Kürbiskernöl: Gesund für Blase, Prostata und Immunsystem

Wenn es um Blase, Prostata, Harnwege und das gesamte Immunsystem geht - dann ist Kürbiskernöl ein wahres Wundermittel in der Naturheilkunde. Es dient der Vorbeugung gegen Erkrankungen, es hilft aber auch bei der Heilung. Hinzu kommt, dass es auch gegen zu hohes schädliches Cholesterin hilfreich verwendet werden kann. Warum das so ist, bei welchen Krankheiten Kürbiskernöl gut ist.

 

Kürbiskernöl, ein reines Naturprodukt

Die Bauern in der Steiermark wissen es schon seit vielen Jahrhunderten: "Das Kürbiskernöl hat besondere Kräfte." Sie verwenden es also nicht nur für die Zubereitung von Speisen und Salaten - sondern auch als Heilmittel. Das Wissen um die besonderen Heilkräfte dieses Pflanzenöls hat sich in den letzten Jahren stark vergrößert und ist auch wissenschaftlich belegt. Deshalb ist es gut, wenn Sie Kürbiskernöl in der Küche verwenden. An der Technischen Universität Graz entdeckten Forscher, dass Kürbiskernöl unter allen Speiseölen den größten Anteil an Antioxidantien hat.

Kürbiskernöl wird in der Steiermark schon seit vielen Jahrhunderten folgendermaßen hergestellt:

Nachdem die Kerne nach der Ernte getrocknet wurden, werden sie mit Salz und Wasser vermengt, durch das Salz trennen sich das Fett und das Eiweiß voneinander. Diese Masse wird dann so lange erhitzt, bis das Wasser verdampft ist und das Öl dadurch aufgeschlossen wird. So kann es herausgepresst und weiterverarbeitet werden. Man braucht ca. 30 bis 35 Kürbisse (die übrigens wie Paprika und Melonen zur Familien der Beeren gehören) für einen Liter Kürbiskernöl.

Die gesunde Wirkung von Kürbiskernöl

  • Fast 80 Prozent des Öls bestehen aus ungesättigten Fettsäuren. Diese wirken vor allem positiv auf das ungesunde Cholesterin ein, senken dessen Anteil am Gesamtcholesterinspiegel. Das hilft gegen Arteriosklerose, kann so Infarkt und Schlaganfall verhindern.
  • Kürbiskernöl hilft bei Blasenbeschwerden
  • Es stärkt die Prostata
  • Sein hoher Anteil an Antioxidantien stärkt das Immunsystem, kämpft gegen aggressive Sauerstoffmoleküle und hilft Zellen und Zellwände zu schützen
  • Kernöl schützt vor Herz- und Kreislaufproblemen
  • Es hilft bei einer Reizblase
  • Es schützt vor erhöhten Blutfettwerten

Die Wirkstoffe im Kürbiskernöl

  • Bis zu 65% hochwertiges, leicht verdauliches Fett
  • 35% hochwertiges und leicht verdauliches Eiweiß
  • Die wertvollen Vitamine A, B1, B2, C, Niacin, Niacinäquivalent, Panthotensäure, Pyroxin, Biotin
  • Die wichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente Chlor, Eisen, Fluor, Jod, Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Mangan, Natrium, Phosphor, Selen, Schwefel, Zink. Das Vitamin A ist besonders wichtig, da es nur kurze Zeit im Körper gespeichert wird, man es also ständig "nachführen" muss.

Es enthält nur 9% gesättigte Fettsäuren, dafür aber 34% einfach ungesättigte Fettsäuren, 55% zweifach ungesättigte Fettsäuren und sogar 2% dreifach ungesättigte Fettsäuren.

Kürbiskernöl sollte nur kalt verwendet werden, sonst gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Salate mit Kürbiskernöl sollten Sie nicht der Sonne aussetzen. Es besteht dann die Gefahr, dass es bitter wird.

Lagerung von Kürbiskernöl:

Bei kühler (unter 20° C) und dunkler Lagerung ist das Öl gut 12 Monate genießbar. Falls das Öl älter ist verliert es etwas vom Aroma und seinen Vitaminen. Angebrauchte Flaschen halten sich am besten im Kühlschrank. Achten Sie auf Flaschen mit dunklem Glas. Kürbiskernöl sollte nicht zu lange im gut belichteten Supermarktregal stehen.