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Flohbekämpfung: So werden Sie den Parasiten los

Auch so ein Problem, das wir eigentlich schon los waren: Der Floh, der Flohstich und die Flohbekämpfung. Jetzt sind die Blutsauger wieder da - und mit ihnen die Gefahren für Mensch und Tiere. Sicher lösen Flöhe heute keine Pandemien aus, die Millionen Menschen das Leben kosten - so wie im Mittelalter mit der Pest - aber sie bedrohen unsere Gesundheit: Sie übertragen Krankheiten (Bandwurm) und Parasiten, die Stiche können sich entzünden und der Floh kann Allergien auslösen. Also ist die Flohbekämpfung wichtig: So befreie ich meine Wohnung, meinen Hund oder meine Katze vom Flohbefall.

Wie sieht ein Floh aus?

Der Floh gehört zu den flügellosen Insekten, wird bis zu vier Millimeter lang und ist braun bis schwarz gefärbt. Das hinterste Beinpaar ist sehr kräftig und stärker ausgebildet als die Vorderbeine - deshalb kann der Floh so weit springen. 

Früher war der Mensch als "Wirt" bei den Flöhen sehr beliebt und wurde als Menschenfloh bezeichnet. Den gibt es kaum noch in unseren Wohnungen. Wenn Sie heutzutage von Flöhen befallen sind, dann sind das meist Flöhe, die von Ihrer Katze oder Ihrem Hund übertragen wurden. Von dort Spinnern Sie dann auf den Menschen über, um von ihm Blut zu saugen. Typisch für Flohbefall ist die "Flohstrasse": Die Parasiten stechen auf der Suche nach einem Blutgefäß an mehreren Stellen hintereinander, so dass sich mehrere Stiche aneinanderreihen.

Die Flohbekämpfung

Flohbekämpfung muss nicht chemisch sein. Wenn Sie bemerken, dass sich ein Floh -oder auch mehrere Flöhe - an Ihnen gütlich tun, dann sollten Sie den Floh in Ihrer Kleidung oder an Ihrer haut suchen. Haben Sie ihn erwischt, dann pressen Sie ihn an einen Klebestreifen - sonst springt er Ihnen davon. Zerquetschen geht schwer, denn der Floh ist sehr flach und kann schnell entkommen. Wichtig bei der Flohbekämpfung ist es auch, dass Sie die gesamte Kleidung in die Waschmaschine stecken und sich selbst gründlich abduschen.

Da der Floh vorwiegend von Haustieren übertragen wird, sollten Sie Ihre Tier im Rahmen der Flohbekämpfung regelmässig mit einem Flohkamm auf Flöhe untersuchen. Dafür gibt es im Tierhandel Flohmittel. Zur gründlichen Flohbekämpfung sollten Sie bei Flohbefall die Schlafplätze ihrer haarigen Lieblinge und deren Umgebung reinigen sowie Teppiche und Fußböden kräftig saugen. Waschbares, wie beispielsweise Decken sollten Sie bei 60 Grad waschen.

Vorsicht bei der Reinging von alten Vogelnistkästen: Das sind wahre Flohkolonien, die sich mit Vorliebe auf nackte Hände oder Arme stürzen und sich über den neuen Wirt freuen. Also: Um sich nicht mit Flöhen einzudecken immer Handschuhe  tragen und langärmelige Hemden. Das alte Nistmaterial möglichst weit weg vom Körper halten - Flöhe können sehr weit springen.

Ihr flohbefallenes Tier können Sie mit geeigneten Mitteln zur Flohbekämpfung behandeln. So verhindern Sie, dass der Floh auf den Menschen überspringt. Hierfür gibt es bei Ihrem Tierarzt eine Vielzahl von wirksamen Präparaten, in der Regel als praktisches Spot on-Präparat oder Spray. Die Medikamente töten die erwachsenen Flöhe ab, einige Präparate hemmen auch die Entwicklung der Floheier. Die Behandlung des Tieres sollte über einen Zeitraum von wenigstens 3 Monaten regelmäßig wiederholt werden, um so auch die neuen Generationen frisch geschlüpfter Flöhe wirksam zu bekämpfen.
 

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