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Leisure sickness: Tipps gegen Freizeit-Krankheit

Leisure sickness: Tipps  gegen Freizeit-Krankheit

© anyaberkut - Fotolia.com

Herrlich, wir haben Urlaub, freie Tage oder das Wochenende steht bevor. Und genau da werden hunderttausende regelmässig krank: Enorme Müdigkeit, Interesselosigkeit, Kopfschmerzen, allgemeines Unwohlsein - die "leisere sickness" (Freizeittkrankheit) hat sie erwischt. Staats ich zu erholen und neue Kräfte zu sammeln, werden diese Menschen krank. Die "leisure sickness", oder Freizeitkrankheit, ist eine ernste Sache.

Denn sie kommt aus dem psychovegetativen System. Das reagiert mit extremer Müdigkeit, mit Immunschwäche, Migräne, Gliederschmerzen und Infektionen bis hin zu Depressionen. Und schon ist der schöne Urlaub futsch. Deshalb hier Tipps gegen leisure sickness, die Freizeitkrankheit.

Vor allem Personen, die nicht loslassen oder abschalten können sind gefährdet. Wenn Ihre Gedanken auch im Urlaub und in der Freizeit ständig zu einem Teil um Ihre Probleme, um Ihre Arbeit oder um Ihre Zukunft kreisen - dann steht die leisure sickness quasi vor der Tür. Meistens passieren zum Beispiel Herzinfarkte nicht während hoher Belastungen, sondern im Urlaub, in der Freizeit oder im Schlaf. Ein guter Tip ist: Planen Sie Ihre Aktivitäten in den Entspannungszeiten genau vor. Lassen Sie es langsam angehen, aber versinken Sie nicht im Liegestuhl, während Ihre Gedanken immer noch um die Alltagprobleme kreisen. Vor allem: Kein Internet, kein facebook, kein e-mails. Sie müssen sowohl Ihre Gedanken wie auch diese Möglichkeiten der Kommunikation abschalten.

Vergessen Sie unbedingt Ihren Perfektionismus. Schrauben Sie alle Ansprüche - vor allem die an sich selbst - zurück. Sie haben verborgene Schuldgefühle, weil andere arbeiten, während Sie faulenzen? Vergesse Sie das, die haben auch mal Urlaub und dann müssen Sie arbeiten. Ihr Immunstem hat unter dem Stress mit Volldampf gearbeitet .- jetzt fällt es ab. Die Folgen: Sie sind empfindlich gegenüber der fremden Kost, gegen Zugluft, gegen Stress bei sportlicher Betätigung. halten Sie sich zurück: Sie müssen nicht gleich am ersten Urlaubstag die exotischsten Gerichte des Gastlandes ausprobieren, die Klimaanlage auf Hochtouren laufen lassen und beweisen, das Sie auch bei 36 Grad ein Weltmeister auf dem Tennisplatz sind.

Viele von uns haben gesundheitliche Probleme. Im Alltag merken wir sie nicht,oder unterdrücken sie, weil wir im Stress sind. Wenn wir aber im Urlaub sind, fällt die sichtbare Spannung weg - wir merken jetzt, was bei uns allem im Argen liegt. Und dann werden wir krank. Ein zweiter Faktor: In der Stressphase unterdrückt der Körper durch seine Stresshormone die Immunantwort auf eingedrungene Viren und Bakterien. Fällt der Stress weg, dann kümmert sich der Körper um die gefährlichen Eindringlinge - wir werden krank.

Deshalb ist es sinnvoll, drei bis vier Tage vor dem Urlaubsbeginn den Stress herunter zu fahren.Nicht bis zur letzten Sekunde mit Volldampf zu arbeiten, die letzte e-mail noch rauszujagen, während die Familie schon im sitzt und auf die Abfahrt wartet. Versuchen Sie in dieser Zeit etwas mehr zu schlafen als sonst. Ernähren Sie sich leicht, aber eiweiß- und vitaminreich. Fahren Sie Ihren Alkoholkonsum zurück. Machen Sie sich einen genauen Tätigkeitsplan über Ihre Aktivitäten während des Urlaubs, über Ihre Ausflüge usw.

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