Frühling: Sonnenlicht stärkt Lebenskraft und bringt Energie

Frühling: Sonnenlicht stärkt Lebenskraft und bringt Energie

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Die düstere Winterzeit ist vorbei. Wir haben monatelang unter Licht-Mangel gelitten und sollten uns jetzt bewusst machen: Das Licht, das uns der Frühling bringt, schafft in uns Lebenslust und macht uns obendrein leistungsstark. Auch unser Immunsystem profitiert davon und zeigt neue Kraft. Das trifft aber nicht nur auf die Sonne und das Tageslicht zu.

Lebenslust durch richtiges Licht vermittelt auch eine gute Beleuchtung in den Räumen, in denen wir leben und arbeiten. Man hat an hellen Räumen seine helle Freude. Man kann durchaus sagen: Licht ist eine Naturarznei, die wir allerdings täglich brauchen. Ein Hin und Wieder ist zu wenig. Wir sollten daher auf den Weg in den Frühling jeden Tag genießen und nützen, an dem die Sonne vom blauen Himmel lacht.

An so einem Tag sollten wir bestimmte Lebensregeln einhalten:

Achten Sie darauf, dass Sie auf dem Weg zur Arbeit die Möglichkeit haben, einen Teil der Strecke zu Fuß zu gehen, um die Morgensonne auf sich einwirken zu lassen. Schön ist es, wenn jemand seinen Arbeitsplatz an einem Fenster hat, durch den das Sonnenlicht in den Raum dringen kann. Lassen Sie nicht gleich die Jalousien herab. Sie dürfen die Sonne nicht als Störfaktor, sondern als Naturarznei sehen. Nützen Sie einen sonnigen, hellen Frühlingstag für einen Spaziergang in der Mittagspause. In der Kantine oder im nahen Restaurant können Sie an trüben Tagen sitzen bleiben. Wenn es richtig Frühling ist, dann sollten Sie so einen Spaziergang in einem Park oder an einem Fluss dem Essen vorziehen.

Wenn Sie dann Feierabend haben, dann setzen Sie sich um alles in der Welt nicht gleich vor den Fernsehapparat. Genießen Sie den letzten Rest des hellen Tages: Drehen Sie mit dem Fahrrad noch einige Runden. Gehen Sie laufen. oder machen Sie Nordic-Walking. Oder gehen Sie spazieren, was beispielsweise jeder tun muss, der einen Hund hat.

Da das Sonnenlicht nach dem langen Winter für uns alle eine starke Lebenskraft und Energie vermittelt, sollte man tagsüber diese Energie-Quelle „anzapfen“. Stellen Sie sich irgendwo draußen im Freien in eine windgeschützte Ecke, wenden Sie der Sonne Ihr Gesicht und die Handflächen zu und lassen Sie die Sonne 10 Minuten auf die Haut einwirken. Sie werden das als angenehm empfinden. Der Vorteil: Ihre Haut kann wieder selbst Vitamin D3 herstellen. Und dieses Vitamin brauchen wir alle, damit der Mineralstoff Calcium effektiv in die Knochen eingebaut wird, sodass wir uns vor der gefürchteten Knochenentkalkung Osteoporose schützen können.

Das Tanken von Sonnenlicht kann man noch ausbauen: Öffnen Sie den Mund und zeigen Sie der Sonne Ihre Zähne. Die Zähne - allerdings nur die echten - nehmen die Strahlen der Sonne wie Brillanten auf und leiten Sie als Energie in den Organismus weiter. Das haben Biologen den Krokodilen am Nil abgeschaut. Wenn den Tieren kühl wird, wenden Sie sich der Sonne zu und öffnen das Maul. Sie spüren dann besonders schnell, wie Wärme in den Körper einzieht. Also: Machen Sie es den Krokodilen nach und tanken Sie speziell im Frühling Sonnenlicht.

Wenn die Sonne schon sehr stark ist, dürfen Sie auf den notwendigen Sonnenschutz auf der Haut nicht vergessen. Soweit die Naturarznei Licht draußen.

Man kann bei hellem Licht übrigens auch besser lesen. Bei hellem Sonnenschein kann man Kleingdrucktes erkennen, was bei weniger Licht nicht möglich ist. Bei starkem Licht verengen sich die Pupillen und bieten mehr Tiefenschärfe. Das schafft eine stärkere Sehkraft. Und man fühlt sich vitaler. Was die Licht-Qualität im Leben des Menschen betrifft: Wer mit dunklen Gegenständen zu tun hat, braucht mehr Licht. Ebenso, wer mit kleinen,feinen Dingen zu tun hat.

Der größte Teil des Lichtes um uns gelangt über die Augen in den Körper, kleinere Mengen auch über die Haut und sogar über die Nahrung. Wir brauchen das Licht, weil es unsere Gesundheit schützt und die Funktionen vieler Organe aktiviert und beeinflußt.

Licht ist wichtig bei der Behandlung von Psoriasis und Neurodermitis. Licht schützt vor depressiven Zuständen. Es steuert mit dem Hormon Melatonin unseren Schlaf- und Wach-Rhythmus. Licht – vor allem Sonnenlicht – heizt den Hormon-Stoffwechsel in der Zirbelsdrüse an und fördert damit Lebens- und Liebeslust.

Zwielicht ist schlecht für die Arbeit, weil es die Aufmerksamkeit und die Leistung schwächt.Zuhause muss jeder Raum - entsprechend seiner Funktion - mit einem anderen Licht versorgt werden. Man muss dort helles Licht haben, wo man Arbeiten verrichten muss und es muss auch gedämpftes Stimmungslicht geben, in dem man sich erholen und den Stress des Tages abschaltet.

  • Das Wohnzimmer braucht auf etwa 20 Quadratmetern: eine Deckenleuchte, eine Stehlampe, Wandlampen oder Decken-Scheinwerfer. Man will ja im Wohnzimmer lesen, spielen, fernschauen, sich unterhalten und essen.
  • Das Kinderzimmer braucht helles Deckenlicht, das den ganzen Raum ausleuchtet fürs Spielen,Toben, Basteln und Lernen.
  • Die Küche braucht optimale Helligkeit für die Arbeit am Herd und an der Arbeitsplatte, aber auch für den Blick in Schränke, Schubladen und Regale. Auch die Spüle muß hell erleuchtet sein. Und wenn sich in der Küche ein Essplatz befindet, braucht dieser eine extra Lichtquelle.

 

Es ist also für unsere Lebensfreude und Lebensqualität enorm wichtig, dass wir jetzt im Frühling nicht nur draußen helles Licht genießen können, sondern auch drinnen in den Räumen.

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