Grüner Tee - wunderbare Heilkraft aus der Natur

Grüner Tee - wunderbare Heilkraft aus der Natur

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Am Anfang waren es nur wenige, die sich für den Grünen Tee interessierten. Doch es wurden im Laufe der Jahre immer mehr. Heute ist der Grüne Tee das Modegetränk vieler junger Menschen geworden. Sie genießen diesen Tee regelmäßig. Es gibt fast kein Lokal, in dem nicht Grüner Tee angeboten wird. Und an vielen Arbeitsplätzen wird Gründer Tee anstelle von Kaffee getrunken. Was alle Nutzer vom Grünen Tee tief beeindruckt, das ist das weitläufige, breite Wirkspektrum dieses Aufguss-Getränks. Das ist der jüngste Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Grüner Tee wirkt positiv auf das Gehirn

 
Im Grünen Tee gibt es rund 100 verschiedene wertvolle Wirkstoffe. Da muss man an erster Stelle das Koffein nennen, das früher als Thein bezeichnet wurde. Der Unterschied zwischen dem Koffein im Tee und jenem im Kaffee ist: Das Koffein des Kaffees stürzt in den Körper, wirkt schnell und kurzfristig. Das Koffein im Tee gleitet in den Körper und hält lange an. Man weiß auch, warum das so ist. Das Koffein des Kaffees wirkt über Herz und Kreislauf. Das Koffein des Tees über  das Gehirn und das Zentralnervensysten. 
 

Schutz vor Osteoporose

 
Weiters findet man im Teeblatt: Katechine, Gerbstoffe, Flavonoide, Betacarotin, Vitamin C, die Vitamin A, B 1, B 2 und B 12, Eisen, Magnesium, Calcium, Kupfer, Nickel, Zink, Molybdän, Phosphor und etwa 300 aromatische Substanzen. Die Teeblätter enthalten auch besonders große Mengen an Vitamin C gegen Erkältungen und Stress, das meiste Fluor, das es in einer Pflanze gibt, zum Stärken der Zähne, das Spurenelement Mangan zur Vorbeugung von Osteoporose, weiters schützende Polyphenol-Stoffe. Sie sind im Grunde genommen das Wichtigste im Grünen Tee. Es gibt zwei Arten von Polyphenolen: Gerbstoffe und EGCG-Substanzen. 
 

Wichtig: Grüner Tee aus Bio-Anbau

 
  • Die Gerbstoffe beruhigen Magen und Darm, schalten schädliche Bakterien aus und beugen damit entzündlichen Magen- und Darmstörungen vor. Die Grundlage der Gerbstoffe, die Katechine wirken krebshemmend.
  • Die EGCG-Stoffe haben in erster Linie krebshemmende und blutverdünnende Eigenschaften. 
  • Neueste Forschungen haben  im Grünen Tee die Aminosäuren - im Speziellen die Theanine - analysiert.  Man konnte nachweisen, dass sie sich positiv auf den Blutdruck und auf den Blutzucker  auswirken und tumor-hemmend wirken können. 
 
Ärzte und Ernährungsexperten betonen immer wieder : All diese Wirkungen für unsere Gesundheit - vor allem, was das Thema Krebs betrifft -  treffen in erster Linie auf Grünen Tee aus biologischem Anbau zu.  Japanische Wissenschaftler haben herausgefunden: In Gegenden,wo viel grüner Tee getrunken wird, treten nur ganz selten Haut- und Magenkrebs auf. Der grüne Tee senkt aber auch das Risiko für Lungenkrebs. Daher sollte jeder Raucher täglich 4 Tassen trinken.
 

