Guter Sex: Wie Sie Ihre Probleme loswerden

Paar in zärtlicher Umarmung vor dem Sex

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Guter Sex ist gesund, er bringt Ruhe und Gelassenheit, er macht Sie froh. Aber Millionen Menschen, Männer und auch Frauen, haben Probleme damit - und deshalb keinen guten Sex. Oft auch gar keinen mehr. Es sind vorn allem Erektionsprobleme, die vielen Männern zu schaffen machen. Um diese Probleme los zu werden müssen Sie die Gründe für solche "Durchhänger" kennen. Und Sie brauchen gute Ratschläge, um diese Probleme zu bewältigen. Damit Sie wieder guten Sex haben.

Angst vor der Versagensangst macht lustlos

Eines der grössten Probleme wenn Sie keinen guten Sex mehr haben ist die Versagensangst. Man möchte, die Begier ist da - aber es geht nicht, das Standvermögen ist weg, Sie können eine Erektion nicht halten. Das kann passieren. Aber das ist oft der Beginn eines Teufelskreises. Dieses Versagen macht Ihnen Angst. Und weil Sie dann beim nächsten Versuch im Hinterkopf die Angst haben: "Ich werde wieder versagen" - versagen Sie auch. Bleiben Sie locker, versuchen Sie nicht krampfhaft Sex zu haben. Wenn Sie organische gesund sind, dann kehrt Ihre Manneskraft zurück. Wenn Sie das Problem aber nicht mehr aus dem Kopf kriegen, dann sprechen Sie mit Ihrer Partnerin darüber - oder mit dem Arzt Ihres Vertrauens.

Stress macht Sie schwach im Bett

Sehr oft hat dieses Versagen auch psychische Gründe. Sie haben Stress im Job, Sie sind auf dem Weg nach oben, Sie werden bis an die Grenze Ihres Könnens gefordert oder sogar darüber hinaus - dann haben Sie den Kopf nicht frei für schönen und guten Sex. Sie verdrängen Ihre eigene Begierde und Lust, weil Sie zu sehr auf Job und Karriere fixiert sind. Sie müssen diese ewige Beschäftigung mit Job und Karriere aus Ihrem Kopf rauskriegen. Wenn Sie den Arbeitsplatz verlassen - dann ist Schluss mit den ewig gleichen Gedanken: "Wie komme ih weiter? Wie löse ich dieses Problem? Ist der Kollege mein Freund oder mein Feind?" Öffnen Sie sich für die Liebe und den Sex. Sex ist nicht nur körperlich - er ist auch eine Kopfsache.

Antidepressiva führen zur Erektionsschwäche

Er ist so sehr eine Kopfsache, das unser Gehirn eine erogene Zone ist. Geraten Sie in eine Depression, dann gerät diese erogene Zone durcheinander. Lustauslösende Gefühle werden ignoriert, das wirkt sich negativ auf Ihr Leistungsvermögen im Bett aus - Sie haben keine Lust mehr. Nehmen Sie dann auch noch zusätzlich Medikamente oder Mittel die Ihre Psyche aus der Depression herausholen sollen, dann hat das Nebenwirkungen. Und sehr oft sind das einfach Erektionsstörungen. Aber nicht nur Antidepressiva können zu Problemen beim Sex führen. Je mehr Medikamente Sie einnehmen, um so höher ist das Risiko einer Erektionsschwäche. Das gilt vor allem für blutdrucksenkende Betablocker. Wenn Sie einen Arzt wegen Ihrer Probleme beim Sex aufsuchen, dann muss der unbedingt erfahren, welche Medikamente Sie nehmen.

Alkohol und Nikotin: Sie versagen im Bett

Alkohol und Nikotin sind sehr oft Auslöser für Probleme beim Sex. In kleinen Dosen genossen wirkt Alkohol durchaus befeuernd und enthemmend: Man traut sich leichter, ist sexuell angeregt. Aber je höher der Alkoholspiegel steigt, umso mehr steigt auch die Gefahr, im entscheidenden Moment zu versagen, die Erektion zu halten oder zum Orgasmus zum kommen. Der Grund: Stimulierende Reize landen nicht mehr im Lustzentrum - aus einem erregenden Abenteuer wird eine jämmerliche Schlappe. Eine genau so schlimmer Lustkiller ist Nikotin. Da wird sogar gewarnt: "Rauchen führt zu Impotenz." Das Rauchen schädigt die Blutgefässe, das erschwert die Erektion, Guter Sex kann nicht mehr stattfinden. Die tröstliche Nachricht: Wenn Sie das Rauchen aufhören, dann wird Ihre Libido wieder stark, und Sie sind auf dem Weg zurück zum guten Sex.

Übergewicht senkt den Testosteronspiegel

Übergewicht ist selten lustfördernd aber es nimmt sehr oft den Spass am Sex. Gar nicht so sehr wegen der wuchernden Pfunde an Hüfte und Bauch, sondern mehr aus medizinischen Gründen. Übergewicht senkt bei Männern den Testosteronspiegel - die Lust auf Sex nimmt ab. Übergewicht fördert aber auch die Verkalkung der Blutgefässe, was wiederum die Füllung der Schwellkörper am Penis verhindert - es kommt nicht mehr zur Erektion. Abnehmen ist hier unbedingt angeraten. Denken Sie an das Sprichwort: "Ein guter Hahn wird selten fett."

Diese Krankheiten machen Sex-Probleme

Probleme beim Sex kommen aber auch sehr oft durch Erkrankungen zustande. Ganz weit vorn sind da die Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie führen in vielen Fällen zu ernsthaften Erektionsstörungen. Die häufigsten Gründe sind: ein zu hoher Blutdruck, die Arterienverkalkung und ein zu hoher Cholesterinspiegel. Lassen Sie sich beim Arzt durch gründlich untersuchen, ob eines dieser Gesundheitsprobleme für Ihre Erektionsschwäche verantwortlich ist.

Guter Schlaf für guten Sex

Das Bett kann ein Heilmittel bei Potenzstörungen sein: Je besser Sie schlafen, desto problemloser ist Ihr Sex. Besonders Schnarcher haben sehr oft Probleme eine Erektion zu bekommen - und sie zu halten. Der Grund: Beim Schnarchen wird die Sauerstoffzufuhr im Blut verringert, die Zufuhr zu den Schwellkörpern funktioniert nicht mehr richtig. Um die Blutgefässe zu erweitern können Sie auch zu dunkler Schokolade greifen. Die enthält den Pflanzenfarbstoff Epicatechin, der sorgt für eine Erweiterung der Blutgefässe. 45 g stark kakaohaltige Bitterschokolade am Tag genügen, um eine positive Wirkung zu erzielen.

Diese Pflanzen steigern die Lust

Sehr oft sind Pflanzen ein natürliches Potenzmittel zur Luststeigerung. An der kanadischen Universität Guelph in Ontario/Kanada wurden Pflanzen auf ihre sexuelle Wirkung untersucht. Diese Pflanzen sind nach Angaben der Studienverfasser hilfreich: Safran und Ginseng in der Nahrung oder als Tee. Dann gibt e aber noch mehr sexuell anregende Pflanzen, die weniger bekannt sind: Die brasilianische Muira-Puama-Pflanze, die Maca-Senfwurzel aus den Anden und die westafrikanische Yohimbin-Pflanze.