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Hornhaut entfernen

Überflüssige Hornhaut entfernen dient nicht nur der Schönheit, es ist auch aus gesundheitlichen Gründen wichtig. Wir laufen bald wieder barfuß oder tragen leichte Sandalen. Vor allem im Garten oder am Badestrand. Dabei aber kommen Schönheitsfehler zutage, die wir gerne wieder loswerden wollen. Dazu gehört die harte, unansehnliche Hornhaut an den Füßen, die sich über den Winter meist an den Fersen und Zehenballen gebildet hat. Man kann mit verschiedenen natürlichen Rezepten wieder makellose Füße bekommen.

Gesunde Füße - Hornhaut entfernen Foto:© Elenathewise - Fotolia.com
© Elenathewise - Fotolia.com

Hornhaut natürlich entfernen

Hornhaut Veränderungen und Schwielen an den Füßen entstehen durch zu enge Schuhe, durch zu viel Stehen und Gehen, aber auch durch Veränderungen am Fuß, wenn sich die Zehen im Laufe der Zeit verformen, oder wenn sich die Fußknochen aus ihrer normalen Position verlagern. Das ist dann der Fall, wenn sich die Mittelfuß-Knochen senken. Was kann man nun tun, um die Hornhaut vom Fuß zu entfernen?

  • Ein bewährtes Mittel gegen Hornhaut ist die Hirschtalgsalbe (Apotheke). Hirschtalg hat heute allerdings längst nichts mehr mit einem Hirsch zu tun. Das ist eine Mischung aus Schmierseife und Rindertalg. Die Füße müssen gut gewaschen werden. Am besten, man nimmt ein Fußbad von 10 Minuten. Gut abtrocknen, dann die Salbe fest einmassieren.
  • Die harten Hautstellen müssen in den meisten Fällen vorerst aufgeweicht werden. Dazu eignet sich sehr gut australisches Teebaumöl. Man muss damit 3 bis 4 mal am Tag die verhärteten Stellen einreiben.
  • Noch schneller geht es mitunter mit Apfelessig. Die Essigsäure kann bewirken, dass die Hornhautstellen nicht nur weich werden, sondern sich auch zum Teil ablösen.
  • Die Hornhautstellen lassen sich aber auch durch Einreibungen mit 100 prozentigem Aloe-vera Saft ( Reformhaus) aufweichen.
  • Reiben Sie die Füße am Abend dick mit Melkfett ein und ziehen Sie über Nacht Socken an.
  • Eine sehr einfache Möglichkeit, die in früheren Zeiten üblich war: Man nimmt ein lauwarmes Fußbad mit Seifenwasser. Das heißt: In das warme Wasser kommen ein paar Spritzer flüssige Seife. Danach trocknet man die Füße ab und reibt die Hornhautstellen mit einem Bimsstein ( Drogerie, Apotheke) ab. Mitunter kann man sie auch mit einer etwas härteren Bürste wegbürsten. Danach sollte man die Füße mit Arnika-Salbe oder Ringelblumen-Salbe einmassieren.

Klostermedizin gegen Hornhaut

Ein wirkungsvolles Rezept stammt aus der Klostermedizin: 1 Esslöffel Kamillenblüten ( Apotheke) werden in einem Stück Leinenstoff eingeschlagen, dann mit etwa 3 Esslöffel kochendem Wasser übergossen, so dass sie das Päckchen vollgetränkt ist. Dann legt man es auf die Hornhautstelle auf und drückt es mit den Fingern an. Alle 15 Minuten muss man nun eine neue, heiße Kamillen-Packung auflegen. Nach ein paar Tagen, wenn man die Prozedur täglich durchführt, kann man die Hornhautstellen mit einem Bimsstein entfernen.

Es macht keinen Sinn, die Hornhaut an den Füßen zu entfernen und in den alten, drückenden Schuhen weiter umherzulaufen, Da werden sich die Hornhaustellen bald wieder bilden. Also: Neue, bequeme Schuhe anschaffen. Und wenn Sie das Gefühl haben, Sie sind im Umgang mit dem Bimsstein nicht sehr erfahren, dann lassen Sie die Hornhautstellen besser von einer Fußpflege Expertin entfernen. Sie dürfen niemals an der Hornhaut herumschneiden. Das kann zu gefährlichen Infektionen führen.

