Haarausfall bei Frauen: Das hilft

© agenturfotografin - Fotolia.com

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Männer mit Geheimratsecken und schütterem Haar - na und? Männer mit Glatzen - sind gross in Mode. Frauen mit schütterem und ausgehendem Haar - eine Katastrophe für die betroffenen Frauen. Viele schämen sich, wenn die Kopfhaut durchs Haar blinkt, sie fühlen sich unsexy, das Selbstwertgefühl wird beschädigt. Sehr viele greifen zur Perücke - aber das ist keine Lösung. Wenn Frauen vom Haarausfall betroffen sind, dann wollen sie wissen: was hilft mir wirklich? Diese Frage wollen wir beantworten, deshalb das Thema „Haarausfall bei Frauen: Das hilft“.

Der Haarausfall kommt oft durch Mangelerscheinungen
Wenn immer mehr Haare in Kamm und Bürste hängen bleiben - dann wird das morgendliche Kämmen für Frauen ein Albtraum. Und sie greifen verzweifelt zu allen möglichen Mitteln die Abhilfe versprechen. Das ist leider meist ein leeres Versprechen, denn sehr oft ist der Haarausfall ein genetisches Problem - sie haben den Haarausfall geerbt. Es ist auch ein Problem der Hormone. Trifft das zu, dann dünnen die Haare aus, vor allem im Scheitelbereich, die Kopfhaut schimmert durch. Inn vielen Fällen kommt Haarausfall aber durch Mangelerscheinungen wie zum Beispiel Eiweiß- oder Eisenmangel. Auch Fehlfunktionen der Schilddrüse können die Ursache sein. Frauen, die sehr oft einen straff geschnürten Pferdeschwanz tragen haben auch einen Haarausfall im Bereich von Schläfen und Stirn.

Übersäuerung greift den Haarboden an
Ein häufiger Grund für den Haarausfall ist bei Frauen eine generelle Übersäuerung des gesamten Körpers. Bei unserer heutigen Ernährung und Lebensweise bekommt er täglich eine Überdosis an Säuren und sauren Stoffwechselprodukten verpasst. Die müssen unbedingt mit Mineralstoffen und/oder mit basischen Nahrungsmitteln neutralisiert werden. Wenn da ein Engpass wegen Mangel an Mineralstoffen und basischen Lebensmitteln entsteht, bedient sich unser Organismus in körpereigenen Depots wie Knochen, Zähnen oder dem Haarboden. Da aber unsere Haarefollikel in der Kopfhaut diese Mineralstoffe braucht um ein normales Haarwachstum zu sichern, führt der Mangel automatisch zum Haarausfall. Zu dem gibt es noch weitere Ursachen: Negative Umwelteinflüsse, der Gebrauch von Kosmetik- und Pflegeprodukten die oft schädliche Chemikalien und Inhaltsstoffe enthalten die das Haar schädigen. Es lohnt sich also, für die Haarpflege organisch natürliche Shampoos zu verwenden. Wenn der Körper neutralisierte Säuren nicht mehr in genügender Menge ausscheiden kann, dann lagert er diese als Schlacken im Bindegewebe oder im Haarboden ab. Kommt es zu einer Übersäuerung und Verschlackung, dann entsteht Haarausfall.

