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Frühjahrskur: Fitness leicht gemacht

Die schnelle Frühjahrskur für Fitness, Wohlfühlen, Abnehmen - hier ist sie: Eine Woche lang jeden tag etwas für sich und seine Gesundheit tun - das ist kein Problem. So bringen Sie den Kreislauf in Schwung, steigern Ihre Muskelkräfte, tun sich Gutes. Wie diese Wochen-Frühjahrskur funktioniert, was Sie tun müssen und was Sie davon.

 

Montag

Wir starten mit Pilates-Übungen (die sind in jeder Buchhandlung erhältlich und der grosse Hit bei den Hollywood-Schönheiten). Kümmern Sie sich um Ihren Nabel. Stellen Sie sich sehr aufrecht hin, und ziehen Sie ihn bei Ausatmen gegen die Wirbelsäule. Gleichzeitig spannen Sie die Beckenbodenmuskulatur an so stark Sie können. Versuchen Sie dabei in Gedanken Ihre Rippenbögen zu schliessen. Und schliesslich drücken Sie dabei die Schulterblätter nach unten, soweit Sie können. Das ist eine Übung, für die Sie kein Gerät und keine Hilfe brauchen. Fünfmal am Tag je zehn Durchgänge werden schon Wunder wirken. Ihre Bauchmuskulatur wird gestrafft, Ihr Busen fester, Ihre Wirbelsäule wird entlastet und Nackenverspannungen lösen sich. Sie werden innerlich und äusserlich wachsen, weil sich bei dieser Übung schon nach etwa zehn Tagen sichtbarer Erfolg einstellt.

Ich entsäuere

Für mein Inneres helfe ich dem Körper mit einer Basen-Kur. Wir sind durch unsere Ernährung, zuviel Alkohol und Kaffee übersäuert. Die Folgen: Schlechte Verdauung, Cellulite droht, Falten kommen zu früh und sie sind schnell zu tief. Besorgen Sie sich in der Apotheke oder im Reformhaus eine Basenkur. Die stellt das Gleichgewicht im Körper wieder her, Sie werden sich viel besser fühlen.

Fürs Wohlfühlen:

Ich schmökere meine Pilates-Übungen durch und versuche, den Partner zum Mitmachen zu überreden. Zu zweit hat man mehr Kraft zum Durchhalten.

Dienstag

Die ganz simple Nummer: Treppen steigen. Nicht langsam und behäbig, sondern im Eilschritt, nach Möglichkeit zwei Stufen auf einmal nehmen. Machen Sie es einfach so oft wie möglich. Ob U-Bahn, Arbeitsplatz oder Wohnung: Lift, Rolltreppen und Paternoster sind gestrichen. Ich versprechen Ihnen, Sie werden innerhalb dieser vier Wochen ein ganz unglaubliche Kondidtion bekommen.

Ich schaffe 100

Ich zähle den ganzen Tag meine bewältigten Treppenstufen. Schaffe ich mehr als hundert, dann belohne ich mich mit meiner Lieblingsspeise.

Fürs Wohlfühlen:

Nehmen Sie doch mal Oliven und das marrokkanische Arganöl zum Frühstück. Ein tolles Anti-Aging-Rezept. Hilft besonders gegen Umwelt-Stress.

Mittwoch

Schwimmen vor dem normnalen Tagesablauf. Bevorzugen Sie „altdeutsches Rückenschwimmen“: Auf den Rücken legen, beide Arme über den Kopf ziehen und kräftig an die Seiten anlegen. Dazu mit den Beinen abstoßen wie ein Frosch. Sieht nicht sehr toll aus, entspannt aber die Wirbelsäule, kräftigt Schulter-, Rücken und Unterarmmuskeln. Wenn Sie die Finger dicht geschlossen halten, dann stärken Sie die kleinen Hand- und Fingermuskeln.

Weg mit Kaffee

Ich verzichte auf den geliebten Kaffe um so meiner Entsäuerung nachzuhelfen. Dafür gibts viel Mineralwasser. Und ich nehme fast kein Kochsalz zu mir.

Fürs Wohlfühlen:

Ein Wechselbad für die Füsse am Abend: Schon ist der Tagesstress weg.

Donnerstag

Radfahren ist ja sooo gesund. Aber das Wetter, oh je... Wir schlagen dem Wetter ein Schnippchen und fahren Rad auf dem Hometrainer. Es kostet am Anfang Überwindung, zum Beispiel vor dem Frühstück zehn Minuten zu trainieren. Aber es macht dann immer mehr Spass. Deshalb schlage ich vor Ihnen vor: Starten Sie mit zehn Minuten vor dem Frühstück und 15 Minuten am späten Nachmittag. Wählen Sie eine mittlere Belastung und ein mässiges Tempo, höchstens 18 bis 20 Stundenkilometer. Steigern Sie Ihre Leistung langsam aber stetig: Längere Zeit, höhere Belastung. Beim Morgentraining sollten Sie die zehn Minuten einhalten - das genügt, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Dreimal die Woche, das genügt vollkommen. Was Sie damit bewirken: Ihr Kreislauf wird in Schwung gebracht, Ihr Blutdruck sinkt, Sie bilden straffe Musklen an den Waden, den Schenkeln und am Po - und Sie verbrauchen Kalorien. Das ist gut fürs Aussehen und es stärkt generell Ihre Immunkraft, da Sie dem Körper mehr Sauerstoff zuführen. Zweiter Effekt: Während Sie auf Ihrem Hometrainer der Traumfigur entgegenradeln, können Sie die Zeit zum Lesen nutzen.

Ich freue mich

Ich plane das Wochenende, treffe die nötigen Verabredungen. Wie wäre es mit einem Tanzabend? Das hebt die Stimmung und ist gut für Oberschenkel, Po und Hüften.