Barfuß gehen hilft gegen Hornhaut

Und so können Sie im Sommer der Bildung von Hornhaut an den Füßen vorbeugen: Laufen Sie oft im Gras oder im Sand barfuß. Tragen Sie bequeme Sandalen, Schuhe und Pantoffeln. Kaufen Sie Schuhe immer am Nachmittag, wenn sie etwas angeschwollen sind. Schuhe, die man am Vormittag kauft, sind dann oft am Nachmittag zu eng. Bei einer Veränderung der Fußknochen ist das Problem oft mit orthopädischen Schuheinlagen gelöst. Speziell aber das Barfuß gehen sollten wir alle viel mehr fördern.

Draußen im Garten oder in der freien Natur. Aber auch zuhause in der Wohnung. Barfuß gehen ist eine Naturarznei, die viel zu wenig genützt wird.

  • Barfuß gehen regt das Herz- Kreislauf-System an. Die Durchblutung im ganzen Körper wird gefördert.
  • Das Abwehrsystem des Organismus wird gestärkt.
  • Barfuß laufen stärkt die Venen und schützt vor Krampfadern.
  • Die unmittelbare Verbindung der Fußsohlen dem Boden hilft Streß abbauen, wirkt entspannend, baut Geist und Seele auf.
  • Barfuß gehen wirkt ausgleichend auf den Blutdruck: zu niedriger Blutdruck wird angehoben, erhöhter Blutdruck kann gesenkt werden.
  • Wer erschöpft und von der Arbeit ausgelaugt ist, kann beim Barfuß gehen neue Energien tanken. Barfuß gehen stärkt auch die Konzentration.
  • Barfußgehen kräftigt die Wirbelsäule.
  • Wer viel barfuß geht, ist selbstbewusster und zeigt mehr Empfinden für die Natur.
  • Muskeln und Gelenke der Füße werden gefestigt. All diese Wirkung für geistige und körperliche Gesundheit kommt nur dann zum Tragen,wenn wir regelmäßig barfußlaufen.

Und dann sollte man beim Barfußlaufen einiges beachten:

Gehen Sie langsam. Setzen Sie den nackten Fuß senkrecht auf den Boden auf, rollen Sie ihn ab und heben Sie ihn weit genug an. Das ist die richtige Technik. Es ist wichtig , dass der Fuß richtig abrollt und dass das Gewicht auf den Fußballen verlegt wird. Dadurch entsteht eine gute Abfederung. Die Füße müssen beim Gehen gehoben werden. Am gesündesten ist es, bei 20 bis 25 Grad Celsius barfuß zu gehen. Die Füße müssen warm sein.

Nach dem Barfuß-Gehen wäre ein lauwarmes Fußbad ideal. Sie können aber auch nach der Kneipp-Methode in 25 Zentimeter tiefem , kaltem Nass Wassertreten.

Zeigen Sie bereits den Kindern, dass es Spaß macht, barfuß umherzulaufen. Das beugt späteren Deformationen und Geh-Beschwerden vor.

Haben Sie schon einmal nachgedacht, warum Sie sich so wohlfühlen, wenn Sie in der schönen Jahreszeit barfuß über eine Wiese gehen? Man muss sich das vorstellen: An unseren Fußsohlen enden rund 72000 Nervenbahnen. Sie aktivieren durch den Kontakt mit der Erde und mit dem Gras Energiebahnen, die direkt mit dem Gehirn verbunden sind und die das positive Denken fördern. Ziehen Sie daher, wenn Sie in der Natur sind, spontan öfter die Schuhe aus und laufen Sie durchs Gras.

Und wenn Sie das nicht mögen, dann tragen Sie in Ihrer Freizeit zumindest Sandalen, damit die Füße wieder einmal ordentlich ausgelüftet werden.

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