Um dem Haarausfall zu stoppen sind für Frauen zwei Dinge wichtig
Erstens: Eine Entsäuerung und Remineralisierung  durch basische Ernährung.
Eine gesunde basische Ernährung können Sie mit diesen Massnahmen  erreichen:
Streichen Sie fettes Fleisch, fette Milchprodukte, Käse und tierisches Eiweiß so weit wie möglich aus Ihrem Speiseplan. Verzichten Sie auf süße und zuckerhaltige Speisen und vor allem Getränke (Cola, Limonaden, Fruchtsäfte mit einem hohen Zuckergehalt). Vermindern Sie unbedingt Ihren Salzkonsum, drei bis fünf Gramm am Tag genügen. Würzen Sie statt dessen mit Kräutern (Petersilie, Kresse, Knoblauch, Meerrettich, Schnittlauch und Zwiebeln). Schädlich ist auch der Genuss von kalter Nahrung und Getränken direkt aus dem Kühlschrank.
Und nun zu Lebensmitteln, die Ihren Haaren gut tun weil sie basisch sind und den zu hohen Säureanteil neutralisieren.
Eine gesunde basische Ernährung können Sie mit diesen Lebensmitteln erreichen:
Sie können fast alle Gemüsesorten verwenden. Besonders gut eignen sich Brokkoli, Zwiebeln, Bohnen und Kürbisse. Grüne Blattgemüse und Kräuter wie Petersilie, Basilikum, Spinat, Dill und junge Brennnesselbläter. Bei den Wurzelgemüsen,die auch in der kalten Jahreszeit zur Verfügung stehen, sind es Steckrüben, Rote Bete, Karotten, Pastinaken und Topinambur. Besonders wirksam ist es, wenn Sie gekochte Kartoffeln mit der Schale essen. Bei den Getreidesorten sind Gerste, Hafer und Hirse besonders zu empfehlen.
Basisch essen bedeutet nicht, dass Sie auf Würzung verzichtet sollen. Verwenden Sie schwarzen Pfeffer, frischen Ingwer, Kresse, Petersilie, Basilikum, Dill, Knoblauch, Chili und natürliches unjodiertes Meersalz. Zum Süßen empfiehlt sich Brauner Reissirup.
Da Sie kein tierisches Fett verwenden sollten, greifen Sie zu diesen naturbelassenen  Bio-Ölen: Walnuss-, Kürbiskern-, Lein- und Hanföl. Basisch wirken auch Meeresgemüse wie Wakame, Arame und Hijiki. Oder die Mikroalgen Spirulina und Chlorella.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       
Zweitens: Eine Darmreinigung und der Aufbau einer gesunden Darmflora.
Eine natürliche Darmreinigung muss mehrere Aufgaben erfüllen. Sie muss den übermässigen Aufbau von Schleim entlang des gesamten Verdauungssystems stoppen. Unbedingt müssen bei der Darmreinigung im Darm abgelagerte Schlacken gelöst und entfernt werden. Sie muss erreichen, das der Stuhlgang wieder leicht und regelmässig vor sich geht.
Das können Sie schaffen durch strenges Fasten, durch Verzicht auf schwer verdauliche und fette Nahrung, durch eine erhöhten körperliche Beweglichkeit und durch die bereits beschrieben basisch geprägte Nahrung. Unbedingt nötig für eine Darmreinigung ist eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr (Mineralwasser, Tees). Ganz hervorragend geeignet sind Präparate die Flohsamen enthalten. Der quillt bei genügend Flüssigkeit auf und bindet große Mengen Schlacken, die dann natürlich abgeführt werden. Damit die gelösten Schiacken den Darm möglichst schnell verlassen, können Sie ein Einlaufgerät (Irrigator) benutzen.

Nach der Darmreinigung müssen Sie die Darmflora wieder neu aufbauen.
Beim Aufbau einer gesunden Darmflora spielen probiotische Lebensmittel eine große Rolle. Besser noch als Joghurt ist Kefir geeignet. Der enthält weniger Laktose und besteht aus lebenden Fermenten, das schont den Darm und kann auch bei einem Reizdarm angewendet werden. Das einfachste Mittel für den Aufbau einer gesunden Darmflora ist Sauerkraut. Fünf Gabeln rohes Sauerkraut am Tag - und Sie haben nach einiger Zeit keine Darmprobleme mehr. Den Reinigungsprozess können Sie auch mit Tees unterstützen. Besonders wirkungsvoll sind Teeaufgüsse mit Koriander und Anis.