Fürs Wohlfühlen:

Das wohlige Entspannen vor dem Schlafengehen: Ohne Fernseher, ohne Stress, nur kuscheln.

Freitag

Sie gehören zu den ganz Faulen, wollen weder Radeln, noch Treppensteigen und Laufen schon gleich gar nicht. Macht nichts - auch Ihnen kann geholfen werden. Kaufen Sie sich ein Sanitärkissen als Sitzunterlage. Das verändert ständig seine Form, Ihr Körper, vor allem Po, Rücken und Wirbelsäule, müssen sich anpassen und sind so ständig in Bewergung. Bringen Sie den „Stehauf-Rhythmus“ in Ihr Leben: Alle acht bis zehn Minuten aufstehen, einmal um den Stuhl herum, wieder hinsetzen. Das stärkt die Blutzirkulation. Machen Sie alle Stunde einmal 20 virtuelle Kämmbewegungen: Zehn links, zehn rechts. Das entspannt Nacken und Rücken, die Schulter bleibt beweglich. Lachen Sie, so oft und laut, wie es geht. Da bewegen sich die Gesichtsmuskeln, da werden Glückshormone animiert. Und küssen Sie: Das ist ein Stimmungsaufheller, das stärkt Ihr Immunsystem und das verbraucht Kalorien. Ganz abgesehen vom Lustgewinn.

Frisch vom Markt

Ich mache den Wochenendeinkauf schon heute Nachmittag. Es gibt die ersten frischen Frühlingskräuter, aus dem Süden kommen neue Freiland-Tomaten, Radieschen und Schnittlauch locken. Für dieses Wochenende plane ich einen Fleischverbrauch von nur 150 Gramm pro Kopf. Ansonsten Obst, Gemüse, Kartoffeln und Reis.

Fürs Wohlfühlen:

Für abends sind Dampfbad, Sauna und Wellness angesagt. Danach gibt es nur kleine Käseschnittchen (Magerstufe) und Weisswein.

Samstag

Ganzheitlich - auch so ein Modewort. Aber die Idee ist gut, wenn es um Bodyfeeling, Fitness und Frühjahrskur geht. Sie können ohne Probleme alle meine Vorschläge auch gemeinsam machen: In verkürzter Form und mit weniger Wiederholungen. Damit erhöhen Sie die Zahl der trainierten Körperteile und Muskeln. Bauen Sie noch gemäßigte Liegestütze und hin und wieder zehn situps mit ein. Machen Sie Armkreisen (Kreislauf), Luftradeln auf dem Rücken (Oberschenkel), versuchen Sie zwischendurch immer mal wieder mit nackten Zehen einen Gegenstand aufzuheben, gewöhnen Sie sich alle zwei Stunden tiefes Durchatmen am geöffneten Fenster an. Wenn Sie am Computere arbeiten: Jede Stunde fünf Minuten weg von dem Ding, den Blick ruhig hinaus ins Grüne richten. Ihre Wohnung, Ihr Arbeitsplatz - überall können Sie Ihren Körper trainieren. Ohne irgendwelche Hilfsmittel.

Ich bin Frühling

Ich hole mir den Frühling. Auch wenn es regnet, graupelt oder sogar noch einmal schneit. Ich gehe in den Botanischen Garten und schnuppere Dschungelluft zwischen den Orchideen in den feuchtwarmen Gewächshäusern. Ich schaue im Wald, ob sich schon Knospen öffnen. Ich freue mich über die frühlingshaften Dekorationen in den Schaufenstern. Und mit Glück freue ich mich über die wärmende Frühlingssonne.

Fürs Wohlfühlen:

Sich heute über Nichts und Niemanden ärgern. Ignorieren Sie alle Querulanten

Sonntag

Sonntag hin, Sonntag her: Zu einer richtigen Frühjahrskur gehört auch das Fasten. Also sollten Sie auf jeden Fall einmal die Woche einen Fastentag machen. Keinen Hungertag. Denn der bringt kurzfrisitg gar nichts. Sondern einen Tag, an dem wir ganz bewusst verzichten. Zum Beispiel auf tierisches Fett. Also keine Wurst, kein Schinken, kein Fleisch mit Fettrand. Wenn überhaupt Fleisch, dann gekocht. Machen Sie einen Gemüseauflauf, gut gewürzt, mit Magerkäse überbacken. Trinken Sie heute keinen Alkohol, auch das Gläschen Weisswein fällt aus. Es ist Mineralwasser angesagt, am Besten kohlensäurearm und zimmerwarm. Sie sollten versuchen, an diesem Tag entschlackende Kost mit einem Brennwert von nicht mehr als 1000 Kalorien zu sich zu nehmen. Und essen Sie nach 18.00 Uhr keinen rohen Salat mehr: Das belastet die Verdauung, man schläft schlecht.

Fasten im Kopf

Zum Fasten gehört auch der Kopf und die Seele. Gönnen Sie sich einen nachdenklichen Tag. Besuchen Sie ruhig den Sonntagsgottesdienst: Selbst wenn man nicht religiös ist - da kann man zu sich finden. Suchen Sie soviel gedankliche und spirtuelle Gemeinschaft mit dem Partner, wie nur möglich. Vermeiden Sie die üblichen Alltagsgespräche über das Familienleben und den Lauf der Dinge. Reden Sie über die Liebe, über den Glauben, über Ihre Spiritualität.

 

Fürs Wohlfühlen:

Wann haben Sie das letzte Mal mit Ihrer Familie gespielt? Heute wäre dazu ein sehr guter Tag. Denn da lösen sich Spannungen auf.

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