringelblume hilft bei infizierten Wunden

Aus kleinen Wunden können grosse Probleme werden: Wenn die Wunde mit Keimen infiziert wird, sich entzündet und eine Eiterbildung einsetzt. Dann muss den Selbstheilungskräften des Immunsystems geholfen werden bevor es zu einer Blutvergiftung kommt.  Auch in diesem Fall können Sie auf ein altbewährtes Naturmittel zurückgreifen: Auf die Ringelblume. Dieses unscheinbare Gewächs besitzt nämlich sehr starke Heilkräfte, die in vielen Fällen den Einsatz von Antibiotika überflüssig machen. Das gilt vor allem für infizierte und schlecht heilende Wunden. Ringelblumen sollten Sie einsetzen bei Verbrennungen, bei eitrigen Entzündungen der Haut. Auch bei Akne und Herpes hat sich die Ringelblume bewährt. Die Heilkräfte des Naturmittels Ringelblume sind auch wirksam als Tinktur oder Tee. Sie helfen dann bei Gallen-, Leber-, Magen- und Darmbeschwerden.

Teebaumöl hat eine starke antibakterielle Wirkung

Dieses Naturheilmittel kommt aus Australien und wird von den Ureinwohnern schon seit Jahrtausenden genutzt. Das ätherische Öl des Teebaums ist ein pflanzliches Antibiotikum mit einer sehr starken antibakteriellen und antivitalen Wirkung. Es wirkt entzündungshemmend und kann so bei bestimmten Krankheiten den Einsatz von synthetischer Antibiotika überflüssig machen. Es hat auch eine sehr starke Wirkung bei Pilzbefall. Bei Hautproblemen wie Akne, Herpes, Ekzemen, kleineren Wunden oder Hautpilz und Schuppenflechte können Sie es in Cremes und Körperpflegemitteln einsetzen. Wenn Ihre Atemwege erkrankt sind, dann können Sie Teebaumöl Ihrem Inhalationswasser zusetzen. Es wird Ihnen helfen.

Oregano-Öl: So stark wie Antibiotika

Oregano ist ein beliebtes Küchengewürz aus der Mittelmeer-Küche. Es ist aber auch ein natürliches Antibiotikum von sehr starker Heilkraft. Es hat eine hervorragende antibakterielle Wirkung, vor allem bei Infektionen mit Staphylokokken. Dazu gehören auch die gefürchteten Krankenhauskeime (MRSA). Durch eine Studie der Georgetown University (USA) wurde bekannt, dass die keimtötende Wirkung von Oregano-Öl fast so stark war wie die der meisten Antibiotika ist. Oregano-Öl hat diese für die Gesundheit wichtigen Eigenschaften: Es wirkt antiseptisch, antiviral, entzündungshemmend, gegen Parasiten und es ist schmerzstillend. Inzwischen sind schon viele Landwirte dazu übergegangen, dem Tierfutter Oregano-Öl beizumengen, da die für Menschen gedachten synthetischen Antibiotika auf Dauer schädlich sind.