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Glückshormon Dopamin erhöhen

Dopamin macht glücklich, Dopamin steigert die Leistungsbereitschaft, Dopamin macht uns aktiv. Stimmt alles. Und wenn wir zuwenig haben, dann sind wir faul und antriebslos, hängen nur rum und sehe alles grau in grau. Wir können die körpereigene Produktion von Dopamin steigern: Mit Sport, der richtigen Ernährung und frühem Schlaf.

Dopaminmangel bedeutet Verlust an Energie

Geht es Ihnen auch so? Man weiß ganz genau, was man im Interesse der Gesundheit besser machen sollte, aber man kann sich nicht dazu entschließen. Mitunter ist man zu faul, das Fahrrad vom Schuppen oder aus dem Keller zu holen oder am Markt knackigen Salat einzukaufen. Oder man ist zu müde, im nahen Wald einen Spaziergang zu machen. Ja, mitunter kann man sich nicht einmal überwinden, ein wenig mehr Wasser zu trinken. Da bekommt man dann den wenig originellen Rat: „Du musst den inneren Schweinehund überwinden!“ Heute sollen Sie es erfahren: Diesen inneren Schweinehund gibt es gar nicht. Das ist eine üble Erfindung.

In Wahrheit ist diese Trägheit gegenüber gesundheitsfördernden Aktivitäten eine Sache der Hormone, besser gesagt eines ganz bestimmten Hormons. Und das betrifft all die fehlenden Aktivitäten für die Gesundheit: angefangen von der Ernährung bis zum Abnehmen. Wenn Sie keine Lust auf Arbeit, auf Sport oder auf einen optimalen Lebensstil haben, dann können Sie davon ausgehen, dass Sie einen massiven Mangel an Dopamin haben. Dopamin ist ein Tausendsassa unter den Nerven-Botenstoffen. Es handelt sich dabei um eine Vorstufe des Adrenalins. Es entsteht im Mittelhirn. Es ist ein Hormon aus der Gruppe der Glückshormone.

Wenn wir zu wenig Dopamin vorrätig haben, dann haben wir nicht einmal Lust und Energie, die Laufschuhe oder die Radfahr-Dress anzuziehen, geschweige denn wollen wir hinaus, um uns zu bewegen. Daher ist es wichtig, dass wir regelmäßig Sport treiben, damit immer genug Dopamin zur Verfügung steht. Dann haben wir nämlich Lust und Spaß, uns regelmäßig auf den Freizeitsport vorzubereiten und ihn dann auch auszuführen. Wir sind voll motiviert. Und während der sportlichen Tätigkeit fühlen wir uns auf Grund des Dopamins einfach großartig.

Dopamin ist wo wichtig, weil es uns Mut und Kraft gibt, wenn wir uns beispielsweise eine Leistung nicht zutrauen, wenn wir uns nicht genug darauf konzentrieren können. Wer über genügend Dopamin verfügt, der hat einfach keinen Durchhänger im Leben.

Damit erhöhen Sie die Dopamin-Produktion

Wer aber nie Sport treibt, immer nur irgendwo umher sitzt, der behindert seine eigene Dopamin-Produktion. Es gibt da allerdings einige Tricks, um den Dopamin-Spiegel anzuheben, damit man Lust auf Sport kriegt, damit man mehr für die Gesundheit tut, sich zum Beispiel besser ernährt .

  • Man produziert Dopamin, wenn man über die Nahrung Omega 3-Fettsäuren zuführt. Das heißt: Fisch essen. Lachs, Makrele, Hering oder heimischen Saibling.
  • Man fördert die Produktion von Dopamin, wenn man Walnüsse in den Speiseplan einbaut. Die wertvolle Fette der Nüsse sind eine gute Basis für das Antriebs-Hormon.
  • Aber auch mit frühem Zubettgehen kann man den Dopamin-Spiegel anheben, denn man muss wissen: Das meiste Dopamin wird im Gehirn zwei Stunden vor Mitternacht produziert. Von 22 bis 24 Uhr. Damit  stimmt wieder Omas Lebensregel: Der Schlaf vor Mitternacht ist am wertvollsten.
  • Ja, und auch bei gutem, leidenschaftlichem Sex wird im Gehirn Glückshormon produziert.

Jetzt kann sich jeder aussuchen, welche Möglichkeit er wählt, damit er mehr Antrieb für Sport und ein gesünderes Leben bekommt. Man könnte auch kombinieren: Am späten Nachmittag genießt man mit dem Partner oder der Partnerin eine Fisch-Mahlzeit, danach ein Dessert mit Walnüssen. Dann zieht man sich fürs Kuscheln und Kosen zurück, widmet sich der Liebe. Lange hat man dafür nicht Zeit, den man solle ja um 22 Uhr bereits schlafen, um genügend Glückshormon zu produzieren.

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