Grüner Tee gegen Kinder-Karies

  • Eine Studie von Prof.Dr. Jankun von der Medizinischen Hochschule in Ohio hat ergeben: Die Polyphenole im grünen Tee sind Radikalfänger. Sie schützen uns vor aggressiven Molekülen aus Umweltschadstoffen, stärken unsere Immunkraft.
  • Das EGCG im grünen Tee hält aber auch unser Blut flüssig. Das bedeutet elastische, saubere Blutgefäße, vorbeugender Schutz vor Adernverkalkung, Herz- und Kreislauf-Erkrankungen.
  • Die Pflanzenfarbstoffe im grünen Tee senken das schädliche LDL-Cholesterin und heben das schützende HDL-Cholesterin an.
  • Der grüne Tee senkt aber auch erhöhte Blutdruck- und Blutzucker-Werte. 
  • Grüner Tee wirkt antiviral, macht daher stark gegen Erkältungen. 
  • Wenn Schulkinder täglich 1 Tasse grünen Tee trinken oder nach den Mahlzeiten nur damit gurgeln, kann damit die Anfälligkeit für Karies um 50 Prozent verringert werden. 
  • Grüner Tee enthält  rund 400 Aroma-Stoffe , psychoaktive Substanzen und das ätherische Öl Thiamin, das als Stressbremse gilt. All die Substanzen zusammen wirken nervenberuhigend. 
 
Viele namhafte Sportler haben das längst erkannt und den Grünen Tee zu ihrem Standardgetränk ernannt. Es genügt natürlich nicht, wenn man während des Trainings oder vor einem Sportereignis Grünen Tee trinkt. Man muss ihn ständig und regelmäßig trinken. Der japanische Mediziner Prof. Dr. Hirota Fujiki, ein ehemaliger Mitarbeiter des Max Planck Institutes in München und langjähriger  Direktor des Saimata-Krebsforschungsinstitutes in Komuro hat umfangreiche Studie durchgeführt. Es ist ihm gelungen eine krebshemmende Substanz im Grünen Tee zu isolieren: das  Epigallo-Catechin-Gallat - EGCG. Diese Substanz zeigt  im klinischen Versuch hemmende Wirkung auf karzinogene Zellen  in Lunge, Magen, Darm, Leber und in der Haut. 
 

Studien: Grüner Tee hemmt Tumorzellen

 
Weitere Studien wurden an der Universität Wien durchgeführt. Prof. Dr. Siegfried Knasmüller vom Institut für Tumorbiologie in Wien ist mit seinen Forschungen einen entscheidenden Schritt weitergekommen. Er erklärt: „ Grüner Tee kann auch die Heilung von einem bereits vorhandenen Krebs begünstigen. Der grüne Tee kann die Metastasen-Bildung bremsen!“
 
Ein vielversprechender Mechanismus dabei ist die Verhinderung  der Bildung neuer Blutgefäße. Nur wenn sich in dem kranken Gewebe neue Blutgefäße entwickeln, kann der Tumor wachsen.Und daher meint Prof. Dr. Knasmüller: „ Es wäre durchaus empfehlenswert, wenn Patienten nach und während einer ärztlichen Krebs-Therapie regelmäßig zusätzlich grünen Tee trinken würden.“
 
Beim grünen Tee gibt es keine Nebenwirkungen. Es gibt auch keine Risiko-Gruppen, die den Tee nicht trinken sollten, wie das zum Beispiel beim Schwarztee der Fall ist. Schwarztee bremst bekanntlich die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung. Das gilt für den grünen Tee nicht. Im Gegenteil: Da er viel Vitamin C enthält, fördert er sogar die Eisen-Aufnahme.
 

Das richtige Rezept für Grünen Tee

 
Die gesundheitsfördernden Wirkungen des Grünen Tees kommen allerdings nur zum Tragen, wenn  er richtig zubereitet wird. Man benötigt eine warme Kanne aus Porzellan oder Steingut. Pro Tasse kommt ein Teelöffel Teeblätter hinein. Für die Kanne ein extra Teelöffel. Das Teewasser wird aufgekocht, muss dann aber 5 Minuten stehen, damit es auf 70 Grad Celsius abkühlt. Dann erst aufgießen, 3 Minuten ziehen lassen, wenn der Tee anregen, 5 Minuten ziehen lassen, wenn er beruhigen  soll. Man kann die Teeblätter für einen zweiten und dritten Aufguss nützen. Da lässt man dann nur 2 Minuten ziehen. Wichtig:Grüner Tee wird ungesüsst getrunken. Und die Teekanne darf niemals  mit einem Spülmittel gereinigt werden, nur mit heißem Wasser.
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